In zehn Tagen werden in NRW neue Kommunalparlamente und Bürgermeister gewählt. In der Marienstadt stellen sich drei Bewerber dem Votum um das Amt des Bürgermeisters.
Am Mittwochabend, 27. August 2025, lud die Kolpingsfamilie den Amtsinhaber Dr. Dominik Pichler und seinen Herausforderer von der CDU, Mario Maaßen, ins Kevelaerer Mechel-Haus, wo Lothar Teeuwsen mit profunden Fragen zur künftigen Politik in der Stadt aufwartete. Rund 50 Gäste, vorwiegend Vertreter der älteren Generation, hörten gespannt zu, was die Kandidaten zu sagen hatten.
Die Regeln steckte der Sprecher der Kolpingsfamilie vorher ab: Jeder der beiden Kandidaten hatte drei Minuten Redezeit pro Frage, der andere hatte jeweils eine Minute für eine Replik. Das Erstantwortrecht wechselte nach jeder Frage.
„Kevelaer ist bunt geworden, das erkennt man unschwer an den Schilder- und Laternenmasten, die mit den Plakaten der Parteien behängt sind“, eröffnete Teeuwsen den Abend, um sogleich die Erklärung vorzuschieben, warum die Farbtafel im Mechel-Haus nicht alle Codes abbildete.
Keine AfD
Zum einen, so Teeuwsen, weil nicht alle Parteien einen Kandidaten aufstellen („Es ist ein bisschen wenig Grün im Saal“) und zum anderen, weil sich die Kolpingsfamilie als Gastgeber das Recht herausgenommen habe, selbst zu bestimmen, wer an der abendlichen Diskussion teilnehmen dürfe: „Den Bürgermeisterkandidaten der AfD haben wir nicht eingeladen, denn die Werte der AfD sind mit denen der Kolpingsfamilie unvereinbar. Darum bieten wir ihnen keine Bühne!“
Der am…



