Positive Nachricht im Corona-Fall an der Grundschule Twisteden

Testergebnisse der Reihenuntersuchung sind negativ. Quarantäne wurde aufgehoben

An der St.-Franziskus-Grundschule in Twisteden hat es einen  Corona-Fall gegeben. Eine Betreuerin des Offenen Ganztages sei betroffen, informierte Ordnungsamtsleiter Ludger Holla die Mitglieder des Rates in der Sondersitzung zu den Sonntagsöffnungszeiten am Donnerstagabend. Man habe am Donnerstagnachmittag mit der telefonischen Kontaktnachverfolgung begonnen und informiere über anstehende Quarantänemaßnahmen. Betroffen sei eine Gruppe mit 19 Kindern.

Am Montag erklärte Ludger Holla gegenüber der Presse, alle Ergebnisse der Testabstriche, die am Donnerstag in Twisteden vom Kreisgesundheitsamt veranlasst worden waren, seien negativ. „Das ist positiv“, sagte er, „für die Schüler und die weiteren betroffenen Personen endet damit heute die Quarantäne.“ Insgesamt waren 19 Kinder und 11 Erwachsene, darunter weitere Kontaktperonen aus der Schule und aus dem privaten Umfeld der positiv getetsteten Betreuerin, betroffen.

Ausdrücklich lobten Holla und Bürgermeister Dominik Pichler den Reihentest und die Anordnung der Quarantäne, um mögliche Risiken auszuschließen. Zudem sei das Verhalten an der Twistedener Grundschule, was die Hygienemaßnahmen angehe, vorbildlich gewesen. Beispielsweise hätten „alle immer Mundschutz getragen“.

Holla und Pichler äußerten auch Verständnis für die Verunsicherung der Eltern im Zusammenhang mit dem Fall. Es sei „sicherlich Vorsicht geboten“, es bestehe aber kein Grund zur Panik, so Holla.