Ein stimmungsvoller Adventsabend

Am Ende standen alle Zuhörer und spendeten dem Männergesangsverein unter der Leitung ihres leidenschaftlich agierenden Dirigenten Tom Löwenthal langanhaltende Standing Ovations.
„Ihr wart einfach großartig“, drückte der MGV-Vorsitzende Heinz Lamers seinen ganzen Stolz über einen musikalischen Adventskonzertsabend aus, der keine bessere Einstimmung auf das bevorstehende Weihnachtsfest hätte sein können.
Den beeindruckenden Auftakt bildete das Twistedener Bläserensemble qbrass mit Georg Friedrich Händels „La Réjouissance“ aus der „Feuerwerksmusik“. Im Verlaufe des Programms verliehen Bernd Grüntjens (Trompete), Christian Hüpen (Trompete/Flügelhorn), Marcel Valks (Posaune / Bariton), Bernd Winkles (Tuba) und Matthias Kaenders (Percussion/Schlagwerk) später mit weiteren Händel-Werken wie „Alla hornpipe“ aus der „Wassermusik“ und „Tochter Zion“ dem Ganzen eine durchdringend-feierliche Anmutung.
Aktive Rolle des Publikums
Das Publikum hatte von Beginn an eine aktive Rolle und durften mit „Macht hoch die Tür“ gleich mit für die feierliche Anmutung des Konzertes sorgen. Später hatten sie dazu erneut die Gelegenheit und erfüllte die Mauern der Christuskirche bei „O Heiland reiß die Himmel auf“ und dem ergreifenden „O du fröhliche“ ihren Part zu der Feierstunde mit beitragen
Danach war es dem Männergesangsvereins-Mitgliedern vorbehalten, diese Stimmung weiter zu tragen. Zunächst taten sie dies mit vier Kompositoen aus der Ostkirchenliturgie, dann mit   Weihnachtslieder wie „Leise rieselt der Schnee“, feierlichen Chorstücken wie Torre W. Aas „Santo“ , Henry Purcells „Lobt den Herrn der Welt“ oder auch dem aus Südafrika stammenden geistlichen Lied „Siyahamba.“
Chormitglied Gerhard  Löffler sorgte mit vielen Begleitinformaton zu den Kompositionen für das kompetente inhaltliche Beiwerk. Der Pianist Arjan van Baest sorgte für die dezent-passende musikalische Begleitung des Chores am Klavier.
Ein Highlight waren die Auftritte der Sopranistin Annja Rossmann. Die in einer musikalischen Familie in Kevelaer aufgewachsene Sängerin sorgte mit ihrer weit tragenden, klaren Stimme für wunderbare Momente.
Wunderbare Gesangsmomente
Ob es sich um Georg Philipp Telemanns „Jesu komm in meine Seele“ aus der Kantata „Machet die Tore weit und die Türen in der Welt“, Peter Cornelius´“Weihnachtslieder opus 8″ oder dem schlicht-schönen „Have yourself a mery little Christmas“ handelte, mit ihrer „bezaubernden Stimme“ (Heinz Lamers) konnte sie das Publikum ergreifen.
Schwester Hildegard sorgte dann mit dem Adventstext von Esel und Ochs für den inhaltlich-besinnlichen Moment des Abends, der Chor dann mit „Maria durch den Dornwald ging“ für mächtige Klangfülle.
Zum Schluss intonierten alle gemeinsam nach der „Sanctus“-Zugabe des Chores gemeinsam mit dem Chor und qbrass „O du fröhliche“ – ein stimmungsvoller Ausdruck von vorweihnachtlicher Freude, den alle Beteiligten an diesem Abend aus der Christuskirche mit nach Hause nahmen.