Nachdem sich das politische Klima beruhigt hat, kommt das Thema „Klimaschutz“ wieder in den Fokus

Die K-Frage in Kevelaer

Im Konzert- und Bühnenhaus kamen der HuF und der KlUG zusammen. Foto: Archiv

„Entscheidend ist, was hinten rauskommt.“ Das berühmte Zitat, das Helmut Kohl zugeschrieben wird, lässt sich in dieser Woche gleich mehrfach auch auf die politische Wetterlage in und um Kevelaer anwenden.

Da gab‘s zunächst den neuen „KlUG“, den Kevelaerer Ausschuss für Klima, Umwelt und Gebäudemanagement, der sich am Dienstag zu seiner konstituierenden Sitzung traf. In der prallten beim neu in den Titel aufgenommenen Thema Klima gleich mal mehrfach zwei Fronten reichlich ungeschützt aufeinander. Klima, Klimaschutz, Klima-Leitbild, Klima-Bündnis – munter flogen die von den Grünen losgepusteten Pollen (das KB berichtete)  durchs Bühnenhaus, sodass die obligatorische Lüftungspause nach einer Stunde nicht nur pandemiebedingt bitter nötig war.

Schlagabtausch

Nach diesem offenen Schlagabtausch folgte im Haupt- und Finanzausschuss dann eine „Schönwetterphase“, in der sich die aufgetürmten Gewitterwolken größtenteils wieder verzogen. Entscheidend: Es kam dabei heraus, dass sich die Kevelaerer Politik fraktionsübergreifend in einer Arbeitsgruppe mit diversen Klimathemen beschäftigen will.  

Und schließlich spielte auch indirekt die politische Großwetterlage eine Rolle, denn im HuF war den Grünen ihr Stolz auf ihre frische Kanzlerkandidatin so deutlich anzumerken, dass ein munterer – selbstverständlich gewaltfreier – Schlagabtausch die Folge war. Dabei kam zwar weder für die Kandidatur noch für Kevelaer was Konkretes heraus. Immerhin sorgten die nicht immer ganz bierernst gemeinten Dialoge aber dafür, dass das Klima im HuF deutlich freundlicher wurde als im KlUG.

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