Aktuelles aus Twisteden

Überraschung an der Haustür

Gut ein Dutzend Mitglieder des Twistedener Martinskomitees und der Bürgerschaft kamen   auf dem kleinen Parkplatz an der Dorfstraße zusammen. „Wir verteilen die Tüten an die Senioren hier in der Ortschaft. 104 Stück sind es geworden“, erläuterte der Vorsitzende des Martinskomitees, Theo Winkels.

Die Helfer schoben die beiden Rollwagen mit den Tüten – gefüllt mit Plätzchen, Marmorkuchen und anderen Leckereien – aus dem Aufbewahrungsraum. „Voriges Jahr hatten wir 100. Die Tüten sind hier von dem Eigentümer Zaykowski gepackt worden“, so Winkels.

Nach und nach nahm jeder einen Teil der Tüten an sich, packte sie ins Auto oder auf den Bollerwagen. „Unsere Schriftführerin hat die Bezirke aufgeteilt. Dann wissen wir, wo wir hin müssen.“

Da staunte mancher Mitbürger nicht schlecht, als es plötzlich eine Martinstüte an der Haustür gab.

Bernd Janssen und sein Sohn (14) machten sich mit ihren Tüten auf den Weg. „Wir machen das Fußläufige. Ich mache das seit über zehn Jahren fürs Dorf, die Senioren, die Kinder. Das bereitet Freude, das ist das Wichtigste.“ Sein Sohn konnte da nur zustimmen. „Die hab ich auch gekriegt in der Grundschule. Deswegen helfe mich auch mit.“

Daniela Mottweiler zog mit ihrem Handkarren los. Sie sei das dritte oder vierte Mal jetzt dabei. Ihre Motivation seien „die glücklichen Menschen, die man damit erreichen kann. Schade, dass wir dieses Jahr nicht mit ins Haus können, um Zeit mit den alten Leuten zu verbringen.“

Denn coronabedingt gab es für die Verteilung die klare Maßgabe, die Winkels so zusammenfasste. „Schellen, an der Tür abstellen und Tschüss bis nächstes Jahr.“

Tatsächlich gab es an den Türen dann ab und an doch noch die Gelegenheit, wenigstens mit deutlichem Abstand ein paar Worte zu wechseln, zum Beispiel an der Tür von Käthe Haas auf der Gerberstraße, wo Christian Winkels und Theo Winkels klingelten. Die Mitbürgerin war angesichts des Besuches ganz erstaunt. „Da habe ich nicht mit gerechnet, weil ja auch kein Umzug ist . Und es ist ja auch nicht gesammelt worden. Das ist jetzt doppelt schön.“

Nebenan nahm Martina van Elten die Präsente freudestrahlend entgegen. „Das kriegen jetzt meine Eltern, Lisbeth und Johannes Brouwers. Sie sind 90 und 91 Jahre alt . Die haben damit kein bisschen geerchnet. Der Martinszug fällt aus, da gibt es keine Tüten, dachten wir – aber so ist alles gut.“

So konnten die Aktiven trotz ausgebliebener Haussammlung ihren Mitmenschen eine Freude bereiten. Und Theo Winkels gibt sich optimistisch, dass das mit Corona „Mitte des Jahres“ vorbei ist und St Martin 2021 als ein „Highlight des Jahres“ wieder so wie sonst gefeiert werden kann.

Martinskomitee sorgte für volle Tüten

Eine besonders „schöne Atmosphäre“ konnte die Schulleiterin der St. Franziskus-Grundschule Twisteden, Tanja Kocken, anlässlich ihres St. Martin-Projekttages mit ihren Schülern erleben.

„Im Zuge des Projekttages haben die Kinder die Martinsgeschichte nachgespielt“, berichtete Kocken von einem sehr lebendigen Treiben. „Wir haben Filme gesehen, und alle Klassen haben kleine Tischlaternen gebastelt. Dafür haben wir eine Spende des Martinskomitees bekommen.“

Das Martinskomitee hatte am Vorabend auch die 115 Martinstüten vorbeigebracht, die sie für die Kinder zusammengestellt hatten. „Die waren richtig gut gefüllt, mit Weckmännern,  Mandarinen und Schokolade. Da gab es keinen Unterschied zu den Jahren davor.“

Die Tüten wurden auf den Schulhof plaziert. Jedes Kind ging dann klassenweise auf den Schulhof und durfte sich eine der Tüten mitnehmen.

„Gerade die Erstklässler sind mit vielen Regeln in die Schule gekommen. Die waren begeistert, wie Schule auch sein kann, ohne streng am Platz zu sitzen, zu basteln, Filmchen zu gucken und zu spielen. Das hat denen richtig gut getan.“

Dabei sei es zu richtig schönen Situationen gekommen. „Eine Kleine stand vor mir und fragte mich: Hat der St. Martin die denn gebracht? – Ich sagte, „Ja klar.“ Und sie: „Hast du ihn auch gesehen?“ Ich habe ihr erklärt, dass er nicht kommen darf. Das ist so süß, weil sie noch so an ihn glauben.“

Und das Ganze sei wenigstens ein kleiner Ersatz für den Umzug gewesen. “Ich fand es toll, dass das Martinskomitee die Kinder mit den Spenden und den gepackten Tüten unterstützt hat“, lobte Kocken die Ehrenamtlichen.

Unbekannte brechen Zigarettenautomaten auf

In der Nacht von Sonntag, 8. November 2020, auf Montag, 9. November 2020, gingen unbekannte Täter einen Zigarettenautomaten an der Twistedener Kuhstraße an. Sie machten sich an dem Geldannahmefach zu schaffen und entwendeten eine noch unbekannte Menge Bargeld. Danach flüchteten sie unerkannt. Zeugenhinweise werden von der Kripo Goch unter Tel. 02823-1080 entgegengenommen.

Frischemarkt in Twisteden hat wieder geöffnet

Noch ist nicht jedes Regal befüllt, aber es hat schon Formen angenommen: Der Betrieb im Frischemarkt an der Twistedener Dorfstraße ist heute morgen um vier Uhr angelaufen. „Wir bekommen noch Ware heute und morgen – und dann ist alles da“, zeigt sich der Neuinhaber Sivaguru Sivagaran an dem Morgen der „inoffiziellen“ Eröffnung des Ladens sehr zufrieden. „Ein schönes Gefühl“, gab der 43-Jährige zu. Der in Unna lebende Sivagaran war Mitte der 90er-Jahre vor dem Bürgerkrieg in seiner Heimat geflohen, hat sich als Flüchtling erst im Einzelhandel und in der Gastronomie Stück für Stück hochgearbeitet. „Man kann auch als Ausländer viel erreichen, wenn man fleißig ist“, lautet sein Credo. Sivagaran ist vor fünf Jahren ins Nahversorgungsgeschäft eingestiegen und betreibt aktuell sieben Läden. 

Er gibt zu, dass er zunächst unsicher gewesen sei, wie man als ausländischer Mitbürger in einem kleinen Dorf angenommen wird. Das habe sich aber komplett gelegt „durch die Ansprache der Menschen hier.“ Diese Begeisterung und das Anteilnehmen habe ihn sehr beeindruckt. „Jeden Tag, an dem ich hierher gefahren bin, gab es Menschen, die fragten: Wann machen Sie denn auf?“ Die gleiche Frage kam ihm in der Volksbank entgegen, obwohl ihn da eigentlich noch keiner kannte. Und Nachbarn des Ladens hätten einfach mitangepackt und Sachen reingetragen. „Das ist nicht normal“, sagt Sivagaran. „Das Gefühl, dass die Menschen hier so hinter mir stehen“, das habe ihn so stark gemacht.

Ein Blick in den umgebauten Laden.

In den vergangenen vier Wochen habe ihn außer dem Laden vieles nach Twisteden gezogen, erzählt Sivagaran. „Den Ort habe ich sofort geliebt“, gesteht er. Das „Irrland“ hat er im September mit seiner Familie besucht. Und die Chemie zu den Mitarbeitern, die er allesamt übernommen hat, die scheint auch zu stimmen. „Die Menschen, die Mitarbeiter hier, der Ort – jetzt hab ich nur noch Spaß.“ Seine größte Hoffnung ist nun, dass der Laden gut angenommen wird. Man habe bewusst früher geöffnet, um die Mitarbeiter für die Kasse und die ganzen Abläufe fit zu machen. Offizielle Eröffnung soll am 5. November sein – begleitet von Anzeigen, Flyern und Sonderangeboten.

„Wir haben komplett umgebaut“, meinte er beim Gang durch die Regale. „Die Struktur hat sich verändert – alles ist mehr offen und man hat mehr Platz im Laden.“ Die Brottheke und der neue Kassenbereich sind vorne, danach kann man eine breite, langgestreckte Regalstruktur entdecken bis hin zur Post und dem Getränkemarkt ganz am Ende, die dort immer schon waren.

Guter erster Eindruck

Monika Reuter fertigte mit dem neuen Kassensystem die Kunden ab. „Ich bin seit acht Uhr heute hier, es werden immer mehr“, meinte die Verkäuferin zur Resonanz. „Man merkt, dass die Leute froh sind, hier wieder einkaufen zu können.“ Auch für sie selbst sei es wieder schön, vor Ort arbeiten zu können, gestand Anni de Groot, die seit 25 Jahren im Dorfladen tätig ist. „Wir waren ja zweieinhalb Monate zu Hause.“

Die Kunden zeigten sich zufrieden.

Die Kunden, die am ersten Morgen dort anzutreffen sind, bestätigen den Eindruck von Freude und Erleichterung über die bereits erfolgte Wiedereröffnung des Ladens. „Die Aufteilung ist gut, etwas offener“, meinte Jennifer Wennemann. Jetzt müsse sie nicht mehr für Kleinigkeiten nach Kevelaer. Tom Kehren holte sich an der Bäckertheke Brötchen zum Frühstück. Er komme dafür regelmäßig sonst hierher. „Ich bin froh, dass der Laden auf ist – und auch für die Kollegen hinter der Theke“, unterstrich der 41-Jährige die Bedeutung des Ladens. „Das ist auch eine Anlaufstelle und ein Treffpunkt hier – für ein kleines Pläuschchen über Alltägliches.“ Yvonne Melten verließ zufrieden mit ihren Einkäufen den Laden. „Das ist wirklich schön, das hat wahnsinnig gefehlt. Toll, dass sich jemand gefunden hat, der es weiterführt.“

Verkehrsprobleme in Twisteden: „Da muss was passieren“

Wie sehr den Menschen das Thema auf den Nägeln brennt, zeigt sich, als zu dem Ortstermin an der Dorfstraße / Maaßstraße mehr als ein Dutzend betroffene Anwohner vor Ort, Beteiligte und ein Landwirt auftauchen. Annette Davies-Garner wohnt an der Dorfstraße / Ecke Kuhstraße. „Es ist laut – sehr laut und zwar morgens um fünf bis abends spät um sieben Uhr – am Wochenende eigentlich auch durchgehend, solange das ‚Irrland‘ geöffnet hat.“ Seit zwölf Jahren wohnt sie dort. „Ich glaube, dass es schlimmer geworden ist. Der ‚Irrland‘-Verkehr hat auf jeden Fall zugenommen, wobei die LKW und die Landmaschinen viel schlimmer sind, die hier durchrauschen, weil die viel lauter sind. Unser Haus hat Holzzwischendecken, die schwingen dann mit, wenn ein LKW durchrauscht.“

„Wenn ich mir die Berichterstattung vor Augen führe, dann heißt es, die rasen. Die meisten rasen nicht. Die fahren 50, wie das hier erlaubt ist“, sagt Davies-Garner. „Aber das ist in der Enge der Straße unglaublich schnell. Wenn ein zweispanniges Gefährt neben einem mit 50 angerauscht kommt und man ist Fahrradfahrer, dann möchte man nur in den nichtvorhandenen Graben springen.“

„Das ist einfach nur Katastrophe“

Karin Cox (62), Anwohnerin an der Ecke Dorfstraße /  Maasweg, ist gegenüber groß geworden und wohnt hier seit über 60 Jahren. Für sie ist das Aufkommen „teilweise katastrophal, weil die LKW hier durchfahren. Das ist einfach nur Katastrophe. Dass der Verkehr zugenommen hat, alles gut und schön, sagt keiner was, aber ich weiß nicht, ob es wirklich nötig ist, dass die alle hier durch das Dorf fahren müssen.“

Sie beobachte „Lastwagen sämtlicher Nationen, Kieslastwagen, die hinten bis zur holländischen Grenze fahren und da Kies abholen. Und das fängt schon morgens um 5 Uhr an, manchmal bis 19, 20 Uhr abends.“ Sie selbst wohne „etwas zurückgesetzt,  das geht, aber wenn ich hier draußen zugange bin, muss ich aufpassen, dass man mir meinen Allerwertesten nicht abfährt.“ Und sie verstehe nicht, „dass die 30er Zone drüben gegenüber der Volksbank anfängt, wobei die Bushaltestelle für die Schulkinder hier vorne ist. Ich weiß nicht, warum man nicht hingeht, und die 30er Zone etwas zurücklegt.“ Da sei wohl das Problem, dass auf einer Kreisstraße genau festgelegt sei, wo man 30 einrichten darf und wo nicht. „Die Leute, die Gesetze machen, sollen sich an den Kopf packen.“

Elke Heisters arbeitet seit 25 Jahren in der Metzgerei an der Dorfstraße, sieht gegenüber die Schule und den Kindergarten, „Ich pack mich an den Kopp, wie die Autofahrer drauf sind. Egal ob die Ampel umspringt, wupp, geht das auf das Gaspedal. Ich krieg immer noch den Schrecken, habe die Sorge, dass das nicht wahrgenommen wird. Es war an  der Schule fünf vor acht mal ein Polizist bis 8 Uhr und war dann weg. Das ist schon lange her.“

„Man wird krank davon“

Ursula Schmitt, 66 Jahre alt, wohnt auf der Dorfstraße 5 neben der Gaststätte links. „Bei mir scheppert´s und vibriert es den ganzen Tag. Wenn diese Kipper durchkommen, die fahren leer und die fahren voll“, erzählt sie. „Dann fahren morgens um 6 Uhr die Blumenlaster leer durch das Dorf, 70 km/h ohne Probleme. Die kommen langsam wieder zurück, bei mir oben ist eine kleine Kuppe, und dann scheppert´s wie irre. Und Trecker mit Anhänger – eine Katastrophe.“ Sie wird demnächst in das betreute Wohnen ziehen – „nicht  nur deswegen, aber man wird krank davon. Keinen Tag kann ich draußen sitzen, kann nicht mehr die Terrasse nutzen, weil man überhaupt nicht sitzen kann. Ich kann nix lesen oder mich unterhalten.“ Eine Lösung wäre für Ursula Heuvens, „dass die Ortsumleitung eingeführt wird. Man muss ja nicht durch das Dorf fahren – über Lüllingen. Mein Haus steht richtig auf der Ecke an der Straße. Ich habe ständig Sorge, dass da jemand in die Ecke reinfährt. Und es ist laut in der Gaststätte.“

Christina Laukens wohnt zwar im Twistedener „Outback“, aber ihre drei Kinder kommen trotzdem zur Schule, möchten gerne auch mal Freunde im Dorf besuchen. „Ich untersage denen, an der Dorfstraße entlang zu fahren. Das Einzige, was sie dürfen, ist, sich zur Ampel zu bewegen, und, egal wohin sie möchten, von der Ampel aus hinten über den Dorfplatz zu agieren“, sagt die 39-Jährige. „Mir ist das einfach zu gefährlich.“ Und die Dorfstraße sei „generell sehr zugeparkt, oft schieben sich viele LKWs durch das Dorf.“ Und das Nadelöhr Bäckerei-Volksbank sei so eng, dass sich das da oft zurückstaue.

Der Rückstau birgt Gefahren

Landwirt Theo Heuvens aus Kleinkevelaer will was zur öffentlichen Kritik sagen. „Da wurde behauptet, dass der landwirtschaftliche Verkehr zugenommen hat. Das kann ich an sich nicht nachvollziehen. Wir haben Flächen auf der anderen Seite Richtung Wemb, da müssen wir durch das Dorf fahren. Da bleibt uns keine andere Wahl.“ Aber die Flächen, die westlich und östlich liegen, „die können wir auch durch Wirtschaftswege erreichen.“ Seiner Meinung nach hätte man die Umgehungsstraße, die man da geplant hatte, ausbauen müssen. „Ich weiß nicht, ob das noch möglich ist, das müsste man nachprüfen. Wir haben das schon vor Jahren vorgeschlagen“, sagt er. Die Verkehrsinseln sehe man nicht so gerne. „Wir hätten lieber gesehen, wenn wir durch das ganze Dorf eine 30-Zone machen, mit Überwachung. Dann hätte der ganze Verkehr gleichmäßig durchfahren können: Stattdessen hast Du Rückstaus, anfahren, bremsen, anfahren, bremsen. Das ist von der Umwelt ungünstig – und der Rückstau ist einfach nervig und nicht ganz ungefährlich.“

Johanna Ambrosius, Ortsvorsteherin von Kleinkevelaer, findet diesen Vorschlag nicht so schlecht. „Poller weg und 30 – das wäre besser als diese Poller.“ Selbst fahre sie die Dorfstraße oft mit dem Rad. „Ich finde das schwierig. Wenn die Kinder da raus kommen und rüber müssen, ist sehr unübersichtlich.“ Und gerade an diesem Morgen „haben mich fast zwei Autos umgefahren, weil ich links abbiegen musste.“

Konzept mit „Irrland“

Auch Josi Winkels-Tebartz van Elst, Betreiberin des „Irrland“, ist gekommen, um mit den Betroffenen den Austausch zu suchen. „Wir sind nicht untätig, weil uns bewusst ist, dass wir insbesondere am Wochenende für viel Verkehr sorgen. Und es ist auch nicht schön, der Verursacher dessen zu sein“, sagt sie. Vom Ursprung sei es so auch nicht geplant gewesen, „sonst hätte man wahrscheinlich an der Autobahn so einen Park geplant, aber er ist da.“

Man habe mit der Stadt Kevelaer gemeinsam ein Konzept entwickelt, „dass ab Lüllingen Verkehrsschilder aufgestellt werden. Die ständen jetzt da, wenn es Corona nicht gegeben hätte.“ Zukünftig soll also „der Verkehr geradeaus über die Umgehungsstraße“ geschickt werden und nicht Richtung Kreisverkehr, sondern bis über den Lievenheer gehen. „Da haben wir eine Fläche kaufen können, so dass wir eine Zuwegung zu unseren Parkplätzen von hinten gewährleisten können, so dass das ‚Auwelt‘ auch nicht betroffen ist.“

Und man müsse natürlich auf die Navigationssysteme Einfluss nehmen. „Das ist eine der schwierigsten Punkte bei der Geschichte. Aber die reagieren erst, sobald die Beschilderung steht. Normalerweise wären sie schon angebracht, das ist eine Hausnummer, die können wir in diesem Jahr wohl nicht stemmen.“ Sie sieht außerdem eine Entlastung, sobald die OW 1 kommt. Diese Entlastung werde aber naturgemäß ein paar Jahre auf sich warten lassen. „Die möchte man hier sicher nicht noch ertragen.“

„Das Irrland ist ein Teilproblem“

So sieht es auch Nadine van Lipzig: „Das Irrland ist ein Teilproblem“, sagt die 43-Jährige. „Aber das morgens hat nix mit dem ‚Irrland‘ zu tun.“ Sie begleite ihre Kinder immer noch zur Schule, obwohl sie schon zwölf Jahre alt sind. „Hier sind viele rücksichtslose Fahrer am Start, die auch die Kinder bewusst sehen und trotzdem nicht auf die Bremse gehen.“

Seitens der Politik diskutieren neben Johanna Ambrosius auch der SPD-Ratsherr Norbert Baumann und Wolfgang Röhr von den Grünen mit. „Das ist ja nichts Neues. Die Problematik für die Schulkinder ist am größten“, sagt Baumann. Wir haben mit den Grünen zusammen Tempo 30 vor Monaten gefordert, aber das wurde vom Kreis abgelehnt – weil es sich um eine Kreisstraße handelt. Wir werden da nicht aufhören, zum Kreis zu gehen“, versichert er. Auch eine weitere Ampel wäre eine Möglichkeit. „Aber das ist auch ein Problem, weil es Kreisstraße ist. Das Gleiche am Maasweg, da wird ähnlich schnell gefahren. Da haben wir gesagt, grundsätzlich in geschlossenen Ortschaften 30. Im Gerberweg gibt es seit 15, 20 Jahren Tempo 30, das weiß kaum jemand. Wenn überall 30 ist, sieht es anders aus.“ Und wenn das bedeuten müsse, „dafür erst politisch jede einzelne Straße gesondert zu betrachten“, um das rechtlich einzuführen, „dann machen wir das.“ Auch Radspuren habe man angesprochen, sagt Baumann. „Aber auch das ist schwierig, weil es eben eine Kreisstraße ist.“

Ähnlich sieht das sein Kollege Wolfgang Röhr von den Grünen. Im Grunde seien sich ja die Parteien alle einig. „Die CDU hat ja auch Teilanträge gestellt, alle immer wieder, wenn es auffiel. Man muss sich fragen, ob man in geschlossenen Ortschaften nicht generell Tempo 30 macht.“ Denn mache man das punktuell, werde das missachtet. „Die Polizei ist personell nicht stark genug, um das zu überprüfen. Und was die Dorfstraße betrifft, die ist ja gar nicht ertüchtigt für so viel Verkehr.“ Man müsse gesellschaftlich ehrlicher werden. „Das, was wir hier erleben, ist der Verkehr, den wir alle als Autofahrer selber produzieren.“

Die Schwierigkeit der Gesetzesänderung

Rita Spitz-Lenßen, die das Thema immer wieder mit anstößt, hat eine Studie über das Verkehrsaufkommen im Frühjahr/Sommer gefordert, damit man ein Bild von dem Aufkommen hat. Norbert Baumann hält davon nichts. „Was bringt eine Studie, wenn alle der Meinung sind, hier sollte 30 km/h sein? Dann muss halt der Kreis das Gesetz ändern.“ Wolfgang Röhr hakt da ein: „Das funktioniert ja nicht, das sind teilweise Landes- und Bundesgesetze.“   

Landwirt Heuvens macht am Ende der Diskussion noch einen interessanten Vorschlag: warum nicht die Straße von Kreis- auf Landstraße zurückstufen? „Das ist ja auch passiert am Velder Dyck bei uns in Kleinkevelaer bis Stoppstraße. Da müsste man fragen, ob das auch hier nicht möglich ist. Dann hätte die Verwaltung und die Politik in Kevelaer hier mehr Einflussnahme.“ 

Messdiener pflanzen Bäume zum Ernte-Dank-Fest

Trotz aller Widrigkeiten haben es sich die Messdiener von St. Quirinus auch in diesem Jahr nicht nehmen lassen, zum Ernte-Dank-Fest ihre Baumpflanzaktion durchzuführen. Alle Messdiener nahmen an der Ernte-Dank-Messe teil und gingen anschließend gemeinsam zum Friedhof. Auf Grund der Beschränkungen durch Covid-19 konnte die Kirche leider nicht so gut gefüllt sein wie gewohnt. Es fehlten die Kindergarten- und Schulkinder, die normalerweise ihre mit Obst und Feldfrüchten gefüllten Körbchen am Altar abstellten. Es fehlte der sonstige Blumenschmuck zu diesem Fest, es fehlten die reichlich gefüllten Körbe, die sonst durch die Caritas, Landfrauen und KFD vor dem Altar aufgebaut waren. Aber zumindest gab es eine Ernte-Dank-Krone und im dritten Jahr in Folge die Baumpflanzaktion.

Freundlicherweise hat die Messdiener in diesem Jahr die Friedhofsgärtnerei Petzchen beraten, die Standorte zusammen auf dem Friedhof ausgesucht und die Bäume zum Friedhof geliefert. So konnten alle Beteiligten bei gutem Wetter einen Seiden- und einen Judasbaum auf dem Twistedener Friedhof einpflanzen. Insgesamt haben die Messdiener in den vergangenen drei Jahren bereits vier Bäume gepflanzt, dadurch zur Verschönerung des Friedhofes beigetragen und etwas für den Klimaschutz getan.

Betreuungsangebot in Twisteden läuft an

Eigentlich ist Jörg Winckelmann im kaufmännischen Bereich tätig. In Zusammenarbeit mit seiner Partnerin, die als Sozialpädagogin tätig war, begab er sich vor einem Dreivierteljahr beruflich auf neues Terrain. Er entwickelte das Konzept eines Betreuungsdienstes, der eine 24-Stunden-Betreuung für Senioren durch polnische Kräfte bietet. Dem in Twisteden lebenden Paar ist, nicht zuletzt durch eigene familiäre Erlebnisse bewusst, wie schwierig es für Angehörige sein kann, einen älteren Menschen adäquat selbst zu betreuen. Ein Leben im Seniorenheim hingegen kommt für viele Menschen nicht in Frage, eine Betreuung rund um die Uhr im eigenen Zuhause ist häufig finanziell nicht zu bewerkstelligen. Winckelmann hat mit seinem Familienunternehmen „assista24“ zunächst eine Agentur in Polen gegründet, die einen Stamm an Betreuungskräften bietet. Bei Bedarf werden diese je nach Qualifikation und anhand der Wünsche der Kunden hier vor Ort eingesetzt.

„Wir wollen keinen Pflegedienst ersetzen. Wir betreuen“, sagt Winckelmann. Sein Angebot soll vielmehr eine Ergänzung der bestehenden Pflegekräfte sein. Die Betreuungskräfte von Winckelmann kommen in der Regel für ein bis drei Monate in einen Haushalt. Dort findet eine Betreuung rund um die Uhr statt, ein eigenes Zimmer für die Betreuerin ist dabei Voraussetzung. Nach gewisser Zeit findet dann ein Wechsel statt, damit die Mitarbeiterinnen temporär in ihre Heimat zurückkehren können. „Regionalität und Erreichbarkeit sind uns ganz wichtig“, sagt der 56-jährige Firmengründer. Er wolle die Kunden mit seiner Partnerin, die selbst aus Polen stammt, kennenlernen und die Unternehmensstrukturen wie bisher familiär halten. Dabei ist er für die Organisation und seine Partnerin für die Betreuung der Kunden und der Mitarbeiterinnen zuständig.

Das Angebot sei bereits angelaufen und positives Feedback an ihn herangetragen worden, freut sich der Firmengründer, der mit seinem Konzept nun in Kevelaer Fuß fassen möchte.

Spannendes Finale der Clubmeisterschaften

Der Tennisclub Eintracht 1978 Twisteden e.V. trug einige Vorrundenspiele und die Finale in vier Konkurrenzen aus. Dabei wurden die Spieltage von herrlichem Spätsommerwetter begleitet.

Zur großen Freude der Organisatoren hat ein Großteil der aktiven Clubmitglieder mit viel Freude und sportlichem Engagement unter Einhaltung des Corona Hygienekonzepts an den Clubmeisterschaften teilgenommen.

Die Endspiele der Damen-Doppel wurden zuerst ausgetragen. Nach zwei Sätzen hatten Eva Schreiber und Monika Janßen die Nase vorn.

Am nächsten Tag lieferten sich im Finale der Mixed–Doppel Kathrin Jansen und Janosch Janßen in hart umkämpften Ballwechseln ein spannendes Duell mit Monika Janßen und Dirk Langen, die im Matchtiebreak den Sieg für sich verbuchen konnten.

Tags darauf wurden weitere neue Titelträger ermittelt – und das in teilweise packenden und engen Partien. Zum Auftakt lieferten sich die Herren im Doppel spannende Ballwechsel, die Theo Elbers und Georg Schaffers in zwei Sätzen gewannen.

Für das Endspiel der Herren Einzel in der offenen Klasse qualifizierten sich Benjamin Schreiber und Janosch Janßen. Nach einem spannenden Match konnte Benjamin Schreiber sich über einen Sieg in zwei Sätzen freuen. Im Anschluss an die Siegerehrungen fand die Saison einen geselligen Abschluss.

Die Aktiven hoffen darauf, dass im nächsten Jahr auch die Neuzugänge aus 2020 an den Clubmeisterschaften teilnehmen werden. Sowohl Wiedereinsteiger als auch Anfänger sind auch weiterhin herzlich willkommen. Sie haben auch die Möglichkeit, Trainerstunden bei dem Vereinstrainer zu nehmen. Kontaktdaten des Vereins finden sich unter www.tennisclub-twisteden.de

Auch hat Benjamin Schreiber in diesem Jahr bei den Kreismeisterschaften des Kreises Kleve das Herren-Doppel 40 zusammen mit Georg Schaffers gewinnen können.

Trotz der Corona-bedingten Einschränkungen haben die Herren 40 an den Medenspielen teilgenommen und konnten dabei den 2. Platz für sich verbuchen.

Einer, der viele Impulse gegeben hat

Josef „Jupp“ Kobsch begrüßt mich an der Gartentür und bittet herein. Sein erster Gedanke: „Heute hätten wir Kirmesmontag gehabt. In meinem letzten Jahr hatten wir nix an Veranstaltungen“, stellt der 63-Jährige fest, während er zum Gespräch am Gartentisch Platz nimmt.

Wie er vor 13 Jahren Ortsvorsteher von Twisteden wurde, daran kann sich Kobsch noch gut erinnern. „Franz Wustmans warf damals 2007 als Ortsvorsteher hin.“ Dessen Draht zum damaligen Bürgermeister Axel Stibi galt nicht als der Beste. Die Suche nach einer Nachfolge gestaltete sich schwierig, „so wie heute auch“, gesteht Kobsch, der nach seiner Geburt erst in Wetten lebte, dann in Twisteden zur Grundschule ging.

In Kevelaer absolvierte er die mittlere Reife und fand nach zwei Jahren Fachschule den Weg über die Krankenpflegeausbildung hin zum Rettungssanitäter bei der Stadt. Heute ist er als Leitstellendisponent auf der Kreisleitstelle in Kleve. „Da bin ich jetzt 24 Jahre, insgesamt 42 Jahre im Beruf.“

An einem Sonntagabend kam es damals zu einem Gespräch mit seiner Frau Angelika, die Vorsitzende des Ortsvereins der Twistedener CDU war. „Wir tranken zwei Gläschen und ich hab aus Leichtsinn gesagt: „Bevor wir keinen kriegen, mach ich et!“ Kurzerhand wurde an dem folgenden Mittwoch der Twistedener CDU-Vorstand einberufen mit dem einzigen Tagesordnungspunkt „Wahl des Ortsvorstehers“. Die Wahl wurde durchgeführt, Kobsch dem Rat vorgeschlagen und auf der letzten Ratssitzung 2007 zum Ortsvorsteher gewählt.

Dass er überhaupt einen Draht zur Politik hatte, sei aus der Schulzeit gewachsen. „Irgendwann war ich Mitglied in der Jungen Union. Das hat sich halt so ergeben.“ Zunächst arbeitete er sich hoch, ließ die aktive Politik berufsbedingt dann aber ruhen.

Dafür war seine Frau Angelika in der Politik engagiert. Seit 2004 saß sie im Rat, war fünf Jahre lang Schulausschussvorsitzende, sodass der Informationsfluss über die politischen Dinge in Kevelaer für den Ortsvorsteher stets bestand. Kennengelernt hat Kobsch seine Frau 1983 zu Altweiber in Wemb, wo diese wohnte. „Da ist sie mir ins Auge gefallen – und dort geblieben“, lächelt er. Auch wenn die gelernte Verwaltungsfachangestellte in Düsseldorf arbeitet, habe beide die Großstadt nie gereizt. „Wir sind Niederrheiner und hiermit verbunden – Dorfkinder halt.“

In dem Geist zu handeln, „als wenn ich ein normaler Bürger wäre“, so habe er sein Amt verstanden. „Ich wurde viel angesprochen, zu Veranstaltungen eingeladen.“ Anfags sei es ungewohnt gewesen, seinr nicht selbst bezahlen zu müssen. „Ich hab mir an der Hauptschule einmal eine Stange Biermarken gekauft, was die Schulleiterin total irritiert hat.“

Auch als er das erste Mal am Ehrenmal stand, sei das ein neues Gefühl gewesen: „Da hat mich jeder angeguckt, weil man was von dem neuen Ortsvorsteher erwartet.“ Er schlug sich tapfer, und sogar sein alter Lehrer Winfried Janssen und Helmut Leurs „schlugen mir auf die Schulter“, erinnert er sich.

Befürchtungen, er bilde mit seiner Frau ein „Küchenkabinett“, versuchte er zu zerstreuen. Vorbehalte gab es. Bei seiner ersten Sitzung im Rat kam FDP-Fraktionschef Klaus Sadowski auf ihn zu. „Für Sie als ,neutrales‘ CDU-Mitglied haben wir mit Bauchschmerzen abgestimmt“, hörte er da. Ein halbes Jahr später meinte die gleiche Person zu ihm: „In Twisteden läuft es wieder – und das ist gut so.“

Wichtig sei ihm gewesen, „für alle Twistedener da zu sein, egal welches Parteibuch.“ Vieles sei damals eingeschlafen gewesen. „Ich hab vieles gemacht.“ Dass er in seiner Funktion den Besuch des Bundespräsidenten in Kevelaer 2017 erleben durfte, „war das Highlight“ für ihn. „Und die Bischofsweihe von Tebartz-van-Elst war damals was Besonderes.“

In den 13 Jahren gab es viele Aufreger und Ereignisse – von der Debatte um die Aufnahme von Flüchtlingen über die späteren Ereignisse um Tebartz-van-Elst. die Insolvenz des „Plantaria“, die Projekte zur Weiterentwicklung der Ortschaft, viele schöne Feiern. Und es vollzogen sich Entwicklungen, die es woanders auch gibt. „Alle Kirmesveranstaltungen hatten Schwund, weil zu viel angeboten wird. Das war früher ein Highlight, weil es nichts anderes gab. Heute sind die Menschen oft übersättigt.“

Sorgen um das Fest macht er sich angesichts von Corona. „Wenn es zwei Jahre lang keine Kirmes gibt, dann sehe ich schwarz, dass es noch einmal eine gibt. Das ist für das Gemeinschaftsverständnis vor Ort einfach wichtig.“

Worauf er im Nachhinein stolz ist? „Das erste Baugebiet Elisabethstraße, da läuft gerade jetzt der zweite Bauabschnitt.“ Da gebe es diverse Anfragen für, lässt er durchblicken, wie wichtig Neuansiedlungen für die Perspektive des Ortes sind.

„Für den Kunstrasenplatz hab‘ ich mich sehr ins Zeug gelegt“, erinnert er sich gern an die Eröffnung im Jahr 2017. Und auch die Verkehrsberuhigung der Dorfstraße habe Sinn gemacht. Wichtig sei ihm zuletzt der Anstoß für den Umbau des Dorfplatzes gewesen, der aufgrund von Corona gerade „auf Eis“ liegt. „Wann er eröffnet wird, mal sehen.“

Die Besuche bei den Menschen, die waren ihm immer ein Anliegen, und so hofft er, dass sein Nachfolger das weiterführt. „Ich bin stolz auf das, was ich dreizehn Jahre gemacht habe“, sagt er – auch und gerade als „Quereinsteiger“ in das Amt. „Vielleicht kriegt man ja eines der Ratsmitglieder dazu, das Amt wahrzunehmen.“

Seit Januar ist bekannt, dass er und seine Frau aufhören werden, da die jeweiligen Ämter auslaufen. „Da müssen auch mal andere ran.“ So wird mehr Zeit sein, sich als Fahrer im Bürgerbusverein zu engagieren, den er mit gegründet hat, sich dem Garten und seiner Frau zu widmen. Und wenn in 282 Tagen der berufliche Ruhestand beginnt, werden die Spielräume dafür noch größer sein.

Jeden Mittwoch wird trainiert

Seit vielen Jahren trifft sich jeden Mittwochabend die Volleyballabteilung von der DJK Twisteden zum wöchentlichen Training. In den Wintermonaten wird in der Halle gespielt, im Sommer werden die Füße in den Sand auf dem Beachvolleyballfeld gesteckt.

„Wir sind ein bunt gemischtes Team“, erklärt Beate Streuff von der DJK Twisteden . Von Jung bis Älter, von männlich bis weiblich sei alles dabei. Auch Nicht-Twistedener gehörten zum Team. Vor allem stände der Spaß am Sport im Vordergrund. Ab und zu würde so gelacht, dass eine kleine Pause eingelegt werden müsse. Dies würde auch gerne mit einer kleinen Stärkung in Form von Nussecken oder Haribo versüßt. So würde der Zusammenhalt gestärkt und notwendige Energien aufgetankt.

„Vor der Corona-Krise haben wir in der Kreisliga im Mixed-Team gespielt“, so Streuff. Die Spiele fanden meist zur Trainingszeit statt. Wie es damit weiter ginge, sei zurzeit noch nicht geklärt. „Wir sind auf jeden Fall froh, dass wir seit Mitte August unter den bekannten Corona-Bedingungen wieder in der Halle trainieren dürfen.“

Zu den jährlichen Highlights gehörten neben dem teaminternen Saisonabschluss das vereinsinterne Beachvolleyballturnier im Rahmen der DJK Sportwoche. So könnten dann auch die Fußballer, Badmintoner oder die Betreuer vom Zeltlager ihr Können zeigen.

„Unser Team ist zurzeit krankheits- und arbeitsbedingt etwas geschrumpft“, sagt Beate Streuff. „Ebenfalls muss sich gerade um den kleinen Familiennachwuchs gekümmert werden. Daher können wir gerne Unterstützung gebrauchen. Wer Lust hat uns kennenzulernen und mit uns Volleyballspielen möchte, ist herzlich eingeladen und kann einfach mittwochs um 20 Uhr in der Turnhalle der Grundschule in Twisteden vorbeikommen.“ Volleyballerfahrung seien wünschenswert, aber nicht erforderlich.

Foto: AHU