„Du sollst nicht fluchen“

Mit der Versendung des Jahresrückblicks (das KB berichtete) hatte der NuK-Vorstand auch zu einer Müllsammelaktion am Neujahrstag aufgerufen. Die Ereignisse dabei wollte man im Nachgang nicht unkommentiert lassen:

„Der NuK hat sich in seiner Funktion als Familienverein eine entsprechende Sprache verordnet. Daran halten wir uns recht konsequent, nur gerade im Moment fällt uns das etwas schwer. Wie schön, dass es für solche Fälle Platzhalter gibt, von denen wir heute reichlich Gebrauch machen werden.

Im Jahresrückblick haben wir dazu aufgerufen, beim Neujahrsspaziergang zur Mülltüte zu greifen und das Besinnliche mit einem weiteren Nutzen zu verbinden. Die Beteiligung an der Aktion war eher ***. Zugegeben, der Aufruf kam sehr kurzfristig. So kam es dann dazu, dass eigentlich nur der NuK-Vorstand losgezogen ist und den Achterhoek nach Plastikmüll, Tetrapack und alten Kippen durchforstet hat. Bedenkt man, dass quasi nur 10 Leute unterwegs waren, ist die gesammelte Menge dennoch beachtlich.

Klar hat man sich durch die Medien an die Bilder von abgekippten Reifenbergen oder Sperrmüllhaufen im Wald gewöhnt, dennoch haben wir nicht schlecht gestaunt, was wir so alles gefunden haben.

Foto: NuK

Die kleine Sackgasse an der Singendonk´schen Mühle scheint ein magischer Anziehungspunkt für entsorgungswillige *** zu sein. Neben dem ein scheinbar hirnloser *** dort gut 30 Liter Altöl – teils in unverschlossenen Behältern – abgestellt hat, fand keine zehn Meter weiter eine feuchtfröhliche Piccolo-Party statt. Eine solche Flaschenansammlung der gleichen Marke fand sich dann noch an zwei weiteren Stellen in unmittelbarer Nähe. Beides Produkte, die man problem- und kostenlos regulär entsorgen kann, wenn man nicht so *** *** wäre.

Foto: NuK

Äußerst Erstaunliches bot auch ein Fund am alten Steg. Die Bitte, in diesem Jahr auf ein Feuerwerk zu verzichten, scheint manchen *** Zeitgenossen geradezu provoziert zu haben. Was wir fanden, war eine abgebrannte professionelle Pyro-Wunderkiste polnischen Vertriebs; hergestellt im fernen Asien. Entsorgt in der Landschaft. ***!

Wir schätzen, dass es gut 3% unserer Bevölkerung nicht schaffen, ihren Müll an geeigneten Orten zu entsorgen. Der Achterhoek bietet der Einfachheit halber ja sogar zwei Wurfmülleimer an, um es diesen Menschen leichter zu machen. Es handelt sich bei diesen *** aber oft um Wiederholungstäter, weil man es ihnen nicht anders beigebracht hat. Scheinbar hat hier mangelnde Bildung zu mangelndem Respekt geführt. Dieses Phänomen haben wir den „Sallos-Fehler“ genannt. Warum? Da gibt es einen *** Mitmenschen, der seit langer Zeit zwischen Kapellen und Wido pendelt. Er liebt scheinbar diese würzigen Lakritzbonbons und stopft sie sich während er pendelt in rauen Mengen in sich hinein. Die kleinen Plastikverpackungen in denen die Bonbons einzeln verpackt sind, wirft er regelmäßig aus dem Autofenster. Alleine auf der Strecke von der Mühle bis zur Kapelle fanden wir knapp 70 Sallos-Tütchen. Die isst man nicht während einer Fahrt, da steckt Gewohnheit dahinter. Umweltverschmutzung als Prinzip. Eben genau solche *** schrecken dann auch nicht davor zurück, ihr Altöl an der Straße zu entsorgen. Gerne würden wir uns einmal mit einem solchen *** unterhalten.

Ein weiterer Wiederholungstäter verhält sich in ähnlicher Manier. Der mampft allerdings keine Lakritze, sondern säuft Schnaps und entsorgt seine Pullen immer in der gleichen Ecke. Das lässt den Rückschluss zu, dass dieser autofahrende *** seine Fahrt anschließend fortsetzt. Erschreckend!

So, genug geflucht für dieses Jahr. ´21 wird ein gutes Jahr!

Der Vorstand dankte heute mal dem Vorstand für diese Leistung. Ein weiterer Dank geht an die Jungs vom Bauhof. Ihr seid die Besten.“