Die Volleyballer des Kevelaerer SV machten es unnötig spannend

Erste Mannschaft siegte nach klarer Führung erst im Tie-Break - Die Zweitvertretung kassierte eine deutliche Niederlage

Für die Zweitvertretung des KSV gab es diesmal nichts zu holen. Foto: Archiv

Für die Verbandsliga-Volleyballer des KSV waren die Voraussetzungen im Spiel gegen den ART Düsseldorf II nicht optimal. Neben dem verletzungsbedingten Ausfall von Sebastian Derrix, fiel berufsbedingt auch Florian Reschke aus. Zudem ging Marc Ophey gesundheitlich angeschlagen ins Spiel.

Auf dem Feld war davon nichts zu spüren. In einem nahezu perfekten Spiel wurde den Düsseldorfern keine Chance gelassen. Erst beim Stand von 22:8 für den KSV, schaltete die Mannschaft zwei Gänge herunter. Ohne Gefahr den Satz zu verlieren, kam der ART zwar noch auf 17 Punkte, aber der Gewinn des ersten Satzes war dem KSV nicht zu nehmen.

Für den angeschlagenen Marc Ophey kam nun Jan Broeckmann ins Spiel. Das Spiel des KSV war jetzt nicht mehr ganz so dominant, aber im Spielverlauf konnte das Team von Heike Thyssen ein 6-Punkte Vorsprung erspielen. Beim Stand von 22:16 stellte der KSV aber das eigene Spiel kurzzeitig ein und Düsseldorf konnte noch einmal auf 21:22 verkürzen. Danach machte Robin Broeckmann mit druckvollen Angaben aber den Sack zu. Mit 25:21 ging auch Satz zwei an Kevelaer.

Auch im dritten Satz machte der KSV da weiter, wo er im zweiten Satz aufgehört hatte. Beim Stand von 17:12 für den KSV, freuten sich die mitgereisten Fans schon auf eine baldige Heimfahrt. Doch auf einmal schwächelte die eigene Annahme. Düsseldorf nutzte die Gelegenheit um zum 22:22 aufzuschließen. Eine unglückliche Schiedsrichterentscheidung, ein Eigenfehler und ein technischer Fehler bedeuteten den ersten Satzverlust. Im vierten Satz brach die Mannschaft nun komplett ein und Düsseldorf hatte leichtes Spiel und schaffte mit 25:15 den Satzausgleich.

Heike Thyssen konnte ihre Mannschaft aber wieder auf die Erfolgsspur bringen. Der KSV war im Tie-Break immer einen Schritt schneller und konnte sich Punkt für Punkt absetzten. Auch Marc Ophey, zwischenzeitlich wieder auf dem Feld, hatte nun gute Szenen im Angriff. Bei 8:6 aus Sicht des KSV wurden die Seiten gewechselt und bei 15:11 war der Sieg perfekt.

Für Trainerin Heike Thyssen zwar ein Erfolg, aber es wären auch drei Punkte drin gewesen. Sehr zufrieden zeigte sie sich mit den Leistungen von Mirko Novak und Alessandro Nobbers. Das Endergebnis in Zahlen: ART Düsseldorf II – Kevelaerer SV 2:3 (17:25/ 21:25/25:23/25:15/11:15).

Für den Kevelaerer SV spielten: Bergers, J. Broeckmann, R. Broeckmann, Nobbers, Novak, Ophey, Thyssen und Verhoeven

Die zweite Mannschaft des KSV traf in ihrem Spiel auf die SG Duisburg II. Der Tabellenzweite der Bezirksliga aus Duisburg war in der Favoritenrolle, aber der KSV hatte sich eigentlich etwas ausgerechnet. Im ersten Satz war man noch auf Augenhöhe mit dem Gegner, musste den Satz aber knapp mit 23:25 abgeben. Danach schlichen sich immer mehr Eigenfehler im Spiel des KSV ein.

Einigen Spielern fehlte nun auch das Selbstvertrauen Verantwortung für die Bälle zu übernehmen. So hatte Duisburg in den Sätzen zwei und drei leichtes Spiel. Der KSV kam in den Sätzen lediglich zu 16 bzw. 13 Punkten. So sah das Ergebnis zum Schluss aus: SG Duisburg II – Kevelaerer SV II 3:0 (25:23/25:16/25:13). Die Erkenntnis, welche bleibt, ist, dass an vielen grundsätzlichen Dingen gearbeitet werden muss.

Für die zweite Mannschaft des Kevelaerer SV spielten: Eyll, Holtappels, Janßen, Kannenberg, Nikrandt, Ophey, Peters und Tönißen.