In lockerer Serie stellt KB-Autorin Delia Evers Kevelaerer Persönlichkeiten vor. Die Wallfahrtsstadt beheimatet viele engagierte Menschen – früher wie heute. Ob zum Geburtstag, Jubiläum oder anderen Anlässen werden wir auf bewegte Leben blicken. Heute auf das von …

Heinz Grevers (r.) auf der Terrasse der Gaststätte „Zur Brücke“ an der Bahnstraße in Kevelaer, aufgenommen im Mai 2010 bei der Nachfeier zu seinem 75. Geburtstag mit seinem besten Freund Ernst Quartier. Foto: Privatarchiv Jochen Grevers

Heinz Grevers (r.) auf der Terrasse der Gaststätte „Zur Brücke“ an der Bahnstraße in Kevelaer, aufgenommen im Mai 2010 bei der Nachfeier zu seinem 75. Geburtstag mit seinem besten Freund Ernst Quartier. Foto: Privatarchiv Jochen Grevers

Heinz Grevers

Im Mai 2010 war er zum letzten Mal in Kevelaer. Da feierte der zuvor schwer erkrankte Heinz Grevers mit über 70 Gästen seinen 75. Geburtstag nach. Vor kurzem wäre er 90 Jahre alt geworden.

Damals, 2010, traf sich die Feierschar an der Bahnstraße in seinem Elternhaus, in der Gaststätte „Zur Bücke“, die seit 1783 im Familienbesitz ist.

Bei den Eltern – Vater Ferdinand und Mutter Aloysia Grevers – hatte Heinz als Kind mit Schwester Marlies in Gasthof und Hotel kräftig anpacken müssen.
Viele Erlebnisse aus dieser Zeit hat Heinz Grevers nie vergessen.

Dazu zählte sein Messdienst in der Kapelle des Krankenhauses, nur einen Steinwurf vom Elternhaus entfernt. Selbst in den Bombennächten des Zweiten Weltkriegs arbeitete er den Geistlichen zu. „Manchmal habe ich dem späteren Kardinal von Galen zur Seite gestanden, wenn er im Marienhospital übernachtete.“

Das war für den ‚Löwen von Münster‘ weniger gefährlich als in einer Herberge andernorts: Die Alliierten respektiert…