Drei der Neuinfektionen entfallen auf Kevelaer. Kreisweit liegt die 7-Tage-Inzidenz aktuell bei 91,2

80 Corona-Neuinfektionen im Kreis Kleve seit Freitag

Am heutigen Sonntag, 7. März 2021, liegen dem Kreisgesundheitsamt zur Mittagszeit insgesamt 6.980 labordiagnostisch bestätigte Corona-Infektionen seit Beginn der Corona-Pandemie vor. Das sind 80 mehr als am vergangenen Freitag.

Mitarbeitende und Bewohner*innen des Winnekendonker Seniorenheims können sich über kreative Werke freuen

Kunst im Katharinen-Haus

Unter der Anleitung der Künstlerin Nina Stiber erschaffen zehn Freizeitkünstlerinnen seit Jahren lebendige Werke, die regelmäßig in Ausstellungen zu sehen sind. Schon einmal haben die „Pinselschwinger“ im Katharinen-Haus in Winnekendonk eine ganz besondere Atmosphäre geschaffen. Nun sind sechs der Künstlerinnen mit neuen Werken in das Seniorenhaus des Caritasverbandes Geldern-Kevelear zurückgekehrt – ganz unter dem Motto: „Kunst ist das, was gefällt.“ 

Ob tierisch, floral, engelhaft oder spritzig: Durch die vielfältige Motivwahl und die unterschiedlichen Ausdrucksweisen ist eine außergewöhnliche Ausstellung gelungen, die gerade in der entbehrungsreichen Corona-Zeit den Bewohner*innen und Mitarbeitenden des Seniorenhauses viel Freude bereitet. Dies war auch das erklärte Ziel der Künstlerinnen. Bis Ende Mai sind Werke zu sehen von Marlene van Dop, Angie Weihofen, Karola Hacks, Birgit Paesch, Marion Frenzen und Karina Vermöhlen. Auch wenn die Ausstellung nicht öffentlich ist, können die Bilder vom Fenster aus betrachtet und auf Wunsch erworben werden. Interessenten können sich an den sozialen Dienst des Katharinen-Hauses wenden.

Verfügbare Menge der Impfdosen ist zu Beginn gering

Impfungen in Arztpraxen starten Ende März

Bald beginnt die Phase, auf die viele der niedergelassenen Haus- und Fachärzt*innen im Rheinland gewartet haben: Voraussichtlich in der letzten Märzwoche können sich chronisch Kranke unter 70 Jahren bei ihrem Arzt / ihrer Ärztin impfen lassen.

Leserecho zur Neugestaltung des Peter-Plümpe-Platzes

Wie aus einem großen Platz zwei Plätzchen werden

In die Diskussion um die Neugestaltung des Peter-Plümpe-Platzes meldet sich ein Leser zu Wort:

Jury bewertet die Gestaltung als „erfrischend" und „wohltuend zurückhaltend"

Architekturpreis für Um- und Ausbau des Hallenbades

Schöner schwimmen: „Ein erfrischender und wohltuend zurückhaltender Beitrag im Feld einer sonst oftmals überdreht animierten Bäderwelt“, so urteilte die Jury des Architekturpreises Linker Niederrhein über den Anblick.

Die 7-Tage-Inzidenz im Kreis Kleve liegt bei 61,4

Acht Corona-Neuinfektionen in Kevelaer bestätigt

Am heutigen Freitag, 5. März 2021, liegen dem Kreisgesundheitsamt zur Mittagszeit insgesamt 6.900 labordiagnostisch bestätigte Corona-Infektionen seit Beginn der Corona-Pandemie vor.

Die Karnevalsjugend Kevelaer e.V. vereint inzwischen rund 120 Mitglieder. Auch in Pandemiezeiten soll das Vereinsleben aufrechterhalten werden.

Aus Leidenschaft wuchs ein Verein

Ein ziemlich rasanter Start war es, den die Karnevalsjugend Kevelaer e.V. (KJK) da hingelegt hat. Während andere Vereine bei ihrer Gründung gerade einmal die Mindestzahl an Mitgliedern erreichen, starteten die Karnevalist*innen 2019 mit einer Gruppe, die schon bald in den dreistelligen Bereich gehen sollte. Angefangen hatte alles schon drei Jahre zuvor. Fünf junge karnevalsbegeisterte Männer hatten sich die Idee in den Kopf gesetzt, mit einem eigenen Wagen im Karnevalszug mitzuziehen. Etwas Geld in die Hand genommen, Freunde und Familie animiert, einen ausrangierten Schweinetransporter besorgt und es konnte losgehen. Im September 2019 folgte dann die Vereinsgründung, heute sind rund 120 Mitglieder dabei. Pandemiebedingt bleibt die Geselligkeit aktuell zwar auf der Strecke, der Vorstand nutzt die Zeit dennoch, um Vereinsaktionen zu planen. Unter anderem läuft derzeit eine Osterhasenaktion.

„Wir wollen ein bisschen Raum für die Jugend in Kevelaer schaffen“, beschreibt Vorstandsmitglied Henrik Lange das übergeordnete Ziel des Vereins. Der Karneval ist und bleibe zwar der Kern des Ganzen, die Aktivitäten sollen aber darüber hinausgehen. Im Visier habe man neben vereinsinternen Aktionen regelmäßige Partys für jeden zu veranstalten, die Osterhasenaktion zu etablieren und eine Schrottsammelaktion ins Leben zu rufen. Man wolle etwas für die Jugend in Kevelaer und den Ortschaften machen. Dabei wolle man die Strukturen recht locker halten. „Bei uns hat man keine Verpflichtungen“, sagt Vorstandsmitglied Julian Binn. Ein Mindestalter von 16 Jahren (Ende offen) und 15 Euro Jahresbeitrag ist alles. „Bei uns kann jeder kommen, der Bock hat.“ Eine erste größere Aktion, die sich auch an Nicht-Mitglieder richtet, ist vor Kurzem bereits angelaufen: die Osterhasenaktion. Hierbei verteilen Mitglieder der KJK in der Nacht zu Ostersonntag Schokoladenosterhasen. Die Bürger*innen können dazu vorab einen Zettel ausfüllen, um jemanden zu beschenken. Die entsprechenden Flyer liegen in beiden Edeka Brüggemeier Märkten in Kevelaer aus. 

Zum selbst Ausdrucken ist der Flyer außerdem unter dem Link zu finden: https://bit.ly/3dTjfc7. Alle Anweisungen für die Teilnahme sind aufgedruckt. Der Zettel mit der Adresse des Beschenkten sowie drei Euro pro Hase muss bis spätestens Sonntag, 28. März, bei Simon Boetselaars, Antoniusstraße 12 in Kevelaer, eingeworfen werden. „Wir hoffen, dass sich das in den nächsten Jahren etabliert“, erklärt Binn. Nicht nur Privatpersonen, sondern auch Unternehmen und Vereine könnten das Angebot nutzen. 

Schrott abzugeben?

Durch diese und weitere Aktionen hofft der Vorstand, gesellige Vereinsaktivitäten zu schaffen und gleichzeitig Geld für die Vereinskasse zu sammeln. Wobei „gesellig“ in Corona-Zeiten natürlich schwierig sei. Für die Zukunft ist unter anderem eine Schrottsammelaktion in Planung. Das Grundprinzip sei simpel, so Lange: „Man meldet nicht bei der Stadt Schrott an, sondern bei uns.“ Die Mitglieder würden das Metall dann abholen und zum Händler bringen. Der Erlös fließt in die Vereinskasse. Auch diese Aktion solle sich im besten Falle einbürgern. 

Richtig loslegen mit Partys und weiteren Karnevalsumzügen kann der Verein zwar erst nach Corona, die Pandemie-Zeit schiebt den kreativen Ideen der Karnevalist*innen aber offensichtlich keinen Riegel vor.

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Stellplatz gesucht

Die KJK ist derzeit auf der Suche nach einem neuen Stellplatz für ihren Karnevalswagen. Gesucht wird    im besten Falle eine geschlossene Halle oder Ähnliches im Umkreis von 10 bis 15 Kilometern um Kevelaer. Am liebsten wäre dem Verein ein Stellplatz, wo der Wagen ganzjährig stehen kann und in der Zeit unmittelbar vor Karneval die Möglichkeit besteht, mit bis zu 15 Personen daran zu arbeiten. Strom sollte vorhanden sein, Licht ist nicht zwingend notwendig. Gesucht wird ab sofort, spätestens aber ab Sommer. 

Als Notlösung käme vorübergehend auch ein Platz in Frage, wo der Wagen ohne Möglichkeit für handwerkliche Arbeiten stehen kann. Der Wagen ist 12 Meter lang, 3 Meter breit und gut 4,20 Meter hoch. Angebote können gerichtet werden an kjk@karnevalsjugend.de.