Aktuelles aus Kevelaer

Versuchter Einbruch an der Haydnstraße

Am Donnerstag, 19. Januar 2017, gegen 20.30 Uhr vernahm die Bewohnerin eines Einfamilienhauses an der Haydnstraße in Kevelaer verdächtige Geräusche aus dem Erdgeschoss. Am darauffolgendem Tag stellte sie fest, dass unbekannte Täter versucht hatten, die Terrassentür aufzuhebeln.
Zeugen melden sich bitte bei der Kriminalpolizei in Goch unter der Telefonnummer 02823-1080.

Galerie Neueröffnung – Mit „NELL“ bekommt die Busmannstraße einen „Farbtupfer“ hinzu

Cornelia Elbers ist ganz stolz auf ihre Galerie „NELL“ an der Busmannstr. 18, die sie am Donnerstag, den 20. Januar 2017 eröffnete. Ihre selbstgemalten Bilder stellt sie hier zum Verkauf aus. Farbenfrohe Bilder, die ihre Alltagsbeobachtungen darstellen, die sie mit viel Witz und Charme festgehalten hat.
Der Name der Galerie geht auf den Kosenamen zurück, den ihr Großvater von ihrem Vornamen abgeleitet hat, sagte ihr Mann Rainer, der nach eigener Auskunft, „der HiWi“ in dem kleinen Unternehmen ist. Also der Mann für alles, was außer dem Malen so anfällt. Er war es auch, der seine Frau Cornelia dazu brachte, den „Pinsel zu schwingen“.
„Es ist wohl 10 Jahre her, da habe ich meiner Frau eine Staffelei geschenkt, mit dem Hinweis, tue doch auch mal etwas nur für dich. Denn Sie managt bei uns Zuhause in Issum ein kleines Familienunternehmen, mit 7 Kindern, und das beansprucht enorm viel ihrer Zeit“, erinnert er sich. Ihre Kinder im Alter von heute 11 bis 30 Jahre, aber auch Ihr Mann, haben zu den Motiven und den witzig frechen Sprüchen beigetragen, die sie auf die Leinwand bringt. Manches mit einem Augenzwinkern versehen, dass einen selbst an diese Alltäglichkeiten sofort erinnern lässt. So zeigt ein Bild eine Hausfrau (sie selbst?) die an der Spüle steht und einen Berg von Geschirr vor sich hat, darüber steht geschrieben, „Ich spüle was, was Du nicht siehst …“
„Wir haben mit den ersten Bildern viele Ausstellungen und Märkte besucht. Nach dem wir merkten, dass die Menschen das toll finden, was ich so produziere, da haben wir uns entschlossen mehr daraus zu machen“, sagt Cornelia Elbers. „So verkaufen wir heute die original Bilder und Drucke sowie Postkarten, Kalender und Bürotassen mit den Motiven. In Kevelaer haben wir mit dem stationären Verkauf bereits vor 6 Jahren im Geschäft „Schauplatz“ von Anja Hummler begonnen.“ Jetzt hat sie sich den Traum mit der eigenen Galerie verwirklicht.
Kevelaer sei der richtige Standort dafür, davon ist sie überzeugt. Vielleicht hat aber auch Ihr Bruder, Hans-Josef Bruns, Wirtschaftsförderer der Stadt Kevelaer, etwas nachgeholfen und damit dafür gesorgt, dass ein Geschäftslokal weniger leer steht.
Da sie nach wie vor für den Haushalt und die Kinder da sein muss, wird die Galerie zunächst donnerstags und samstags sowie an den verkaufsoffenen Sonntagen geöffnet sein. Ob weitere Tage hinzukommen werden, will sie vom Verlauf abhängig machen. Sie freut sich darauf, was ab jetzt auf sie zu kommen wird, sagte sie mit einem freudigen Lächeln. Sie habe schon so viel von den Aktivitäten in der Werbegemeinschaft Busmannstraße gehört und möchte dieser auch unbedingt beitreten. Darauf angesprochen, was ihr Lebensmotto sei, erwidert sie: „Ein Tag ohne Lächeln ist kein Tag!“ Dieser Satz spiegelt genau das wider, was man in der kleinen Galerie betrachten kann. Rudolf Beerden

Veranstaltungen jetzt melden

„Findet in diesem Jahr wieder der Spezialitätenmarkt ‚Fiesta Europa‘ statt?“, „Wann beginnen die Kevelaerer Puppenspiel-Tage?“, „Welches Theaterstück wird im April gezeigt?“ – diese Fragen können alle mithilfe des Veranstaltungskalenders der Stadt Kevelaer beantwortet werden.
Viermal im Jahr sammelt das Kevelaer Marketing kulturelle und gesellschaftliche Termine, um diese in einem Faltprospekt zu veröffentlichen. Vereinsvorstände und Organisatoren werden hiermit gebeten, ihre öffentlichen Veranstaltungen zwischen April und Juni 2017 zu melden. Dies kann sowohl telefonisch (unter der Nummer 02832-122-802) als auch schriftlich (Kevelaer Marketing, Peter-Plümpe-Platz 12, 47623 Kevelaer, Telefax-Nummer 02832-122-989) oder per E-Mail an kultur@stadt-kevelaer.de geschehen. Auch online ist die Nennung der Veranstaltungen unter der Rubrik „Veranstaltungen“ auf der Homepage der Stadt Kevelaer möglich. Die Aufnahme der Termine in den mehrseitigen Veranstaltungskalender ist kostenfrei. Redaktionsschluss ist Montag, 20. Februar 2017.

Zweiter Edeka-Markt in der City?

Nach Jahren des Stillstands könnte es nun bald zu einem Baubeginn am Antwerpener Platz kommen. Ansiedeln will sich aber dort nach KB-Informationen nicht mehr ein Kaufland-Markt, sondern ein Edeka-Markt.
Der Weezer Investor Conx hatte nach einem gewonnenen Prozess gegen die Stadt Kevelaer eigentlich freie Bahn, für seinen Wunschmieter Kaufland auf dem Antwerpener Platz zu bauen. An einem Runden Tisch mit Stadtverwaltung und Politik sollte eine bauliche Lösung gefunden werden, die alle mittragen können. Zwischenzeitlich hat Kaufland jedoch seine Expansionsstrategie geändert – die Pläne in Kevelaer liegen auf Eis.
Nun soll es einen Vorstoß von Edeka Brüggemeier gegeben haben, dort neben Winnekendonk und der Feldstraße einen dritten Standort im Stadtgebiet zu errichten. Dem Vernehmen nach hat es bereits Gespräche Politik und Verwaltung gegeben. Eine offizielle Vorstellung konkreter Pläne durch Edeka sei in Kürze geplant. Conx soll als Projektentwickler an Bord sein.
Sollte sich das Vorhaben bestätigen und die Zustimmung der Politik finden, dürfte das auch Auswirkungen auf den Rewe-Markt im Kaufcenter am Roermonder Platz haben. Die Anforderungen an die Gestaltung werden jedoch hoch sein. Ursprünglich wünschte sich die Politik einmal, dort neben einem Ankermieter auch kleinteilige Geschäfte unterzubringen. Die Parkplätze – ebenerdig, über den Geschäften oder gar als Tiefgarage? – sorgten in der Vergangenheit ebenso für Kontroversen wie die bauliche Gestaltung von Dach und Fassade. All das dürfte Brüggemeier allerdings wissen.
Ob von einem Lebensmittelmarkt auf dem Antwerpener Platz tatsächlich eine Belebung der Innenstadt, insbesondere der Amsterdamer Straße ausgeht, bleibt spekulativ. Ein Durchstich vom Antwerpener Platz zur Amsterdamer Straße scheint heute schwieriger denn je, ein attraktiver, großer Einzelhändler am Beginn der Amsterdamer Straße weit weg. Genau dieses Gesamtpaket aber war es, in das manche Politiker ihre Hoffnungen setzten. Das ein oder andere Ratsmitglied dürfte weiterhin einen bewirtschafteten Parkplatz für sinnvoller halten als einen Lebensmittelmarkt – egal ob Kaufland oder Edeka.

Einbruch an der Adolf-Kolping-Straße

Am Mittwoch, 18. Januar 2017, zwischen 8.30 und 18.45 Uhr hebelten unbekannte Täter an der Adolf-Kolping-Straße die Terrassentür eines Einfamilienhauses auf. Die Täter durchsuchten mehrere Räume und entwendeten eine Taschenuhr.
Hinweise zu verdächtigen Personen erbittet die Kripo Goch unter Telefon 02823-1080.

Ein Lesergruß von Eleonore und Josef Cuylen aus Heilbronn

Eleonore (Nore) Cuylen und ihr Mann Josef sind seit 60 Jahren treue Leser des Kevelaerer Blatts. Das hat sich auch nicht geändert, obwohl das Ehepaar längst fern der Heimat lebt.
Eleonore Cuylen wohnte bis zum 30. Lebensjahr an der Marienstraße 24, bei ihren Eltern Peter und Martha Hendriks, geb. Schmitz. 1960 heiratete sie ihren Mann Josef in Kevelaer verbunden mit einer Neuorientierung und mit einem Umzug nach Duisburg-Buchholz. Das Kävels Bläche durfte natürlich nicht fehlen, da die beiden über die Heimat und die Geschehnisse in Kevelaer informiert bleiben wollten. Hier lebten die beiden 46 Jahre lang. Danach suchten sie eine altersgerechte Bleibe, die sie dann in Heilbronn gefunden haben und sich schon seit zehn Jahren sehr wohl fühlen.
„Die Besuche in Kevelaer sind nicht mehr so oft, da wir nicht mehr ganz so mobil sind wie früher,“ sagte sie mit ein wenig Wehmut in der Stimme. Allerdings sind sie durch das KB Woche für Woche auf dem Laufenden. Auch mit der modernen Technik sind die beiden Eheleute längst vertraut. So nutzt ihr Mann Josef regelmäßig den PC und sie selbst besitzt ein Tablet. Den Umgang damit hat ihr ihre Tochter beigebracht.

KSV: B- und C-Junioren überzeugen beim Sparkassen-Cup

Beim Kevelaerer Hallenturnier konnten am Sonntagmittag sowohl die C- als auch die B-Junioren des Kevelaerer SV in der Dreifachturnhalle den Turniersieg einfahren und sich zum Hallenkreismeister küren. Bei den nach Futsal-Regeln ausgetragenen Spielen wussten beide Kevelaerer Nachwuchsteams zu überzeugen und verdienten sich die Siegerpokale durch engagierte und konzentrierte Leistungen. Durch die Erstplatzierungen konnten beide Teams die Qualifikation für die im Februar kommenden Verbandsmeisterschaften feiern.
Am Vormittag waren zunächst die jüngeren Mannschaften der C-Junioren an der Reihe. In der gut besuchten Halle an der Hüls zeigten die Kevelaerer „super Fußball“, wie B-Junioren-Trainer Michael Moll bescheinigte. „Spielerisch war der KSV klar überlegen, sodass meist deutliche Ergebnisse dabei herausgekommen sind“, sagte der KSV-Nachwuchstrainer. Die Gruppenphase war demnach kein Problem für die Gelb-Blauen, auch im Finale hatte der KSV keine Mühe: Gegen den TSV Weeze setzte man sich dabei deutlich mit 4:0 durch. „Es war ein einseitiges Spiel, sodass Kevelaer zurecht als Sieger aus dem Turnier hervorgegangen ist“, so Moll.
Gleiches galt dann im weiteren Tagesverlauf auch für die Kevelaerer B-Junioren. „In einer schwierigen Gruppe haben wir uns sehr gut verkauft und nur ein Gegentor kassiert“, freute sich der 23-jährige Coach. In der Offensive lief es besser, doch auch dort hätte man noch mehr Chancen zu Toren ummünzen können. Am Ende sprang der erste Platz in der Gruppenphase heraus, sodass im Finale das Aufeinandertreffen mit dem SV Walbeck bevorstand. „Auch hier waren wir klar überlegen, allerdings sind auf beiden Seiten keine Tore gefallen“, so Moll. Die Entscheidung musste im Sechs-Meter-Schießen fallen, in dem KSV-Keeper Daniel Graffmann gleich drei Walbecker Versuche parierte und so den Titel festhielt. „Wir freuen uns natürlich riesig über den Turniersieg. Insbesondere, weil wir nun Anfang Februar zu den Verbandsmeisterschaften in Wuppertal-Langenberg fahren und uns dort mit den anderen Kreismeistern aus der Umgebung messen dürfen“, zeigte sich Moll zufrieden mit der am Sonntag gebotenen Leistung.
Die Besonderheit des Sparkassen-Cups in der Kevelaerer Dreifachturnhalle ist der Modus: Alle Spiele werden nach Futsal-Regeln ausgetragen – das bedeutet, dass mit einem kleineren Ball gespielt wird, der durch weniger Luftdruck nur leicht auftickst. „Ich denke, dass die Futsal-Regeln für die Hallenturniere sehr gut sind. Durch den anderen Ball und die abgeänderten Regeln stehen die taktischen und spielerischen Aspekte im Vordergrund“, meinte Moll. Zweikämpfe werden beim Futsal nur in abgespeckter Version bestritten, außerdem gibt es bei vielen Standardsituationen zeitliche Maßregelungen. „So bleibt das Spiel immer schnell und das Verletzungsrisiko ist deutlich geringer“, weiß Moll im die Vorteile des Modus.
Wie bereits in den Vorjahren konnten sich die Veranstalter des Sparkassen-Cups auch dieses Mal über eine gute Resonanz freuen. Die spannenden Spiele verfolgen viele Eltern und Fußballfreunde live in der Halle – und auch die zwischenzeitlichen Live-Kommentare von Antenne Niederrhein kamen gut an. Dass dann noch zwei Kevelaerer Mannschaften Heimsiege feiern konnten, rundete den gelungenen Sonntag in der Dreifachturnhalle ab.

Manege frei im Clemens-Haus Kevelaer

Manege frei im Clemens-Haus Kevelaer: In dem Seniorenhaus der Caritas, wo sonst Menschen in kleinen Hausgemeinschaften zusammenleben, gab nun der Zirkus Montana ein Gastspiel. Mit akrobatischen Kunststücken und witzigen Einlagen begeisterten die Künstler die Senioren und Mitarbeiter des Hauses gleichermaßen. Neben Akrobatin Sabrina und Clown Beppo hatte der Familienzirkus auch zwei Nachwuchsartisten dabei, die das Publikum ebenso in ihren Bann zogen. So erlebten die Senioren im Clemens-Haus einen Nachmittag voller witziger und magischer Momente. Und wie es sich für eine ordentliche Zirkusvorstellung gehört, gab es natürlich auch frisches Popcorn aus der Popcorn-Maschine dazu.
„In den Zirkus geht jeder gerne – Kinder wie Erwachsene. Leider können die meisten unserer Senioren keinen Zirkus mehr besuchen, weil es kaum wirklich barrierefreie Zirkuszelte gibt“, sagt Hausleiter Thomas Venmanns. „Deshalb haben wir einfach den Zirkus zu uns ins Haus geholt. Das war ein wirklich tolles Erlebnis für die Bewohner.“

Kevelaerer Glaubensgespräch zum Thema "Geld": Ohne Moos ist bei der Kirche nix los

„Was hat die Kirche mit Geld zu tun?“ Diese Frage stand bei den jüngsten Glaubensgesprächen im Petrus-Canisius-Haus auf dem Programm. Moderator Dr. Gerhard Hartmann und Dr. Franz Norbert Otterbeck von Pax Christi Kevelaer machten deutlich, dass Geld und die Kirche seit frühesten Zeiten in wechselseitiger und abhängiger Beziehung stehen.
In seinem Referat zog Hartmann zunächst einen Bogen von den altorientalischen Staaten, der griechisch-römischen Geschichte, dem Judentum bis zur heutigen Kirchenfinanzierung. Dass in der Kirche in alten Zeiten und auch heute ohne Moos nix los ist, wird klar, wenn man betrachtet, wozu das Geld gebraucht wird. Das sind zum einen die aufwendigen Kultstätten, also Tempel und heute Kirchen, die Bezahlung der Religionsdiener und im Christentum die Finanzierung der Aufgaben der Diakonia, der Nothilfe in christlicher Zuwendung.
Während früher der Staat oder die Könige und Fürsten den Hauptanteil an der Finanzierung der Kirche trugen, wurde ab 1871 eingeführt, dass die Kirchenmitglieder die Aufgaben finanzieren müssen. Es war jene Abgabe, die wir heute Kirchensteuer nennen. In der Weimarer Reichsverfassung wurde im sogenannten „Kirchen-Artikel“ festgelegt: „Die Religionsgemeinschaften, welche Körperschaften öffentlichen Rechts sind (z.B. Katholische Kirche, Evangelische Kirche, Judentum, Jehovas Zeugen), sind berechtigt, auf Grund der bürgerlichen Steuerlisten… Steuern zu erheben.“ Im Grundgesetz der BRD wurden diese Inhalte bestätigt. Die Kirchensteuer steht also im Verfassungsrang.
Der Staat zieht als Dienstleister für die Kirche die Kirchensteuer ein. Dies lässt er sich aber auch mit einer Gebühr von drei, bis vier Prozent bezahlen. So war dies 2015 bei einem Kirchensteuer Aufkommen von 11,6 Milliarden Euro ein Betrag von rund 350 Millionen.
Die Gemeinden und Pfarreien erhalten aus den Kirchensteuern einen Anteil vom Landeskirchenamt oder der Diözese zugewiesen. Dies reicht aber nicht zur Finanzierung der anfallenden Aufgaben. Einnahmen aus den Klingelbeuteln, aus Opferstöcken und Spenden, sowie den Erträgen aus Vermögen (zum Beispiel Mieten und Pacht) sind zwingend erforderlich.
In 2014 hatte das Bistum Münster Einnahmen von 452,1 Millionen Euro, davon 86,7 Prozent aus Kirchensteuern. Die Ausgaben lagen bei 452,1 Millionen Euro, davon wurden 26,7 Millionen in die Rücklagen gestellt. 53,4 Prozent der Ausgaben von Münster gingen als Zuweisungen an die Pfarrgemeinden für Seelsorgepersonal, Kindergärten und zur Unterstützung von Baumaßnahmen an Kirchen und Pfarrhäusern. 10,1 Prozent flossen an Schulen in kirchlicher Trägerschaft, wie die Gaesdonck oder die Liebfrauenschule in Geldern. Für die Pfarrcaritas wurden 8,5 Prozent ausgegeben. Der Rest verteilt sich unter anderem auf Unterstützung der Ordensgemeinschaften, Jugendseelsorge, Fortbildungen, Bildung und Kultur, Personal- und Sachaufwand der Bistumsleitung.
In der anschließenden Diskussionsrunde wurde teils kontrovers über die Bezahlung von Geistlichen gesprochen. Während die Seelsorger hier durchaus gut versorgt sind, ist die Bezahlung der Pfarrer in Frankreich zum Beispiel nicht gesichert. Der Geistliche ist auf Zuwendungen von Gemeindegliedern angewiesen. Eine Teilnehmerin stellte sich dabei die Frage, ob hier dann vielleicht einige Seelsorger den Beruf ergriffen hätten, um abgesichert zu sein. Ganz ausschließen mochte Otterbeck dies zwar nicht, doch er betonte: „Ich denke, dass es keine zehn Priester im Bistum Münster gibt, die den Beruf ergriffen haben, um versorgt zu sein.“
Der ehemalige Rendant von St. Marien, Gottfried Mülders, betonte, dass man früher von einem auf das andere Jahr gelebt habe, heute aber ein Viertel des Haushaltes in Rücklagen fließen würde, da sinkende Mitgliederzahlen für die Zukunft auch geringere Einnahmen bedeuten würden.

Messeauftritte von Gasa Group Germany im Zeichen der Nachhaltigkeit

Die Gasa Group Germany richtet ihr Augenmerk ab sofort noch stärker auf das Thema Nachhaltigkeit. So präsentieren die niederrheinischen Pflanzenspezialisten vom 24. bis 27. Januar auf der Internationalen Pflanzenmesse in Essen ein um Biopflanzen erweitertes Sortiment. Eine größere Auswahl an nachhaltig produzierten Artikeln bietet Gasa Group Germany zudem auf seiner Frühjahrsmesse an. Die zeitgleich zur Weltleitmesse des Gartenbaus stattfindende Hausmesse in Kevelaer wird direkt von Essen aus per Shuttledienst angefahren.
Als persönlich ansprechbarer Dienstleister für Fachkunden mit direktem Kontakt zu Pflanzenerzeugern knüpft Gasa Group Germany an das Konzept der „Suchmaschine Mensch“ aus dem vergangenen Jahr an. „Es hat sich bewährt, unsere Kunden im persönlichen Gespräch zu beraten. So finden wir für sie eine passendere Auswahl an hochwertigen Pflanzen. Das ist effizienter und ressourcenschonender, als wenn die Kunden aufgrund einer Fehlbestellung nachordern müssten“, sagt Gerald Derksen, Business Development Gasa Group Germany. „Dank der langjährigen Branchenerfahrung und des gärtnerischen Fachwissens unserer Experten können wir auf individuelle Vorstellungen eingehen und den steigenden Bedarf an nachhaltigen Produkten befriedigen. Damit sind wir der Pflanzensuche via Internet überlegen.“
Der Bio-zertifizierte Pflanzenvermarkter ist auf der IPM in Essen in Halle 1 zu finden. Auf dem Messestand 1D12.02 präsentiert das Team ein Sortiment aus ökologischem Anbau. Gasa Group Germany handelt immer mehr dieser Erzeugnisse, die strenge Auflagen erfüllen müssen.
Um dem immer stärker werdenden Interesse an nachhaltig produzierten Pflanzen gerecht zu werden, fördert die Gasa Group Germany Produzenten mit MPS- und Global-Gap-Zertifizierung. MPS ist ein von niederländischen Zierpflanzenproduzenten gegründetes Umweltprogramm, dessen Grundlage die Registrierung und Prüfung von Umweltkriterien der produzierenden Betriebe ist. Global Gap ist ein weltweites Zertifikat für die sichere und nachhaltige Erzeugung landwirtschaftlicher Produkte.
Ein Großteil der auf der Hausmesse ausgestellten Pflanzen stammt aus diesen zertifizierten Betrieben und wurde somit nachhaltig und möglichst umweltverträglich produziert. Der Zierpflanzenvermarkter präsentiert hier ein breites Sortiment an Frühjahrsblühern, Stauden, Baumschulartikeln und Bio-Pflanzen. Die Frühjahrsmesse findet zeitgleich zur IPM vom 23. bis 26. Januar jeweils von 8 bis 17 Uhr in Kevelaer an. Ein Shuttledienst zwischen Essen und Kevelaer ist eingerichtet, damit die Fachbesucher die direkt bestellbaren Gewächse in ausgesuchter Qualität am Standort der Gasa Group Germany begutachten können.
Zum Unternehmen
Die GASA Group Germany GmbH wurde 2002 gegründet und ist heute einer der führenden Spezialisten, wenn es um die Vermarktung von Zierpflanzen geht. Von Stauden über Gehölze bis hin zu Beet- und Balkonpflanzen haben die Niederrheiner ein breites Sortiment an Topf- und Freilandpflanzen im Repertoire. Dieses Produktspektrum wird flankiert von einer klaren Unternehmensphilosophie: An der Schnittstelle zwischen Erzeugern und Fachhandel versteht sich GASA Group Germany als Dienstleister in beide Richtungen. Das Unternehmen ist ein stabiler Arbeitgeber und hat 2015 den Unternehmerpreis der Stadt Kevelaer für Mitarbeiterfreundlichkeit gewonnen. Es bezieht mehr als 75 Prozent seiner Produkte von Gärtnern im Umkreis von 100 Kilometern um den niederrheinischen Firmensitz in Kevelaer. Dank der kurzen Wege zwischen GASA Group Germany und den Erzeugern profitieren die Kunden des Pflanzenvermarkters von schnellen Lieferzeiten bei frischster Qualität.