Seit Jahren klafft entlang der Twistedener Straße zwischen der Langstraat und der B9 in Wetten eine gefährliche Lücke im Radwegenetz.
Radfahrende müssen auf diesem Abschnitt die Fahrbahn nutzen, was oft zu brenzligen Situationen zwischen motorisiertem Verkehr und Radverkehr führt. Die CDU-Fraktion im Rat der Wallfahrtsstadt Kevelaer will das nun ändern und hat auf Anregung des Wettener Ortsvorstehers Guido Küppers einen entsprechenden Antrag in den Rat eingebracht.
Kernpunkte des Antrags sind:
- Schnelle Abstimmung mit Straßen.NRW zur Planung des fehlenden Radwegabschnitts.
- Unverzügliche Beauftragung der Planung, damit vollständige Unterlagen vorliegen, und zwar unabhängig vom beabsichtigten Umbau des Bahnübergangs.
- Prüfung eines Schutzstreifens für Radfahrende auf der Twistedener Straße nach der neuen Regelung des Landes NRW, die solche Streifen auch außerhalb geschlossener Ortschaften ermöglicht.
Der Fraktionsvorsitzende Mario Maaßen betont: „Die Sicherheit der Radfahrenden darf nicht weiter auf die lange Bank geschoben werden. Das fehlende Teilstück ist seit Jahren bekannt, das Geld für die Planung steht bereit, jetzt muss gehandelt werden.“
Das Nahmobilitätskonzept des Kreises Kleve sieht die Strecke zwischen Kevelaer und Geldern über verkehrsärmere Straßen als Radvorrangroute vor. Der beauftragte Gutachter hat dabei die bestehende Lücke als besonders negativ hervorgehoben.
Für die CDU ist daher klar: Die Umsetzung darf nicht länger auf die Sanierung des Bahnübergangs warten, sondern die Sicherheit im Radverkehr hat Priorität.



