Sie sind das unsichtbare Rückgrat unserer Gemeinschaft: die vielen Menschen, die in Kevelaer und den Ortsteilen täglich Zeit, Kraft und Herzblut investieren, ohne dafür Applaus zu erwarten. Ob sie Pflegebedürftige unterstützen, Kinder und Jugendliche in Vereinen betreuen, in der Kirche, im Sport oder im sozialen Bereich anpacken – ihr Engagement macht Kevelaer erst zu dem, was es ist: eine lebendige, solidarische Wallfahrtsstadt.
Die Stadt Kevelaer möchte dieses Engagement nun besonders würdigen. Am 30. November 2026 werden verdiente Bürgerinnen und Bürger mit der Ehrenamtsnadel der Wallfahrtsstadt ausgezeichnet. Bürgermeister Dr. Dominik Pichler, der im September 2025 deutlich wiedergewählt wurde, ruft die Bevölkerung auf, Vorschläge einzureichen.
„Wir freuen uns auf zahlreiche Vorschläge“
„Wir freuen uns auf zahlreiche Vorschläge aus der gesamten Bürgerschaft sowie von den Vereinen, Verbänden und sonstigen Institutionen in der Wallfahrtsstadt“, sagt Bürgermeister Dr. Dominik Pichler. „Die Auszeichnung mit der Ehrenamtsnadel ist ein besonderes Dankeschön und drückt unsere Wertschätzung für das vielfältige freiwillige Engagement in unserer Gemeinde aus.“
Besonders am Herzen liegt der Stadt dabei, auch jene Menschen zu ehren, die im Verborgenen wirken. Nicht nur die öffentlich sichtbaren Aktiven sollen nominiert werden, sondern ausdrücklich auch diejenigen, die unauffällig und ohne großes Aufsehen Gutes tun. Menschen, die über das übliche Maß hinaus anpacken, dort helfen, wo Not am größten ist, und das Miteinander in Kevelaer nachhaltig prägen.
Beispiele aus der Region: So vielfältig ist Ehrenamt in Kevelaer
Die Bandbreite des ehrenamtlichen Engagements in Kevelaer ist groß – und sie wächst stetig. Einige Beispiele aus den vergangenen Monaten zeigen, wie sehr die Stadt auf die Hilfe ihrer Bürgerinnen und Bürger angewiesen ist:
– Kindersecondhandladen KuK: Rund 50 Ehrenamtliche betreiben seit mehr als 20 Jahren den Kindersecondhandladen des SkF an der Amsterdamer Straße. Sie bieten gespendete Babyausstattung, Kinderkleidung und Spielsachen an – insbesondere für Familien, die sich keine neue Ausstattung leisten können. 2025 wurde das Projekt mit dem Ehrenamtspreis des Bistums Münster ausgezeichnet.
– Fonds „Energie für Kevelaer“: 2026 wurden 92 Projekte aus Sport, Kultur, Brauchtum, Jugend- und Bildungsarbeit sowie Umwelt- und Naturschutz mit insgesamt 50.000 Euro gefördert. Die Mittel stammen aus Erträgen der Windenergie und fließen direkt zurück in die Vereinslandschaft.
– Malteser Hilfsdienst, Schützen, Kirchengemeinden: Zahlreiche weitere Vereine und Organisationen sind auf das Engagement freiwilliger Helfer angewiesen – von der Notfallhilfe über die Brauchtumspflege bis hin zur seelsorgerischen Arbeit.
So können Sie jemanden vorschlagen
Die Stadt bittet Bürgerinnen und Bürger, Gruppen, Vereine sowie Institutionen, Vorschläge für die Ehrung einzureichen. Gesucht sind Menschen, die sich über das übliche Maß hinaus engagieren und dort tatkräftig anpacken, wo Hilfe benötigt wird.
Vorschläge bitte schriftlich einreichen
– mit Name und Anschrift der vorgeschlagenen Person sowie einer kurzen Begründung, warum die Auszeichnung verdient ist und in welcher Form die Person ehrenamtlich tätig ist.
Einsendeschluss ist der 30. September 2026.
Kontakt für Vorschläge
Wallfahrtsstadt Kevelaer
Sekretariat Bürgermeister
Peter-Plümpe-Platz 1
47623 Kevelaer
Telefon: 02832 122-207 oder -208
E-Mail: ehrenamt@kevelaer.de
Schnelle Fakten
Ehrenamtsnadel der Wallfahrtsstadt Kevelaer
– Was wird geehrt? Besonders engagiertes ehrenamtliches Wirken in Kevelaer und den Ortsteilen – sichtbar oder im Verborgenen.
– Wer kann vorschlagen? Alle Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Verbände und Institutionen aus der Wallfahrtsstadt.
– Wann ist die Ehrung? 30. November 2026.
– Bis wann können Vorschläge eingereicht werden? 30. September 2026.
– Wie wird vorgeschlagen? Schriftlich mit Name, Anschrift und Begründung an das Sekretariat des Bürgermeisters oder per E-Mail an ehrenamt@kevelaer.de.
– Hintergrund: Ehrenamt ist in Kevelaer ein zentraler Faktor des gesellschaftlichen Lebens. Von der Kinderbetreuung über die Seniorenarbeit bis hin zur Brauchtumspflege – ohne freiwillige Helfer wäre vieles nicht möglich.


bee