Aktuelles aus Kevelaer

Am Tag der offenen Tür standen Zirkus und Spaß im Vordergrund

Seit Wochen gab es bei den Kindern der Kindertagesstätte Marienkäfer fast nur noch ein Thema: Die große Zirkusaufführung zum Tag der offenen Tür. Nun hieß es endlich „Manege frei für die kleinen Artisten des Zirkus Marienkäfer“.
„Wir haben uns zuvor extra eine Zirkusvorstellung in der Hubertusschule angesehen“, sagt Beate Kaus, Leiterin der Einrichtung. „Danach hatten die Kinder klare Vorstellungen, wie sie sich einbringen. Vom Seiltänzer und Löwen über Clowns und Elefanten bis zu den  Akrobaten war alles vertreten. Und mit Ben wurde sogar ein „wahrer“ Zirkusdirektor geboren. „Es ist die Rolle seine Lebens“, schärmt die Erzieherin. Sechs Wochen lang haben sie und ihre sieben Kolleginnen mit den Jungen und Mädchen geprobt.

Auf der Rutsche ging‘s rasant bergab.


Für die Kostüme haben sich die Eltern mächtig ins Zeug gelegt. Und auch sonst wurde seitens der Erziehungsberechtigten fleißig mit angepackt. Bestes Beispiel war Sebastian Holland. Der Familienvater konnte sein Hobby am Tag der offenen Tür voll ausleben. So hat er nicht nur seine Paradiesäpfel ans kleine und große Publikum gebracht. Er war auch mit seiner eigenen Popcorn-Maschine vor Ort.
Doch es ging nicht nur in der Manege hoch her. Während die großen Besucher mit dem Erzieherteam oder Mitgliedern des Elternrats und des Vorstands ins Plaudern kamen, stand für den Nachwuchs der Spaß im Vordergrund. Neben Kinderschminken und Dosenwerfen wurden Fische geangelt und Seifenblasen auf den Weg geschickt. Und auch die Luftballon-Tiere waren überall zu sehen. Zudem war der Kuchenstand gut besucht.
43 Jungen und Mädchen zwischen zwei und sechs Jahren besuchen zurzeit die Elterninitiative Kindertagesstätte. „Manche Eltern nutzen diesen Tag, um sich über unserer Angebot zu unterrichten“, sagt Kaus, die von Anfang an in der Einrichtung ist. „Im nächsten Jahr gibt‘s ein noch größeres Fest“, verspricht sie. „Dann feiern wir unseren 30. Geburtstag.“
Der Erlös vom Tag der offenen Tür kommt der Kindertagesstätte Marienkäfer zugute.

Traumfinale gegen KSV: DJK Twisteden gewinnt innogy-Cup

Die DJK Twisteden hat rund zwei Wochen nach dem Saisonende in der Kreisliga A dort weitergemacht, wo die Mannschaft von Trainer Andreas Holla aufgehört hat: Tore schießen und Spiele gewinnen am Fließband. Am vergangenen Sonntag sicherte sich die DJK nach dem Meistertitel in der A-Liga auch den ersten Platz beim innogy-Soccer-Cup, dem Nachfolge-Turnier des ehemaligen Diebels-Offensivpokals.
Auf der Twistedener Platzanlage – neben dem alten Rasenplatz wurde auch auf dem brandneuen Kunstrasen gespielt – ging es am Sonntag heiß her. Dafür sorgten nicht nur die Temperaturen, sondern auch die jeweils offensivstärksten Fußballteams des Kreises Kleve. Das Teilnehmerfeld wurde dabei aus jeweils vier Teams aus Kreisliga A und B rekrutiert, ergänzt wurde es durch die Gastgeber-Teams der ersten und zweiten Mannschaft der DJK Twisteden. „Es gab Wertungszeiträume, die sich jeweils über sieben Spieltage gezogen haben. Die Teams, die während der jeweiligen Wertungszeiträume in den beiden Klassen die meisten Tore erzielt haben, waren für den innogy-Cup qualifiziert“, erklärte Holger Tripp, Vorsitzender des Kreisfußballausschusses des Fußballverbands Niederrhein. Aus der A-Liga waren das der SV Rindern, die Sportfreunde Broekhuysen, der Uedemer SV und der SV Straelen II, für die B-Liga gingen die SGE Bedburg-Hau II, der SV Nütterden, BW Herongen und der Kevelaerer SV an den Start.
In zwei spannenden Gruppenphasen setzten sich jeweils der KSV und die DJK Twisteden als Erste durch, Tabellenzweiter wurden die Zwote der DJK sowie der Herongen. In den Platzierungsspielen unterlag die DJK II von Trainer Michael Gecks den Gästen aus Herongen knapp mit 0:1 und landete somit insgesamt auf dem vierten Platz, im Traumfinale zwischen Twisteden I und Kevelaer ging es dann hoch her. Beide Teams legten eine hohe Schlagzahl an den Tag und beackerten bei hohen Temperaturen jeden Zentimeter. Jan van de Meer, der bereits in der Kreisliga A mit großem Abstand Torschützenkönig geworden war, sorgte mit seinem sechsten Turniertreffer für den knappen 1:0-Sieg im Finale und damit den ersten Platz für die DJK. Van de Meer belohnte damit nicht nur sein Team für ein starkes Turnier, sondern auch sich selbst – als bester Schütze des innogy-Cups bekam er zwei VIP-Karten für ein Heimspiel des FC Schalke 04 überreicht.
Doch auch für die restlichen Teams sollte sich die Teilnahme gelohnt haben. Der Turniersieger aus Twisteden erhielt einen von innogy gesponserten Trikotsatz, außerdem durften sich alle acht Sieger der jeweiligen Wertungszeiträume über Trikotshirts sowie einen hochwertigen Spielball vom Turnierpartner Derbystar freuen. „Wir sind froh, dass wir mit innogy einen starken Partner an unserer Seite hatten, der den Offensivpokal nach einer mehrjährigen Pause zurückgeholt hat“, sagte Tripp. „Das Resultat kann sich sehen lassen. Wir sind mit dem gesamten Turnierverlauf sehr zufrieden.“ Dafür hatten nicht nur die Teams mit hochklassigem Fußball gesorgt, sondern auch die vielen helfenden Hände, die am Sonntag und bereits in der Woche zuvor mit angepackt hatten. JAN ABEN

Junge Menschen mit Spaß an der Blasmusik

„Down by the riverside“, „I  want to hold your hand“ und „Happy“ erklangen durch die Öffentliche Begegnungsstätte, präsentiert von 24 Kindern und Jugendlichen, die einfach Spaß am Musizieren hatten.
„Die Idee war, einfach mal was gemeinsam zu unternehmen“, erklärt Leoni Selders, Jugendleiterin des Musikvereins Winnekendonk. So wurden die Jugendgruppen der umliegenden Musikvereine Kevelaer, Kapellen und Wemb zu einem gemeinsamen Probewochenende geladen. Unter der Leitung von Hans-Gerd Stienen (er unterrichtet in allen vier Vereinen) wurde zunächst eifrig geprobt, abends wurde dann gegrillt. „Das Echo war sehr positiv“, versichert Selders. Zumals sich das Üben ja gelohnt hatte. Über 100 Besucher konnten dies beim gemeinsamen Konzert am nächsten Tag hautnah miterleben.
Dabei ist es keineswegs einfach, junge Menschen für die Blasmusik zu begeistern. „Viele Kinder sind einfach die ganze Woche verplant“, sagt Markus Aben, Vorsitzender des Musikvereins Winnekendonk. „Und wenn sie doch einem Verein beitreten, spielen sie lieber Fußball als Blasmusik.“
Es sei auch nicht damit getan, die Dritt- oder Viertklässler in der Schule zu besuchen. Deshalb verharrt der Musikverein Winnkendonk keineswegs in alten Strukturen. Im neuen Jahrtausend wurde die Bläserklasse am Beispiel der Amerikaner reformiert. „Früher wurden zunächst wochenlang Noten gepaukt, bevor das Kind ein Instrument in die Hand bekam“, erinnert sich Markus Aben. „Heute testen die Neulinge sechs Wochen auf dem Instrumentenkarussell, was ihnen am besten liegt.“
Zwar seien Flöte, Klarinette, Trompete oder Schlagzeug anfangs die Hits. „Aber nur aus Unkenntnis der Dinge“, erzählt der Vereinsvorsitzende, dass plötzlich Kinder auch am Waldhorn Gefallen fänden. Ihr Können präsentieren die Winnekendonker Kinder und Jugendlichen gemeinsam mit den Erwachsenen (zurzeit rund 65 Vereinsmitglieder) beim Jahreskonzert, an St. Martin oder bei verschiedenen Schützenfesten im Umland.
Gebrobt wird jeden Freitag von 18.15 bis 19.15 Uhr in der Öffentlichen Begegnungsstätte. „Wer sich für Blasmusik interessiert, darf gerne unverbindlich reinschauen“, sagt Leoni Selders.
Kontakt für den Nachwuchs
Musikverein Kevelaer:
Christian Mülders
Telefon: 02832/1239769
email: c.muelders@web.de
Musikverein Winnekend.:
Leoni Selders
Telefon: 0171/2123544
email: leoniselders@web.de
Musikverein Kapellen:
Annelies Klaasen
Telefon: 02837/668274
anneliesklaasen@hotmail.com
Musikverein Wemb:
Klaus Relouw
Telefon: 02831/2730
email: k.relouw@web.de

Unfall auf der Gelderner Straße

Am Freitag, 9. Juni 2017, um 12.08 Uhr befuhr ein 50-jähriger Lkw-Fahrer aus Kevelaer die Gelderner Straße aus Richtung Marktstraße kommend in Fahrtrichtung B9 (Kölner Straße/Gelder Dyck). An der Einmündung Antoniusstraße beabsichtigte er nach links abzubiegen. Dabei kam es zu einem Zusammenstoß mit dem Pkw einer 40-jährigen Fahrzeugführerin aus Kevelaer, die die Gelderner Straße aus Richtung B9 (Kölner Straße/Gelder Dyck) in Fahrtrichtung Marktstraße befuhr und dem Straßenverlauf über den Einmündungsbereich der Antoniusstraße hinaus folgen wollte.
Die Pkw-Führerin wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Sie wurde mit einem Rettungswagen zum Krankenhaus nach Geldern verbracht. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von 6000 Euro.

Einbrüche in Kevelaer, Wetten und Winnekendonk

Am Mittwoch, 7. Juni 2017, zwischen 15 und 16 Uhr drangen unbekannte Täter an der Straße An de Kerp ohne Aufbruchspuren in ein Reihenhaus ein. Die Täter durchsuchten im Gebäude mehrere Schränke. Bislang konnten keine Angaben zur Beute gemacht werden. Hinweise zu verdächtigen Personen erbittet die Kripo Goch unter Telefon 02823-1080.
Am Freitag, 9. Juni 2017, zwischen 3.50 und 4.05 Uhr hebelten unbekannte Täter ein Fenster auf der Rückseite eines Einfamilienhauses an der Straße Walbecker Dyck auf. Die Täter entwendeten aus einem Aktenschrank einen etwa 20kg schweren Tresor, in dem sich Bargeld befand. Außerdem entwendeten sie eine Handtasche mit Geldbörse und Handy sowie zwei Tablets und ein weiteres Handy. Hinweise zu verdächtigen Personen erbittet die Kripo Goch unter Telefon 02823-1080.
Am Freitag, 9. Juni 17, in der Zeit von 19.45 bis 22 Uhr versuchten bislang unbekannte Täter ein Fenster an einem Einfamilienhaus an der Straße Walbecker Dyck im Ortsteil Wetten aufzuhebeln. Den Tätern gelang es jedoch nicht, das Fenster zu öffnen. Zeugen werden gebeten, sich bitte bei der Polizei in Kevelaer unter der Telefonnummer 02832-9200 zu melden.

Gestrandet in Kevelaer?

Auf dem Weg vom Flughafen Weeze nach Kevelaer gibt es einiges zu verbessern. Das ergab jetzt ein Selbstversuch des Kevelaerer Blattes, dessen Erkenntnis die Stadt Kevelaer aufgreifen möchte. Die Vorgeschichte:
Ende Januar 2017 strandete eine Reisende in Kevelaer, durch eine Verkettung von unglücklichen Umständen. Die Kevelaererin Delia Sprenger, die die umherirrende Portugiesin in der eiskalten Nacht zufällig wahrnahm und sich ihre Geschichte anhörte, entschied damals kurzerhand, die Dame mit nach Hause zu nehmen. Das KB initiierte daraufhin ein Treffen mit Delia Sprenger und dem Wirtschaftsförderer Hans-Josef Bruns (KB-Bericht vom 23.2.2017), um gemeinsam zu überlegen, was man verändern und verbessern kann, um solche Situationen möglichst zu unterbinden. Für eine Touristenstadt wie Kevelaer ist dies schließlich kein gutes Aushängeschild. Gemeinsam kam man zum Entschluss, einen Selbstversuch zu starten, um als Reisende am Weezer Flughafen anzukommen und mit dem Airport-Shuttle nach Kevelaer zu fahren.
Ende Mai war es dann soweit, Delia Sprenger, Hans-Josef Bruns und das KB ließen sich zum Flughafen bringen und schlüpften gemeinsam in die Rolle eines Reisenden, allerdings mit wachem Auge, um alles festzuhalten, was fehlt bzw. verbessert werden muss. Kevelaer als Tourismusziel muss ein besonderes Augenmerk darauf legen, dass alle notwendigen Informationen und Serviceangebote bereitgestellt werden, die ein Reisender benötigt oder erwartet.
Mehr als 30 Anregungen notierten die Tester. Die Vorschläge werden nun in der Stadtverwaltung geprüft, wie bzw. unter welchen Voraussetzung diese berücksichtigt werden können. Manches wird einfach zu ändern sein, beispielsweise dass es drei Hinweisschilder am Bahnhof gibt, die alle in unterschiedliche Richtungen zeigen, wie man in die Innenstadt gelangt. Eines davon würde den ortsunkundigen Besucher sogar stadtauswärts führen. Andere Punkte bedürfen Investitionen und müssen gegebenenfalls auch erst durch den Rat der Stadt genehmigt werden.
Das KB bleibt dran und wird zu gegebener Zeit wieder darüber berichten, wie sich die Dinge entwickeln.

Das Bühnenprogramm fürs Stadtfest steht

Die Vorbereitungen des eigens gegründeten Vereins „Inside Kevelaer“ für das Stadtfest am Samstag, 29. Juli (das KB berichtete) gehen in die heiße Phase. Das Fest findet unter dem Motto „Für Dich, für mich, für Kevelaer und den Rest der Welt“ statt. Das Unterhaltungs-Programm für die beiden Bühnen auf dem Peter-Plümpe-Platz steht. In den kommenden Wochen wird das Kevelaerer Blatt die Bands und Künstler in einer kleinen Serie jeweils einzeln vorstellen.
Das Programm auf der Hauptbühne ist bislang so geplant:
10.00 – 10.30 Uhr: Eröffnung durch den Bürgermeister und Begrüßung vom Verein.
10.30 – 11.00 Uhr: Männergesangverein.
11.15 – 11.45 Uhr: Fahnenschwenken der St. Sebastianus-Bruderschaft.
12.00 – 14.30 Uhr: Open Stage – Projekt Together.
14.45 – 15.15 Uhr: Igor Harz und Sängerinnen.
16.00 – 16.45 Uhr: The Circle of Silence.
17.00 – 18.00 Uhr: K47 Band.
18.00 – 18.30 Uhr: Bekanntgabe des Biathlon Gewinners.
18.30 – 18.30 Uhr: Tyre Wishes.
20.00 – 21.00 Uhr: Die Söllers.
21.30 – 22.30 Uhr: Whet.
23.00 – 24.00 Uhr: Stay Kingpin.
Das Programm auf der Nebenbühne sieht wie folgt aus:
12.00 – 12.30 Uhr: Lebenshilfe.
12.45 – 13.15 Uhr: Karin Raimondi.
13.30 – 14.00 Uhr: Mr. Soul – Hans Ingenpass.
14.15 – 14.45 Uhr: Niels Schink – Singer Song Writer.
15.15 – 15.45 Uhr: Mr. Soul.
17.00 – 17.30 Uhr: Wing Tsun Verein Kampfkunst.
Natürlich sucht der Verein, der aus einem guten Dutzend Kevelaerer Bürgern besteht, noch weitere Unterstützung für die Durchführung des Stadtfestes. Wer sich in Sachen Manpower, Spenden, Sponsoring oder sonstiger Hilfe melden möchte, kann sich per Mail unter info@inside-kevelaer.de, telefonisch unter 0171/3116141 oder schriftlich bei der Vereinsgeschäftsstelle, Am Schenken 2, 47623 Kevelaer, melden. Einen Facebook-Auftritt gibt‘s auch.

Neue Pädagogin im Museum

Das Team um Museumsleiter Dr. Burkhard Schwering ist wieder komplett: Die seit einigen Monaten vakante Stelle des museumspädagogischen Dienstes wird nunmehr von der Kunsthistorikerin Indra Peters M.A. betreut.
Sie wurde 1983 in Heinsberg geboren und studierte an der RWTH Aachen Kunstgeschichte, Baugeschichte und Geschichte, war als freie Mitarbeiterin am Suermondt-Ludwig-Museum in Aachen tätig, arbeitete im Rahmen eines wissenschaftlichen Volontariats im Brücke-Museum Berlin in der Kunstvermittlung und Museumspädagogik sowie in der Ausstellungsassistenz im Bereich der klassischen Moderne. Sie bewarb sich erfolgreich unter 57 Mitbewerbern/Mitbewerberinnen.

Karin Dembek – Mein Kevelaer

Was schätzen Sie an Kevelaer?
Ich mag die freundlich-einladende Atmosphäre und schätze das hohe bürgerschaftliche Engagement (z.B. bei der Aufnahme und Integration von Flüchtlingen). Kinder können hier gut und sicher aufwachsen.
Für einen Tag Bürgermeister von Kevelaer. Welches Problem würden Sie als erstes in Angriff nehmen?
Ich würde versuchen, die Innenstadt zu beleben, und vor allem den Samstag zu einem Tag machen, an dem es Freude macht, bis 18 Uhr in der Kevelaerer Innenstadt zu bummeln, zu shoppen, Menschen zu treffen…
Was sollte ein Besucher auf jeden Fall gesehen bzw. unternommen haben?
Natürlich die Jesus-Christus-Kirche, die mit ihrer 60er Jahre Architektur ein Gegenentwurf zum Kapellenplatz ist. Da die Jesus-Christus-Kirche schnell besichtigt ist, lohnt sich eine Radtour (oder ein längerer Spaziergang) auf Keylaer und ein Besuch in einem Land- bzw. Bauernhofcafé.

Wassersportverein Kevelaer geht in die neue Saison

Nachdem 2016 das Boot generalüberholt wurde, eröffnete der Wassersportverein Kevelaer die neue Saison mit dem Anfahren am 23. April auf der Maas. Die „Vaarwel“, das Vereinsboot des WSV, ist eine traditionelle holländische Doerak (56 PS mit vier bis sechs Schlafmöglichkeiten) und  liegt im Hafen t´Leuken bei Well.
“In den vergangenen Jahren führten uns viele Törns zur unteren Maas und nach Friesland. Dieses Jahr wollen wir vor allem die Maas aufwärts nach Roermond und in die südlich davon gelegen Plassen schippern. Von da aus kann man gut die Festungsstadt Stevensveert und das berühmte weiße Städtchen Thorn erreichen”, schildert Bootswart Reinhold Hentemann.
Da auf allen Binnengewässern der Niederlande für Boote, die weniger als 15 Meter lang und nicht schneller als 20 km/h sind, kein Bootsführerschein erforderlich ist, möchte der Wassersportverein Interessenten, die Freude am Wassersport haben, einladen, sein Boot kennen zu lernen. Nach ausführlichen praktischen und theoretischen Einweisungen besteht dann die Möglichkeit, als Mitglied des Wassersportvereins die Vaarwel zu günstigen Bedingungen zu chartern.
Kontak: Bootswart Reinhold Hentemann, Hüls 24, 47623 Kevelaer, Tel. 02832-5964.