Zwischen Kloster und einstiger Knabenschule liegt heute der St. Klara-Platz

Die Gefährtin des Franz

So sah es in den 1950er bis 1960er Jahren am heutigen St. Klara-Platz aus. Foto: Archiv WiScho

In lockerer Reihenfolge stellt KB-Autor Wilfried Schotten (WiScho) in einer Serie Straßennamen in Kevelaer und den Ortschaften vor. Dabei geht es nicht allein um den Namen der Straße und dessen Entstehung, sondern auch um so manche interessante Besonderheit, die sich am Straßenrand findet – oder einstmals befunden hat. Heute…

Der St. Klara-Platz

Es kann im Grunde nicht verwundern, dass sich die Geschichte dieses Teils der Twistedener Straße auf vergangene und wieder erstandene Gebäude konzentrieren wird.

Wenn ich mich jemals nach dem Ursprung eines Straßennamens umsehen oder ihn groß recherchieren musste: in diesem Fall fiel die Suche aus. Die hl. Klara (Chiara) von Assisi war Gefährtin des Franziskus von Assisi, aus ebenso begütertem Elternhaus wie er, entsagte dem elterlichen Luxus wie ihr Gefährte und gründete im 13. Jahrhundert den Klarissenorden. Es lag natürlich auf der Hand, nach seiner Erstehung und Ausgestaltung diesen Platz so und nicht anders zu benennen. 

Das Klarissenkloster an der einen Seite, gegenüber der St. Klara-Brunnen aus dem Jahr 2000 mit der Mariensäule des Steinmetzes Karl Hoss (Säule) und des Düsseldorfer Künstlers Bert Gerresheim (Marienfigur) – was konnte da als passender Name für diesen Platz gewählt werden? Folgerichtig erhielt dann auch der angrenzende Verbindungsweg zur Venloer Straße und dem Büldersweg den entsprechenden Namen St. Klara-Weg.

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Der Busmann

  • Danke schön auch!21. Oktober 2021 - 13.58

    Es ist nicht zu leugnen – ich hab‘s nun mal mit den alten Sprichwörtern. Sie haben unbestreitbar noch einen echten Wahrheitsgehalt. Nur ab und zu muss man eine Kleinigkeit abändern…

  • Auch das noch!14. Oktober 2021 - 12.08

    Kneipensterben – verarbeitet. Eisdiele zu – verkraftet. Und jetzt kommt die Nachricht, dass man mich daran hindern will, Lottomillionär zu werden.

  • CIAO!14. Oktober 2021 - 11.38

    Das ist jetzt auch schon wieder vier Jahre her, dass ich damals im August den Titel eines alten Liedes abwandelte: Sag mir, wo die Kneipen sind?

  • Noch sön Deng30. September 2021 - 10.41

    Es sei allen Kunstliebhaber*innen und auch denen, die es werden wollen, getrommelt und gepfiffen – was uns da an einigen Stellen Kevelaers angeboten wird, ist nichts als eine Zumutung. 

  • Rumms!23. September 2021 - 15.06

    Da hat‘s geknallt – so schrieb das KB vor zwei Wochen und meinte einen „Geldgeber“, amtlich bekannt unter „GAA“ = Geldausgabeautomat.

Hier wird “geblächt”

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2. April 2022 / von Wilfried Schotten