Aktuelles aus Kevelaer

Erneut Steinwürfe am Europaplatz

Am Samstag, 27. Januar 2018, gegen 18.30 Uhr saß eine Frau in ihrem auf dem Europaplatz geparkten Auto, als sie einen lauten Knall hörte. Sie stellte an beiden linken Fahrzeugtüren einen Schaden fest. Unbekannte Täter hatten Steine gegen das Auto geschleudert.

An diesem Wochenende erstatteten zwei weitere Personen nachträglich Anzeige bei der Polizei: Am 22. Januar 2018 gegen 18.15 Uhr war eine Autofahrerin auf dem Europaplatz in Richtung Bahnhof unterwegs, als die Beifahrertür durch einen Stein beschädigt wurde. Am 17. Januar 2018 gegen 20.45 Uhr fuhr ein Autofahrer auf dem Europaplatz in Richtung Gelderner Straße. An seinem Pkw wurde die hintere linke Tür durch einen Stein beschädigt. In allen drei Fällen hat ein unbekannter Täter vermutlich eine Schleuder benutzt.

Täterhinweise erbittet die Polizei Goch unter Telefon 02823-1080.

Wölfin besuchte Weeze

Kevelaer/Weeze. Bei ihren kurzen Besuchen in NRW, bei dem das Tier auch durch den Kreis Kleve streifte, blieb die Wölfin Naya offenbar unbemerkt. Dem Umweltministerium NRW liegen keine Meldungen aus den betreffenden Zeiträumen vor.

Das Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt Mecklenburg-Vorpommern hatte am 16. Januar 2018 bekannt gegeben, dass eine Wölfin von Mecklenburg-Vorpommern über Sachsen-Anhalt, Niedersachsen in die Niederlande und weiter nach Belgien gewandert ist. Die Wölfin mit Namen Naya war im Mai 2016 in der Lübtheener Heide südlich von Schwerin geboren und im Herbst 2016 mit einem Halsbandsender ausgestattet worden. Im Oktober 2017 verließ die Wölfin das elterliche Territorium, überquerte die Elbe und wanderte 700 km in Richtung Westen.

Wie Dr. Norman Stier, Leiter des Wolfsforschungsprojektes an der Technischen Universität Dresden, jetzt dem Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW mitgeteilt hat, berührte die Wölfin Naya auf ihrem Weg von Mecklenburg-Vorpommern nach Belgien im November und Dezember 2017 dreimal kurz das Gebiet von Nordrhein-Westfalen:

In der Nacht zum 30.November 2017 lief die Wölfin ganz im Norden des Kreises Minden-Lübbecke aus Richtung des Großen Uchter Moores kommend zwischen 3:00 und 06:00 Uhr morgens durch den Spreenbruch bei Rahden und das Oppenweher Moor bei Stemwede und dann weiter Richtung Dümmer See.

In der Nacht zum 6. Dezember 2017 versuchte die Wölfin nordwestlich von Osnabrück die Autobahn A 1 zu queren. Um 3:00 Uhr morgens wurde sie dabei in Lotte-Büren im Kreis Steinfurt geortet. Das Umfeld des Autobahnkreuzes Lotte-Osnabrück erwies sich aber als Sackgasse. Sie wandte sich daher zurück nach Norden und fand am 17. Dezember zwischen Osnabrück und Diepholz eine Querungsmöglichkeit auf ihrem weiteren Weg nach Westen.

In der Weihnachtszeit erreichte sie die Niederlande und bog dort in Richtung Süden ab. Möglicherweise suchte sie nach einer geeigneten Stelle, um den Rhein zu überqueren. Am 28. Dezember 2017 kam sie dann von Norden in den Kreis Kleve. Bei Emmerich gelang es ihr zunächst die Autobahn A 3 und dann den Rhein zu überqueren. Sie hielt sich hier nicht auf sondern lief weiter Richtung Süden. Sie querte die Autobahn A 57 im Raum Kalbecker Heide bei Weeze, überschritt in am 29. Dezember 2017 erneut die deutsche Grenze und erreichte den niederländischen Nationalpark de Maasduinen. Sie durchquerte niederländisches Gebiet und zog am 2. Januar 2018 nach Belgien weiter. Sie hält sich derzeit auf einem Truppenübungsplatz 70 km vor Brüssel auf. Naya ist der erste wilde Wolf, der seit mehr als hundert Jahren in Belgien nachgewiesen wurde.

Bewegendes Gesangskonzert in der Basilika

Kevelaer. Ergriffen erhoben sich die Menschen von den Kirchenbänken und spendeten den Künstlern vor dem Altar langanhaltenden, dankbaren Applaus. „Da läuft es einem kalt den Rücken runter“, fasste der Straelener Reinhard Derks das in Worte, was viele Besucher kaum zu fassen wagten.
Selten so ergriffen
Selten hat man ein Publikum in der Basilika so ergriffen und auch berührt gesehen wie an diesem Abend. Der Grund für die überschwängliche Begeisterung war der Auftritt des „Don Kosaken Chor Serge Jaroff ® Leitung: Wanja Hlibka“, der von dem jüngsten Solisten des Chores, Wanja Hlibka nach dessen Ableben und einer längeren Pause wieder reaktiviert worden war und seitdem in den großen Konzerthallen und Kathedralen Europas wieder unterwegs ist.
Warum diese Musik des rund 20-köpfigen Ensembles die Menschen so für sich einnimmt, hat einen ganz einfachen Grund: Gesangliche Brillianz trifft auf gefühlvolle, fast sentimentale russische Volksweisen und Melodien, die mit Inbrunst und tiefem Ausdruck vorgetragen werden und somit das Ohr und die Herzen der Menschen mühelos zu erreichen scheinen.
Das beeindruckte die Zuhörer in der gut gefüllten Basilka nachhaltig – ob nun mit Gretschaninows „Credo“, dem „Vater unser“ von Kedrov oder dem „Herr erbarme dich“ , bei dem die Männer eine geradezu pathetische „Gesangsmauer“ auferstehen ließen, um dann in einem ungeheuer schnellen Singsang überzugehen, dabei tief ansetzten und wieder aufstiegen.
Erhaben und feierlich durchdrang dann auch Rachmaninows „Oh Herr wir singen Dir“ das Kirchenschiff. Beeindruckend war der große Stimmumfang, den die Gesangsformation zu bieten hatte – von den tiefen Bässen bis zum höchsten Tenor.
Dazu kommt die markante Wucht und die akustische Voluminösität der Stimmen, die den dargebotenen Kompositionen noch einmal einen gewaltigen Schub verliehen und die Basilika so dermaßen räumlich erfüllten, als würden Hunderte von Männern dort stehen und ihre Lieder zum Besten geben.
Natürlich durften die „Abendglocke“ und die „Legende von den zwölf Räubern“ in dem Repertoire nicht fehlen – geschlossen harmonisch und solistisch absolut beeindruckend vorgetragen. Bei „Oh bete Freund“ schwangen sich Solist und Kollektiv zu großen Höhen auf und sorgten beim Publikum für Kopfschütteln angesichts diesen Gesangs.
Zum Herzerweichen schön geriet dann das russische Volkslied „Eintönig klingt hell das Glöckchen“ mit einem Solisten, der wie ein Engel aus dem Himmel klang. Bescheiden bedankte er sich danach mit einer tiefen Verbeugung beim Publikum, das seine Leistung mit Ovationen und Bravorufen würdigte.
Mit dem Klassiker „Ich bete an die Macht der Liebe“ endete ein außergewöhnliches Konzert, von dem nur zu hoffen ist, dass es in so einem Rahmen noch mal stattfinden kann.

Veronika Hebben wird neue Leiterin des Kevelaerer Museums

Kevelaer. Der Vorstand des Niederrheinischen Museums für Volkskunde und Kulturgeschichte e.V. hat in seiner jüngsten Sitzung wichtige Weichen für die Zukunft gestellt: Einstimmig wählten die Mitglieder des Trägervereins die derzeitige stellvertretende Leiterin Veronika Hebben zur Nachfolgerin von Dr. Burkhard Schwering, der am 30. Juni 2018 in Ruhestand geht. An der Sitzung nahmen neben Landrat Wolfgang Spreen als dem Vorsitzenden die weiteren Vorstandsmitglieder Zandra Boxnick (Allgemeine Vertreterin des Landrates), Dr. Dominik Pichler (Bürgermeister Wallfahrtsstadt Kevelaer) und Peter Hohl (Vorsitzender des Vereins für Museumsförderung Kevelaer e.V.) teil. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit Frau Hebben eine gute Nachfolgerin für die Leitung des Museums gefunden haben“, betont Landrat Wolfgang Spreen.
Das Niederrheinische Museum für Volkskunde und Kulturgeschichte im Herzen der Wallfahrtsstadt Kevelaer präsentiert auf rund 4.500 Quadratmetern Ausstellungsfläche mehr als 20 Dauerausstellungsbereiche beispielsweise aus den Bereichen Handwerk, Kunstwerk, Regionalgeschichte und Wallfahrt. Mittlerweile hat das Museum zwölf Sammlungen bekommen. Daneben runden museumspädagogische Angebote und Sonderausstellungen den Jahreskalender des Museums ab. Aktuell bereitet das Niederrheinische Museum die Ausstellung „Alles für die Katz“ vor, die im Mai eröffnet wird. „Das Niederrheinische Museum bewahrt unser niederrheinisches Kulturgut, entwickelt bewährte Schwerpunkte weiter und öffnet sich immer mehr für die Bildende Kunst“, so Spreen. „Der Vorstand freut sich auf die künftige Zusammenarbeit mit der neuen Museumsleiterin.“

„Footloose“ auf Tournee

Kevelaer. Das Broadway-Tanzmusical zum Kultfilm „Footloose“ feiert sein 20jähriges Bestehen und geht in diesem Jahr erstmals auf Tournee – mit Dialogen in deutscher Sprache und mit der Original-Musik. Mit freundlicher Unterstützung der Sparkasse Goch-Kevelaer-Weeze findet eine Aufführung am Samstag, 10. März, um 20 Uhr, im Konzert- und Bühnenhaus statt.
18 Schauspieler, Tänzer und Sänger, begleitet von einer Live-Band bringen an diesem Abend all die unvergessenen Hits auf Kevelaers Bühne – mit den original Songs von Bonnie Tylers „Holding out for a hero“ über Deniece Williams Nummer-Eins-Hit „Let‘s hear it for the boy“ bis zum legendären Gitarrenriff in Kenny Loggins Titelsong „Footloose“.
Die Footloose-Story
Ren und seine Mutter Ethel ziehen zu Verwandten in die konservative Kleinstadt Bomont, die vom autoritären Reverend Shaw Moore geleitet wird. Ein Mädchen gefällt Ren auf den ersten Blick: Ariel, die Tochter des Pfarrers. Ren erfährt, dass der Reverend über die ganze Stadt ein Tanzverbot verhängt. Ariels Freundinnen weihen Ren in das Geheimnis von Bomont ein: Der Sohn von Shaw Moore verunglückte auf dem Rückweg aus der Disco tödlich mit dem Auto. Ren will sich dem Tanzverbot nicht beugen, kämpft dagegen an und wird zum Außenseiter. Zu allem Überfluss und Missfallen des Reverends verlieben Ren und Ariel sich ineinander.
Eintrittskarten für das Tanz-Musical „Footloose“ am Samstag, 10. März, um 20.00 Uhr, sind zum Preis von 25,00 bis 47,00 Euro beim Service-Center im Erdgeschoss des Rathauses, Peter-Plümpe-Platz 12, 47623 Kevelaer, Telefon-Nr. 02832 / 122-150 bis -153, oder an der Abendkasse erhältlich.

Auf Kufen in die Herzen der Zuschauer geschlittert

Kevelaer. Timur Kinzikeev, Tourmanager von „Moscow Circus on Ice“, zeigte sich während der Aufführung am Freitagabend vom Kevelaerer Konzert- und Bühnenhaus begeistert: „Das hier ist ein kleines aber feines Theater, hier spüren die Künstler die Nähe und die Begeisterung des Publikums“, berichtete der Tourmanager mit russischem Akzent. „Und diese Begeisterung geben die Darsteller mit Dankbarkeit wieder zurück“, verriet der ehemalige Darsteller.
Am vergangenen Wochenende gastierte, auf Einladung des Kevelaerer Marketing im Rahmen einer Sonderveranstaltung, die Show „Moscow Circus on Ice“. Einem 27-köpfigen Artistenteam war es gelungen, auf Kufen in die Herzen der Zuschauer zu schlittern. Immer wieder brandete tosender Applaus von den Zuschauern auf, die damit eine atemberaubende und zum Teil waghalsige Show honorierten.
Wohl keiner der Besucher hatte eine nähere Vorstellung davon, was ihn mit dieser Show erwartete. „Wir lassen uns überraschen und sind einfach nur gespannt“, war vor Beginn der Aufführung immer wieder zu hören. Eine mit speziellen Teflon-Kunststoffplatten ausgelegte Bühne ermöglichte den Künstlern ein Laufverhalten wie auf echtem Eis. „Es ist für die Darsteller sehr viel angenehmer zu laufen, da ihnen die Kälte nicht zu schaffen macht“, erklärte Kinzikeev im Gespräch mit dem KB. Die Illusion einer täuschend echten Eisfläche wurde dennoch durch immer wieder aufsteigende Nebelschwaden erzeugt.

Der Junge und die Prima-Ballerina

Erzählt wurde die Geschichte eines Jungen, der, begleitet von einer bezaubernden Prima-Ballerina, die Besucher in eine Traumwelt auf Eis entführte. Schwebten in einem Moment Elfen auf Stelzenschlittschuhen über die Bühne, so wurden im anderen Augenblick überdimensional wirkende Würfel, begleitet von einer Licht-und Lasershow, über die Bühne balanciert. Ins Staunen versetzte ein Verwandlungskünstler, der seine Partnerin pfeilschell die Kostüme wechseln ließ. „Er lässt selbst uns nicht hinter die Kulissen schauen“, verriet der Tourmanager. Gleich mehrfach ließen sich zarte Gestalten am Trapez in den Bühnenhimmel ziehen, zeigten dort atemberaubende Akrobatik, schwangen sich an Seidentuch oder Seil empor, um gleich darauf wieder hinunterzustürzen. Erst kurz vor Bodenkontakt fingen sie sich wieder ab. So manch einem dürfte der Atem für einen kurzen Moment stehen geblieben sein. Eine Revuedarbietung, einer solchen aus dem Friedrichstadtpalast in Berlin nachempfunden, blitzschnelle Jongleure, die sich auf Kufen um ihre eigne Achse drehten oder Rhönradkünstler, die zu zweit und alleine vor und zurückrollten, lösten wahre Bewunderung im Publikum aus. Ein Spiel mit dem Feuer erzeugten Schlittschuhakrobaten mit fluoreszierenden Lichteffekten.
Jede Szene wurde mit passender Musik untermalt, machte jede einzelne Darbietung zu etwas Besonderem. Zum Finale verzauberte ein Paar Schlittschuhe die Prima Ballerina, die daraufhin ebenfalls ihre Runden auf Kufen drehte und dabei frenetisch gefeiert wurde. Zum Abschluss verblüffte das russische Eiszirkusteam mit einem bunten Treiben auf Kufen noch einmal das Publikum. Es zeigte Kunststücke auf Ein- und Kunsträdern, sprang kreuz und quer durch ein oder mehrere Seilen.
Dem gesamten auf Schlittschuhen agierenden Ensemble gelang es, das Publikum in der guten Stube Kevelaers in die faszinierende Welt des Zirkus zu versetzten. Für so manchen Besucher dürfte es ein Fest der Sinne gewesen sein. „Genau das war unsere Absicht“, betonte Timur Kinzikeev, der sich über eine erneute Einladung durch das Kevelarer Marketing freuen würde. „Wir hätten noch so viel mehr zu bieten“, verriet der Tourmanager mit einem Augenzwinkern, während hinter ihm ein Technikteam sorgfältig die Kunststoffeisfläche für die nächste Aufführung in einer andern Stadt einpackt. #

Internationales Zeitungsprojekt veröffentlicht Ausgabe 4

Das internationale Zeitungsprojekt des Runden Tisches für Flüchtlinge hat die vierte Ausgabe von „ZUSAMMEN LEBEN in Kevelaer“ veröffentlicht. Das kostenlose Journal ist ab sofort in vielen öffentlichen Einrichtungen in Kevelaer erhältlich, u.a. im Rathaus, im Caritaszentrum und in der Begegnungsstätte. Die Onlineversion der Zeitung ist als PDF auf www.rtf-kevelaer.de abrufbar.

In der aktuellen Ausgabe finden sich schwerpunktmäßig Lebensgeschichten, Erlebnisse und Erzählungen rund um das Thema Frauen, Kinder und Familie. Geflüchtete Familien schildern ihre Erfahrungen in der neuen Heimat und beschreiben ihre Wünsche für die Zukunft. Aus der Sicht einer ehrenamtlichen Familienpatin wird über ihre Motivation sich zu engagieren berichtet, und die drei Migrationsberater der Caritas stellen sich den
Fragen zu ihrer hauptamtlichen Arbeit in Kevelaer. Wie auch in anderen Beiträgen dieser Ausgabe wird hier in der Bildergalerie des Festes „WIR IN KEVELAER“ ein Stück gelebte Integration sichtbar.


Über „ZUSAMMEN LEBEN in Kevelaer“:
„ZUSAMMEN LEBEN in Kevelaer“ ist ein Projekt des RTF (Runder Tisch Flüchtlinge) Kevelaer, Verein zur Unterstützung und Förderung der Integration von Flüchtlingen in Kevelaer e.V..
Infos auf Facebook unter www.facebook.com/zusammenlebeninkevelaer/ und Kontakt per E-Mail an: zusammenleben-kevelaer@t-online.de.

St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft Kevelaer feierte Patronatsfest

Die St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft 1635 Kevelaer e. V. feierte ihr Patronatsfest. Mit einem Friedhofsrundgang zu Ehren der verstorbenen Mitglieder und einer Hl. Messe in der St.-Antonius-Kirche, geleitet vom Kaplan Christoph Schwerhoff, begann der Tag.

In der Gaststätte „Goldener Schwan“  wurde gemeinsam gefrühstückt. Nach dem reichhaltigen Frühstück ergriff Präsident Hans Gerd Rütten das Wort und begrüßte Ehrenpräsident Günther Manders, den stellvertretenden Bundesmeister Gerd Stassen und Kaplan Schwerhoff.

Erst wurde Rene Zipser in die Bruderschaft aufgenommen, dann begannen die Ehrungen: Für  zehnjährige Mitgliedschaft wurde Theo Grüntjens geehrt, für 25-jährige Mitgliedschaft Carmen Langenhuizen und Klemens Dicks, für 50-jährige Mitgliedschaft Udo Jakomin. Günter Martens, aus gesundheitlichen Gründen nicht anwesend, wurde für 60-jährige Mitgliedschaft geehrt. Der Vorstand wird dem Schützenbruder die Ehrennadel überbringen. Das Silberne Verdienstkreuz bekam Werner van Well verliehen, das St.-Sebastianus-Ehrenkreuz  erhielt Walter Schagen. Der Präsident Hans Gerd Rütten bedankte sich für die geleistete Arbeit des ausgeschiedenen Majors Heinz Winkels.

Bei einem Frühschoppen wurde noch ein bisschen gefeiert, anschließend ging es in die Gaststätte „Zur Schanz“. Hier wurde noch ein kleiner Imbiss gereicht und man ließ den schönen Tag gemütlich ausklingen.

Kevelaerer SV stark beim Crosslauf in Weeze

KSV-Läufer räumen ab: Beim Crosslauf in Weeze wurde die Leichtathletikabteilung des Kevelaerer SV als teilnehmerstärkstes Team geehrt.

Die Läufergruppe U10 machte auf der Crossstrecke über 1000 Meter den Anfang. Die anspruchsvolle Runde mit knackigen Steigungen und scharfen Kurven verlangte den Läuferinnen und Läufern alles ab. Die Kinder wurden durch ihre Trainer bestens vorbereitet und zeigten hervorragende Leistungen.

Die U12-Kinder liefen eine 2000-Meter-Runde. Hier war eine gute Grundlagenausdauer erforderlich. Die KSV-Läuferinnen und -läufer liefen schnelle Rennen und erzielten vordere Platzierungen.

Bei den 14- und 15-jährigen Mädchen ging es über die 3000-Meter-Strecke. Lina Kempkens (w14) belegte den 2. Platz und India Sprenger (w15) überzeugte mit dem 1. Platz.

Malee Sprenger lief in der Altersklasse w18 über 4000 Meter ein sehr schnelles Rennen und wurde durch diese tolle Leistung mit dem 1. Platz belohnt.

Jenny Janßen-Heinrichs (w40, 1. Platz), Ulrike Zeitz-Kempkens (w50, 1. Platz), Ivonne Thesing (w40, 2. Platz), Marcus Erben (m50, 3. Platz) erzielten über die knallharte 6000-Meter-Strecke ebenfalls gute Platzierungen.

Im Einzelnen wurden bei den KSV-Kindern folgende Platzierungen belegt:
w8 über 1000 m: 2. Greta Brauers, 3. Amelie Hiep, 4. Jessica Fünergs
w9 über 1000 m: 1. Fine Bousart, 2, Marie Janßen, 3. Emma Helmus, 4. Samatha Daum
w10 über 1000 m: 5. Ella Verheyen, 6. Pauline Lommen, 7. Angelina Wennemann
w11 über 2000 m: 4. Olivia Zymelka
m8 über 1000 m: 2. Joshua Jakobs, 3. Luke de Raef, 4. Alexandre Belleil, 5. Anton Großmann
m9 über 1000 m: 1. Valentin Claßen, 2. Maximilian Kleinenhammanns, 3. Filip Polok,
4. Lukas Hödtke, 5. Till Niersmann
m10 über 2000 m: 2. Nils Brauers, 5. Anton Janßen, 6. Louis Hiep
m11 über 1000 m: 2. Maurice Lohlein, 3. Jonas Abromeit, 4. Ole Grave
m12 über 2000 m: 3. Florian Hiep

Museums-Mitarbeiter zeigen ihre liebsten Stücke aus der Sammlung

Kevelaer. Isabel Cuypers-Kühn hatte die Idee: Jede Mitarbeiterin im Niederreinischen Museum, jeder Mitarbeiter, hat doch seine persönlichen „Favoriten“ unter den Stücken der Sammlungen. Warum diese also nicht zeigen und gleichzeitig erzählen, warum jemand ausgerechnet dieses Stück so mag? Gesagt, getan: Mit der kleinen Schau „Blickwinkel 19“ präsentierten 19 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kevelaerer Museums ihre „Lieblingsstücke“ und damit ihren ganz persönlichen „Blickwinkel“ auf Museum und Sammlungen.
Isabel Cuypers-Kühn, seit August 2016 Mitarbeiterin im Museum Kevelaer, hat sich den Farbholzschnitt „Consolatrix Nostra“ von HAP Grieshaber als Objekt ausgesucht: „HAP (Helmut Andreas Paul) Grieshaber erinnert mich an die 70er Jahre, da ich in dieser Zeit5 seine Abblidungen der Farbholzchnitte kennenlernen durfte. Ich war schon als Kind von seiner knalligen Farbauswahl ud der modernen und außergewöhnlichen Darstellung der heiligen Trösterin begeistert. Zusammengehalten in einem Herz, zählt die in grün und violett geformte „Consolatrix Nostra“ für mich zu den schönsten Werken von HAP Grießhaber. Der Träger des Kunstwerks ist keine gewöhnliche Leinwand: Das Naturmaterial Holz verleiht dieser Arbeit einen besonderen Charakter. Eine sehr beruhigende und beeindruckende Arbeit.“

Museumsbesucher finden die Farbholzschnitte Grieshabers (Edition zur Kevelaer Wallfahrt) in der 1. Etage in der Abteilung „Rosenkränze“.