Die Gruppe „Horizonte“ gab ihr Abschiedskonzert

„Schade, dann müssen wir wieder nach Hause gehen, da geht nichts mehr“, stellten zahlreiche Kevelaerer fest, die in die „Besinnliche Stunde im Advent“ gehen wollten, um in der Clemenskapelle letztmals der Musikgruppe „Horizonte“ zu lauschen (das KB berichtete). Die Clemenskapelle im Klostergarten war nicht nur voll – in den Gängen und hinter der letzten Stuhlreiche standen die Menschen dicht gedrängt, um sich am vierten Advent auf Weihnachten einstimmen zu lassen.

Hubert Lemken begrüßte die Gäste und meinte: „Kommen kann niemand mehr. Wir fangen einfach früher an, dann können wir länger singen. Mit diesem Konzert gehen 40 Jahre Geschichte zu Ende, in der wir in den unterschiedlichsten Zusammensetzungen, mal mit lauten und mal mit leisen Tönen Musik gemacht haben. Deswegen haben wir heute auch Lieder dabei, die wir schon vor 40 Jahren gesungen haben.“

Horizonte und den weiteren Gestaltenden gelang es unter dem Thema „Das Wunder von Bethlehem“ die Besucher aus der Hektik der Vorweihnachtszeit herauszuholen, sie zur Ruhe kommen zu lassen und auf die Ankunft des Lichtes vorzubereiten. Dabei wurden teilweise die Texte mit dem Beamer an den Wände angezeigt, und die sicherlich 500 Anwesenden konnten die Lieder mitsingen. Von „The Rose“, „Ins Wasser fällt ein Stein“ über „Shalom, ich wünsche Dir Shalom“, „Wär uns der Himmel immer so nah“ bis „Engel auf den Feldern singen“ und dem schwungvollen „Feliz Navidad“ als Zugabe wurde eine Bandbreite von Advents- und Weihnachtsliedern gesungen. Nicht nur Horizonte, sondern auch der sie unterstützende Dominik Lemken und die Gruppe Motus, die einige Lieder (sogar auf Schwedisch) vortrug, begeisterten alle Gäste mit ihrer bekannt harmonischen Spielweise und der durchdachten Zusammenstellung des Programms.

Pastor Wolf stimmte mit besinnlichen Texten auf die Abschnitte ein, die auf die Geburt Jesu hindeuten sollten. „Macht hoch die Tür“, „Es wird hell“, „Mehr Engel“ und „Ein Geschenk“ lenkten den Blick und die Gedanken der Besucher auf die Ankunft des „Retters der Menschen“ hin.

„Bethlehem“, das Lied von den Bläck Fööss, wurde auf Kölsch gesungen und zeigte an, wofür der Erlös der bisher jährlich stattgefundenen „Besinnlichen Stunde im Advent“ bestimmt war. Der Eintritt war frei, aber es wurde am Ende um eine Spende für das Kinderkrankenhaus in Bethlehem gebeten, dem einzigen Krankenhaus in Israel, in dem Säuglinge behandelt werden können und das so verhindert, dass in Not geratene Babys in einem Stall Herberge suchen müssen. Es gab ein Rekordergebnis: In den nächsten Tagen können sich die Verantwortlichen in Bethlehem über 3049,31 Euro freuen.


Mitwirkende des Abends:

  • Texte: Pastor Michael Wolf
  • Horizonte: Anton Koppers, Keyboard; Hubert Lemken, Gitarre, Gesang; Rainer Killich, Gesang, Querflöte, Andrea Moll, Susanne Rütten-Gietmann und Monika Hyna, Gesang; verstärkt durch Dominik Lemken, E-Gitarre
  • Motus: Renate Hillejahn, Petra Hanssen, Bärbel Rolf und Ute Baumann
  • Vorbereitung: Schw. Hildegard und Schw. Marlies
  • Technik: Katharina Moll und Rene Waldmann