Aktuelles aus Kevelaer

Fünf neue DLRG Einsatztaucher im Kreis Kleve

Im DLRG-Bezirk Kreis Kleve gibt es jetzt fünf neue Einsatztaucher. Nach über zweijähriger Ausbildung bestanden Matthias Kulcke und Bernd Thyssen aus Kevelaer sowie Karsten Neugebauer, Henning Schmelzeisen und Paul Eisold von der DLRG-Ortsgruppe Weeze die umfangreiche und anspruchsvolle ganztägige Abschlussprüfung zum DLRG Einsatztaucher 2.
Neben einem zweistündigen schriftlichen Test wurde geprüft, ob die fünf Männer die Herstellung fachgerechter Seemannsknoten und die Herzlungenwiederbelebung beherrschen und ob sie eine Unterwasserarbeit ordnungsgemäß durchführen können. Außerdem wurde getestet, ob sie in der Lage sind, systematische Unterwassersuchen zu absolvieren und schnell auf Notsituationen unter Wasser reagieren zu können. Deshalb gehörte auch eine Berge- und Rettungsübung eines „verunfallten“ Tauchkameraden zum Programm. Weiterhin mussten die fünf zeittauchen, 1,5 Kilometer am Stück in verschiedenen Schwimmlagen schnorcheln und ohne Tauchgerät zehn Meter tief auf den Grund eines Baggersees abtauchen.
Am Ende haben alle fünf die Prüfung vor der Prüfungskommission des DLRG Landesverbandes Nordrhein bestanden und konnten glücklich ihre Einsatztaucherurkunden entgegen nehmen.

Kevelaer siegt klar gegen den Tabellenelften

Aufgrund einer guten ersten Halbzeit und eines kuriosen Traumtors konnte der Kevelaerer SV am Sonntag das vorletzte Saisonspiel gegen den SV Issum mit 4:0 für sich entscheiden und ließ dabei gegen den Tabellenelften der Kreisliga B nichts anbrennen. „Es war schwierig, den Druck und die Spannung am Ende der Saison noch hochzuhalten“, sagte KSV-Coach Ferhat Ökce. Dennoch kam seine Mannschaft gut ins Spiel und konnte nach 18 Minuten durch Tim Hillejan zum 1:0 treffen. Die Verunsicherung in der Issumer Hintermannschaft konnte dann nur vier Minuten später Kevelears Defensivmann Stefan Heufs nutzen, der zum 2:0 traf. Noch vor der Pause erhöhte Johannes Winthuis auf 3:0 und stellte so den Pausenstand her.
Gleich nach Wiederbeginn wurde es dann kurios: Der KSV stieß zur zweiten Halbzeit an, Tim Hillejan sah am Mittelpunkt, dass der Issumer Torhüter weit vor seinem Kasten stand. Hillejan zog einfach ab und traf aus gut 50 Metern ins Tor zum 4:0. „Eigentlich sehe ich so etwas nicht so gern, aber wenn es klappt ist es doch gut“, meinte auch Ökce. Doch in der Folge tat sich der KSV im Spiel nach vorne immer schwerer. „Wir haben dann zu umständlich gespielt. Wir haben es zwar hinten souverän gemacht, nach vorne ging aber nichts mehr“, so Ökce. „Trotzdem mache ich der Mannschaft keinen Vorwurf, wir haben hier verdient gewonnen.“ Im letzten Saisonspiel trifft der KSV bereits am Freitagabend auf den TSV Wachtendonk-Wankum II.

Kevelaerer besichtigen die Heilige Stadt

Die Ewige Stadt lockt seit jeher mit ihrer Schönheit. Auf Schritt und Tritt erlebt man Geschichte, bestaunt Kunstschätze oder lässt sich durch die lebensfrohen Viertel treiben. Eine Gruppe aus Kevelaer und der Region reiste mit einem Begleiter des Reiseunternehmens Schatorjé für sechs Tage nach Rom. KB-Leser Pastor Norbert Derrix berichtet.
Logo Schatorjé1. Tag: Fahrt mit unserem Schatorjé-Shuttle zum Flughafen Düsseldorf und Flug mit Air Berlin nach Rom. Bei einem ersten Stadt-Spaziergang am Nachmittag gewinnen wir erste Eindrücke dieser wundervollen Stadt. Den Abend lassen wir am Campo dei Fiori bei einem gemeinsamen Abendessen ausklingen.
2. Tag: Heute Morgen geht es zu einer Messfeier in den Campo Santo. Der heutige Tag steht im Zeichen der vier Papstbasiliken. Mit der örtlichen Reiseleitung besichtigen wir zunächst den prächtigen Petersdom. Mit dem Bus geht es nun zu Sankt Paul vor den Mauern. Wir bestaunen die beeindruckenden Fresken und Säulen sowie die besondere Kassettendecke, bevor wir zum Lateran gelangen. Die Basilica di San Giovanni in Laterano sowie die Taufkapelle und die Hl. Stiege sind mitunter die wichtigsten Wahrzeichen der Stadt. Auch die bekannte Santa Maria Maggiore gehört zu den päpstlichen Basiliken.
3. Tag: Nach einem gemeinsamen Mittagessen unternehmen wir heute einen Ausflug in die Albaner Berge. Die Fahrt führt entlang der Via Appia Antica an den Albaner See. Wir besichtigen das malerische Städtchen Castel Gandolfo. Auf der Panoramafahrt rund um den Albaner See, vorbei an Rocca di Papa und Grottaferrata, gelangen wir nach Frascati.
4. Tag: Unsere Reiseleitung besucht mit uns das Kolosseum, zeigt uns den Konstantinsbogen, das Forum Romanum und das Kapitol. Natürlich dürfen die Santa Maria d´Ara Coeli und das Monumento Vittorio Emmanuelle II in dieser Reihe nicht fehlen.
5. Tag: Am frühen Nachmittag erreichen wir den Circus Maximus. Zu Fuß gelangen wir zum Bocca della Veritá. Vorbei an der Tiberinsel überqueren wir den gleichnamigen Fluss und gelangen so nach Trastevere.
6. Tag: Bevor wir Abschied nehmen müssen, erleben wir Papst Franziskus bei der Generalaudienz auf dem Petersplatz. Im Anschluss daran bringt uns der Transferbus zum Flughafen.Rückflug nach Düsseldorf. Hier erwartet uns der Schatorjé-Reisebus, der uns zurück nach Hause fährt.

Erster Freundinnen-Tag in der Kevelaerer Innenstadt

Shopping mit der besten Freundin! Gibt es etwas Schöneres? Es gibt wohl kaum eine Frau, die nicht gerne einkaufen geht und mit der besten Freundin an der Seite macht der Einkaufsbummel gleich doppelt so viel Spaß.
Samstag, den 28. Mai 2016, ist es soweit
Am Samstag, den 28. Mai 2016 findet der erste Shopping-Tag für Freundinnen in der Kevelaerer Innenstadt statt – der „Freundinnen-Tag“. Viele Geschäfte und auch Gastronomen halten am „Freundinnen-Tag“ tolle Überraschungen und attraktive Angebote für ihre Kundinnen bereit. Ein spritziger Sekt hier, ein Foto als Andenken dort, überraschende Ermäßigungen und geschmack-volle Präsente machen den Freundinnen-Tag in Kevelaer zu einem besonderen Erlebnis. Von A wie „Accessoires“ bis Z wie „Zusammen verreisen“ ist alles dabei.
Die Marienstadt Kevelaer heißt alle Freundinnen herzlich willkommen – egal welchen Alters und in welcher Konstellation. Mutter und Tochter, Geschwister, Sandkastenfreundinnen, Arbeits-kolleginnen und viele mehr. Unter dem Stichwort Freundinnen-Tag erhalten sie bei den teilnehmenden Partnern detaillierte Informationen zu den jeweiligen Angeboten.
Hier finden Sie die Partner des ersten Freundinnen-Tages in alphabetischer Reihenfolge:
Bosmann Lederwaren, Buchhandlung Bercker, Juwelier Veronika Ophey, Kunststube Kohfeld, Modehaus Kaenders, Mode Susanne Abels, Nicole Derricks – Mode & Accessoires, Ravens Stoffwechsel, Reisebüro Schatorje , Rewe Narzynski, Schuh Heystermann, Schuh- und Strumpfhaus Sinsbeck, Stiltreu und wäsche & mehr.
Für die Shopping-Pause
Zu einem perfekten Einkaufsbummel gehören natürlich auch entspannte Pausen und eine Stärkung zwischendurch. Einfach mal durchatmen, ein Pläuschchen halten und sich kulinarisch verwöhnen lassen. Auch die Kevelaerer Gastronomen haben sich für den „Freundinnen-Tag“ etwas Besonderes einfallen lassen: Café Scholten, CurryQ, Hotel Goldener Apfel, Kaffeerösterei Kaffeehimmel & Co, Kevelaerer Kaffeehaus und Metzgerei Moeselaegen.
Weiterführende Informationen zu den Partnern des „Freundinnen-Tag“ finden Sie auf www.kevelaer.de.

Carsharing-Initiative: Neue Mobilität in Kevelaer

„Einfach anmelden und losfahren.“ So wirbt der Autohersteller Ford für sein „Carsharing“. Aber ist das wirklich so einfach? Und für wen macht es Sinn? Welche Vorteile kann es haben, ein Auto für ein paar Stunden oder eine Woche zu mieten? Jetzt bietet Ford diese Möglichkeit auch in Kevelaer an. Und weil die Idee interessant ist, hat das KB sich diese neue Möglichkeit der Mobilität näher angesehen.
Stefan Janßen führt sein Ford-Autohaus „mit Herz und Verstand“, so steht es in großen Lettern dran. Der Unternehmer unterhielt bislang zwei Carsharing-Stationen, eine in Sonsbeck und eine in Alpen. Dort sind Fahrzeuge fest stationiert, die sich Kunden dieses Dienstes ausleihen können, stunden-, tage- oder sogar wochenweise. „Ich will diese Idee am Niederrhein weiter verbreiten“, sagt Janßen zielstrebig. Was lag da näher, als an seinem Wohnort in Kevelaer auch ein Fahrzeug zur Verfügung zu stellen? Also hat er mit Herz und Verstand alle Überzeugungskraft zusammengenommen.
Und das half: Bürgermeister Dominik Pichler und der Kevelaerer Wirtschaftsförderer Hans-Josef Bruns waren – nach reiflicher Überlegung und Rücksprache mit Kevelaerer Autohäusern – erfreut über die Initiative. „Die Idee ist super“, sagt Bruns, „wir sind alle sehr gespannt, ob das in Kevelaer klappt.“ Denn was in Großstädten gut ankommt, muss in einer kleinen Stadt wie Kevelaer ja nicht unbedingt auf Interesse stoßen.
Das Prozedere dahinter jedenfalls ist ausgeklügelt und läuft bundesweit. Wer einmal als Kunde registriert ist, kann sich in ganz Deutschland völlig unkompliziert einen Wagen mieten. Denn Ford-Carsharing arbeitet mit dem Verleiher „Flinkster“ zusammen, hinter dem die Bahn steckt. Und auch die Registrierung ist einfach: Sie funktioniert im Internet, aber auch direkt und persönlich, im Kevelaerer Bahnhof zum Beispiel. Direkt hinter dem Gebäude steht auf einem reservierten Parkplatz der strahlend-weiße Ford Fiesta, der seit gestern in Kevelaer fest stationiert ist. Was im Umkehrschluss heißt, dass der Kunde, der ihn benutzt hat, ihn dort auch wieder abstellen muss.
Mit seiner Kundenkarte oder einer Handy-App schaltet er den Wagen für den gebuchten Zeitraum frei – und schon kann er losfahren.
Das Ganze ist im Gegensatz zu oft zeitaufwändigen Mietwagenbuchungen bei anderen Verleihern bei dem Carsharing-System sehr einfach und fast schon selbsterklärend. Und nach der Nutzung ist‘s noch einfacher: Abstellen, Motor aus, Tür zu und mit der Kundenkarte verriegeln – das war‘s. Und wenn‘s nicht klappt mit der Rückgabe, zum Beispiel, weil man im Stau stecken bleibt? Einfach die Hotline anrufen und nachbuchen, „kein Problem“, sagt Stefan Janßen.
Die Gebühr für Nutzungszeit und gefahrene Kilometer wird nach der Fahrt vom Konto abgebucht und der Kunde erhält per Mail oder Post eine Rechnung.
Selbst für Vielfahrer könne sich so ein „Zweitwagen“ lohnen, sagen die Anbieter. Immer dann nämlich, wenn es einen konkreten Bedarf gibt, beim Großeinkauf, bei Kurzbesuchen oder im Anschluss an eine Zug­reise. Und sogar für Geschäftsleute ist das Modell interessant, etwa bei Kundenterminen, stellte KB-Herausgeber Rudi Beerden beim Ortstermin fest. Er besuchte für die Unternehmervereinigung Kevelaer (UVK) den Vorstellungstermin am Kevelaerer Bahnhof und zeigte sich ebenfalls erfreut über das unternehmerische Engagement von Stefan Janßen in seiner Heimatstadt.
Was kostet der Spaß denn nun? Der Kevelaerer Ford Fiesta steht für 5 Euro/Stunde (Tages- oder Wochenmiete sowie in der Zeit zwischen 22 und 8 Uhr deutlich günstiger) zur Verfügung. Dazu kommt eine Kilometerpauschale von 19 Cent. Und die Anmeldegebühr. Was die angeht, können KB-Leser übrigens richtig sparen. (nick)

Kevelaerer SV siegt souverän

Der Kevelaerer SV hat sein Heimspiel gegen den SV Sevelen II souverän mit 5:0 gewonnen und damit den vierten Tabellenplatz in der Kreisliga B gefestigt. KSV-Trainer Ferhat Ökce zeigte sich nach der einseitigen Partie zufrieden: „Wir haben gerade in der ersten Halbzeit eine sehr gute Leistung gezeigt.“
Dabei war es vor allem ein Tag der A-Jugend und der Alten Herren des KSV, denn alle fünf Tore des KSV gingen auf die Konten eben jener Abteilungen. Das erste Tor fiel durch den Jugendspieler Paul Maher (12.), kurz darauf konnte Oldie Johannes Winthuis durch zwei Treffer auf 3:0 erhöhen (19./30.). Bis zur Pause klingelte es zwei weitere Male im Sevelener Tor, es trafen Julian Bruckmann und Lukas Haeßl. Damit hatte der KSV das Endergebnis schon vor der Pause hergestellt.
Nach Wiederanpfiff war die Überlegenheit der Kevelaerer unverändert, doch vorm Tor zeigte man sich nicht mehr so zielsicher wie noch in Durchgang eins. Durch eine Gelb-Rote Karte für Jan Wilbers schwächte man sich zusätzlich nach gut einer Stunde selber, doch auch zu zehnt blieb der KSV dominant und spielte die Partie ohne Probleme bis zum Ende. „Es ist schade, dass wir in der zweiten Hälfte nicht mehr so zwingend vorm Tor waren. Insgesamt bin ich aber zufrieden“, sagte Ökce. Im vorletzten Saisonspiel empfängt man am Sonntag den SV Issum, der auf dem zehnten Tabellenplatz steht.

Scheuneneinbrüche im Achterhoek

In der Nacht von Freitag auf Samstag (21. Mai 2016) brachen unbekannte Täter auf dem Achterhoeker Schulweg in drei Scheunen ein. Die Täter entwendeten verschiedene Werkzeugmaschinen. Am Donnerstag waren am Tatort verdächtige Personen in einem weißen Lieferwagen gesehen worden, die angeblich Dachrinnen reparieren wollten. Hinweise zu verdächtigen Personen bitte an die Kripo Goch unter Telefon 02823-1080.

Hilferuf aus dem Niger

Man kann es sich hierzulande so schlecht vorstellen: Sie gehen morgens zum Bäcker und der zuckt mit den Schultern und sagt: „Tut mir Leid, wir haben kein Brot. Wir haben auch kein Mehl mehr. Kommen Sie in drei Monaten wieder…“ Und doch gibt es Regionen auf unserer Erde, in denen dieses krasse Szenario immer wieder vorkommt. Jetzt, ganz aktuell, im großen Wüstenstaat Niger, Westafrika.
Der Grund ist dieses Mal keine Dürre- oder gar Zuvielregen-Periode – nein, die Lebensmittelvorräte – Mais, Getreide, Maniok – sie sind aufgegessen. Die letzte Ernte war nicht so ertragreich, die nächste Ernte kommt erst in drei Monaten – wenn alles gut geht. Erzbischof Laurent Lompo, ein Freund Kevelaers und seit zehn Jahren Partner der Stiftung Aktion pro Humanität (APH), hat vor wenigen Tagen eine alarmierende SMS an die Vorsitzende der APH, Dr. Elke Kleuren-Schryvers, geschickt: „Die Menschen kommen zu mir und sagen: Bischof Laurent, wir haben Hunger, kannst du uns helfen?“
In diesen Tagen ist der engagierte Geistliche wieder in den Dörfern seiner Diözese unterwegs, an diesem Wochenende hat er 130 Kinder gefirmt. Und überall auf seinen pastoralen Besuchen wird er mit dem Leid der Menschen konfrontiert. „Was habe ich, um den Hunger so vieler Menschen zu stillen außer meiner Worte und Gebete. Doch die machen nicht satt?!“
Aktuell sind ca. zwei Millionen Menschen von schwerem und schwersten Hunger betroffen. Die Hitze ist unerträglich. 45-48 Grad Celsius nahezu jeden Tag. „Die Menschen sterben immer schneller, weil sie schwach sind. Bis zum August wird die Zahl rasant ansteigen, denn 4,5 Millionen Menschen gelten jetzt schon als deutlich gefährdet“, so Dr. Elke Kleuren-Schryvers. „Jetzt gilt es, die Zeit bis zur nächsten Ernte zu überbrücken“, so die Kevelaerer Medizinerin. „Es gibt noch Märkte, auf denen Cerealien, Mais- und Maniok eingekauft werden können. Doch die Menschen in den Hungerregionen haben kein Geld.“
„Von Kevelaer, dem Ort der Consolatrix afflictorum, der Trösterin der Betrübten, kann und muss jetzt eine Botschaft in die Welt hinausgehen, weit über den Kapellenplatz hinaus. 5000 Kilometer Richtung Süden in den Niger, welches neben der tiefsten eigenen Armut seiner Menschen zur Drehscheibe für Flüchtlinge aus ganz Westafrika geworden ist“, so Elke Kleuren-Schryvers. „Menschen, die auf ihrem Weg durch die libysche Wüste und anschließend über das Meer vor Boko Haram fliehen, ihren Träumen folgen oder ihnen zum Opfer fallen. Inzwischen weiß man, dass mehr Flüchtende in dieser Wüste durch brutalste Schleppermethoden umgekommen sind als auf dem Meer. Die Lebenssituation der Menschen in ihren Heimatländern muss verbessert werden, durch uns und unser Teilen mit den Ärmsten.“
„Es ist, als ergeht die Aufforderung Jesu an seine eher unwilligen Jünger im Gleichnis von der wunderbaren Brotvermehrung jetzt direkt an uns“, so Domkapitular Rolf Lohmann, Rektor der Wallfahrt und Kuratoriumsmitglied der Stiftung der Aktion pro Humanität. „Gebt ihr ihnen zu essen! Es ist jetzt an uns, einen notwendigen Perspektivwechsel zu vollziehen. Hinschauen. Nicht wegschauen.“ Pastor Rolf Lohmann stellte für die Kirchengemeinde St. Marien 3000 Euro als erste Nothilfe zur Verfügung. Eine erste, eine schon große Hilfe. Ein Sack Cerealien, also Hirse zum Beispiel, kostet derzeit 45 Euro – etwa eine Woche kann damit eine mehrköpfige Familie etwas zu essen haben.
Erzbischof Laurent Lompo ist gerührt und dankte den Helfern. Diese sofortige Reaktion gebe ihm Mut, den Menschen gegenüber zu treten, und sei für die Hungernden ein erstes, starkes Signal der Hoffnung.
Wenn auch Sie helfen möchten, den Hunger der Menschen zu lindern: Die APH hat ein bei der Volksbank an der Niers ein Spendenkonto eingerichtet: Stiftung Aktion pro Humanität, IBAN: DE39 3206 1384 4330 1300 11.
Weitere Informationen: www.pro-humanitaet.de

Stadt Kevelaer punktet beim European Energy Award

Der European Energy Award ist bereits seit 2009 ein festes Instrument in der Verwaltungsarbeit der Stadt Kevelaer. Durch die Realisierung zahlreicher Energie- und Klimaschutzprojekte in den vergangenen Jahren sowie die Ausarbeitung verschiedener Konzepte zum Klimaschutz und zur nachhaltigen Stadtentwicklung hat die Stadt Kevelaer das begehrte Gütezertifikat erhalten und darf sich jetzt „Europäische Energie- und Klimaschutzkommune – ausgezeichnet mit dem European Energy Award” nennen.
Der European Energy Award (eea) ist ein europäisches Qualitätsmanagementsystem für Kommunen und dient dazu, die Bereiche Umwelt, Energie und Klima ständig weiterzuentwickeln. Dafür müssen verschiedene Handlungsfelder im eea-Prozess bearbeitet werden. Diese sind:
• Entwicklungsplanung und Raumordnung
• kommunale Gebäude und Anlagen
• Ver- und Entsorgung
• Mobilität
• Kommunikation und Kooperation sowie
• interne Organisation.
Bei der Stadt Kevelaer begleitet ein Energieteam aus fünf Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung und der Stadtwerke Kevelaer die Teilnahme am European Energy Award. Unter Leitung der Energiemanagerin Ina Mattner werden Daten erfasst und analysiert sowie Vorschläge zur Verbesserung der Energie- und Klimasituation erarbeitet und umgesetzt. Unterstützt wird das städtische Team dabei von Frau Püllen von der Gertec Ingenieurgesellschaft aus Essen, die als akkreditierte Beraterin Hilfestellungen gibt und eine erste Bewertung vornimmt. Bei Erreichen von mindestens 50% der möglichen Punkte erhält die Kommune den European Energy Award. In dem im April durchgeführten externen Audit wurde das Maßnahmentool und die Bewertung vom TÜV Rheinland überprüft. Die Stadt Kevelaer konnte ein erfreuliches Ergebnis von 56% erzielen.
„Die Auszeichnung mit dem European Energy Award zeigt, dass Kevelaer auf dem richtigen Weg in eine nachhaltige Zukunft ist. Die Anstrengungen im Bereich Energieeinsparung und Klimaschutz werden anerkannt und gewürdigt. Der eea unterstützt die energiepolitische Arbeit in der Verwaltung“, so Bürgermeister Dr. Pichler.
Im Herbst wird die Auszeichnung offiziell an die Stadt verliehen. Damit sind die Arbeiten in den Bereichen Energie- und Klimaschutz für die Verwaltung aber nicht abgeschlossen. Der Rat hat bereits im Februar für weitere drei Jahre die Teilnahme am European Energy Award beschlossen. Die Stadt ist sich ihrer Verantwortung und Vorbildrolle bewusst und möchte sich auch in den kommenden Jahren aktiv für den Klimaschutz einsetzen. So hat das Energieteam noch viele geplante Maßnahmen im energiepolitischen Arbeitsprogramm stehen, die es umzusetzen gilt. Konkret wird derzeit die Realisierung des Integrierten Klimaschutzkonzeptes für die Stadt vorbereitet.

Neuer Kaplan für St. Marien

Christoph Schwerhoff wird künftig neben Hendrik Wenning als Kaplan an St. Marien wirken. Für acht am Pfingstsonntag zu Priestern geweihte junge Männer aus dem Bistum Münster beginnt nun der priesterliche Dienst, denn die Einsatzorte, in denen sie als Kapläne tätig sein werden, stehen fest. Einer von ihnen ist Schwerhoff.