Aktuelles aus Kevelaer

Sommertour „Chemie und Kunststoff“ der Kreis-WfG endete bei Formex Plastik

Die Namen der seit Jahren treuen Kunden sind weltbekannt: ALDI, Edeka und REWE. Seit Jahrzenten produziert man für die Walther Faltsysteme ebenso wie für Hako Reinigungsmaschinen oder aber die Firma Gardena. Waren es vor gut zehn Jahren noch 50 Mitarbeiter, so arbeiten heute 160 Menschen an der Industriestraße in Kevelaer für die Formex Plastik GmbH. „Wir sind auf Expansionskurs, aber die Richtung bestimmt alleinig unser Kunde“, stellt Heinz-Josef Peters heraus, Geschäftsführer des Unternehmens.
1969 wurde das Unternehmen mit dem damaligen Sitz an der Sonnenstraße in Kevelaer gegründet. Kurz vor der Jahrtausendwende hatte eine Großbrand die Firmenchefs zum Neustart gezwungen und damit in gleicher Weise ein neues Zeitalter eingeläutet. Wie damals werden auch heute noch Plastikteile aus Spritzguss produziert, die einem überall im Haushalt begegnen können. 29 Maschinen mit einer Fließkraft zwischen 15 und 11.500 Tonnen Druck arbeiten an Endprodukten, zu denen nach wie vor der Klassiker von Formex Plastik zählt: Die klappbare Plastikbox, wie man sie im Lebensmittelhandel immer wieder geboten bekommt.
Insgesamt 45.000 Quadratmeter Fläche bewirtschaften die Formex-Engagierten zurzeit, wovon 10.000 Quadratmeter unter neuen, modernsten Hallendächern verschwinden. Die sieben Millionen Kilowattstunden Strom, die das RWE für Formex ins Kevelaerer Gewerbe- und Industriegebiet liefert, zeigen die vielen Aktivitäten der Formex Plastik GmbH in den Werken I bis III. Torsten Fleischer als kaufmännischer Geschäftsführer des Unternehmens gehörte ebenfalls zu den Verantwortlichen, die im Rahmen dieser Sommertour „Chemie und Kunststoff“ der Wirtschaftsförderung Kreis Kleve das Fehlen personellen Nachwuchses bedauerten.
Acht Auszubildende werden derzeit bei Formex geschult, drei sind in diesem Jahr eingestellt worden. Dazu gehören Verfahrensmechaniker der Kunststofftechnik, Werkzeugmechaniker, technische Produktdesigner und klassische Industriekaufleute. „Wir tun uns echt schwer, junge Leute für unsere Produktion zu interessieren“, so Fleischer. Ein hoher Prozentsatz der jungen Menschen gehe selbst von der Hauptschule zu weiterführenden Schulen und später ins Studium. Nur wenige suchten gleich die Praxis.
Bernd Pool, der Stadtmarketing-Verantwortliche bei der Stadt Kevelaer überraschte die Runde im Tagungsraum der Firma Formex mit der Laudatio auf den Marketing-Preisträger Formex Plastik GmbH aus dem Jahr 1989. Schon damals, so war formuliert, beherrschten die Kunststoffe deren Zukunft. Kreis-Wirtschaftsförderer Hans-Josef Kuypers schloss in seinem Dank für die Gastfreundschaft Grüße an Josef Peters ein, den Vater des heutigen Geschäftsführers, den Gründer und langjährigen Geschäftsführer. 1968 hatte er das Unternehmen zusammen mit den Herren Heinrich Weynhoven und Siegfried Schreiner gegründet.

Laura de Witt siegt beim M*-Springen

Ein stimmungsvolles, sportlich attraktives Turnier erlebten die Besucher auf dem Gelände des Reitervereins St. Georg. Da das Wetter mitspielte, freute sich der zweite Vorsitzende des Klubs, Hans-Jürgen Bruns, am zweiten Tag des Turniers, „über spannenden Reitsport und ein starkes Reiterfeld.“
Mit über 900 Nennungen habe man eine gute Teilnehmerzahl, „die zeitlich und vom Ablauf her gut zu bewältigen“ gewesen sei, ergänzte der Vorsitzende Alfred Gleumes. Er freute sich über „die vielen Reiter aus der Umgebung“ von Moers bis Dormagen, was für die Attraktivität des Turniers spreche und unterstrich, dass der Platz auch auf schlechteres Wetter vorbereitet sei. „Wenn der Regen kommt, ist das Wasser sehr schnell weg. Das entspannt dann schon.“
Die Reiterinnen und Reiter konnten sich am Daelshof jedoch bei milden Sommertemperaturen auf dem Dressurparcours unter freiem Himmel, in der Halle und auf dem Springparcours miteinander messen.
Für die Reiterinnen des gastgebenden Vereins St. Georg Kevelaer gab eine Reihe von Erfolgserlebnissen, so wie für Sophie Dammeyer, die in ihrer L*-Dressurprüfung auf Casimo HE WE Dritte wurde. „Wir nutzen das als Vorbereitung für das Bundeschampionat für junge Pferde in Warendorf“, freute sich die 17-jährige Rheinbergerin. Beim Reiterwettbewerb Schritt – Trab – Galopp hatte Helena Kocken die Nase mit „Chiara 273“ vorn. Ihrem achtjährigen Wallach „Bonaparte´s Marengo“ gönnte Carolin Lenzen nach dem zweiten Platz in der L-Punktespringprüfung eine Dusch-Erfrischung. „Ich war echt überrascht, weil wir noch nicht so oft in so einer hohen Prüfung mit dabei waren“, sah die 19-Jährige das als „Ansporn für die nächste Zeit.“
Auch Andrea Schneider zeigte sich im Reiterparcours nach ihrem zweiten Platz mit „Cebelio´s Boy“ in ihrer L-Punktespringprüfung glücklich. „Man freut sich über jede Plazierung. Man muss nicht immer Erster sein“, zeigte sie sich später nach einem unglücklichen Aufkommen ihres Pferdes auf einem gelösten Huf in der L-Springprüfung nach dem ersten Schrecken erleichtert, dass nichts Schlimmeres passsiert war. Lob gab es von mehreren Seiten für die Organisation. Die Krefelder Pferdebesitzerin Britta Lichterberg war begeistert von der „detailverliebte“ Gestaltung des Turniers „mit der Gastronomie, den Blumen auf den Tischen, kostenlosen Äpfeln für die Pferde und wunderbaren Böden“ bei der Dressur. Auch Marielle Brand vom Reiterverein Graf Haeseler Sonsbeck lobte „die guten Platzverhältnisse und die leckeren Pommes“.
Über die Qualität des Reiterparcours, der den Reitern einiges abverlangte, waren sich die Sportler nicht ganz einig. „Die Linienführung war eine Herausforderung“, befand Andrea Schneider. „Die engen Wendungen sind schon ein echtes Brett“, ergänzte Christina Neinhuis vom Reiterverein Seydlitz Kalkar. Die erfahrene 31-jährige Reiterin aus Xanten sicherte sich trotz der subjektiv empfundenen Widrigkeit mit einem furiosen Temporitt auf „Pallime“ den Sieg in der L-Springprüfung.
Das besondere i-Tüpfelchen gab es für den Reiterverein St. Georg zum Abschluss des Turniers, als sich Laura de Witt den Sieg bei der M*-Prüfung mit Siegerrunde sicherte. „Man muss konzentriert sein, es wird nicht ganz einfach, aber ich werde mein Möglichstes versuchen und habeein gutes Gefühl“, erwies sich dieses Grundgefühl der 38-Jährigen kurz vor dem Start wie eine Vorahnung.
Denn mit „Cleo 176“ blieb die Amazone als einzige Teilnehmerin sowohl im Einstiegsumlauf als auch in der Runde der besten Sechs ohne Fehler. Somit gewann sie das Springen recht souverän, auch wenn im ersten Durchlauf einige starke Ritte zu sehen waren, bei denen die Hürde erst beim letzten Hindernis fiel. Und die härteste Konkurrentin Eliane Smittenberg vom Reiterverein von Driesen-Asperden konnte ihre starken Null-Fehler-Runde im ersten Umlauf nicht bestätigen. (aflo)

Über 100 Feuerwehrleute bei Brand im Einsatz

Kurz nach 18 Uhr waren am Dienstag die Sirenen im gesamten Kevelaerer Stadtgebiet deutlich zu hören. Die Feuerwehr Kevelaer wurde mit den Löschzügen Winnekendonk, Kervenheim und Stadtmitte zu einem Scheunenbrand an der Kervenheimer Straße alarmiert. Dort brannten in einer landwirtschaftlich genutzten Halle Heuballen.
Bei Eintreffen der ersten Löschfahrzeuge standen im Innern der Scheune mehrere Reihen der gestapelten Ballen in Brand. Der Besitzer war bereits dabei, die noch unversehrten Heuballen ins Freie zu transportieren um das Feuer so klein wie möglich zu halten.
Mehrere Löschtrupps gingen ins Innere der Scheune, die gleichzeitig als Viehstallung für Kühe genutzt wurde, und verhinderten, dass das Feuer auf die komplette Halle übergreifen konnte. Der Brandrauch breitete sich jedoch rasch auf die Viehstallung aus, woraufhin mehr als 80 Kühe ins Freie getrieben werden mussten. Dabei halfen Angestellte des Hofes. Zur Löschwasserversorgung wurde ein Sonderfahrzeug der Feuerwehr Weeze hinzugezogen. Den Austausch der vielen benutzten Atemschutzgeräte übernahm ein Wechselladerfahrzeug des Kreises Kleve. Im weiteren Verlauf des Einsatzes wurden die Löschzüge aus Wetten und Twisteden nachgefordert, um die erschöpften Einsatzkräfte zu ersetzen. Auch wenn das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht wurde, dauerten die Nachlösch- und Aufräumarbeiten bis in die Morgenstunden an.
Über 100 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Es entstand Sachschaden, Menschen und Tiere wurden nicht verletzt. Die Polizei hat die Brandursachenermittlung aufgenommen.

Atempause-Beach mutwillig zerstört

Der Kevelaer-Beach „Auf der Hüls“ sollte im Rahmen der „Atempause im August“ ein Ort für Entspannung und Entschleunigung sein. Um durchzuatmen wurden einige Sonnenliegen zur Verfügung gestellt, damit die Füße in den Sand gesteckt werden können. Leider wurden dieses Mobiliar und auch der Informationsstand zwischen Dienstagmittag und Donnerstagnachmittag zum wiederholten Mal mutwillig zerstört, wie die Stadt Kevelaer jetzt mitteilt. Das Kevelaer Marketing bittet Zeugen, die diese Zerstörung beobachtet haben, darum, Hinweise der Polizei, Kriminalkommissariat Goch, unter der Telefon-Nummer 0 28 23 / 10 80 mitzuteilen.
„Ich kann nicht verstehen, wie einige wenige Idioten den Kevelaer-Beach und die gesamte Aktion ‚Atempause im August‘ auf diese Weise sabotieren“, so Bürgermeister Dr. Dominik Pichler, nachdem er von den Schäden erfahren hat. „Wir haben Strafanzeige wegen Sachbeschädigung erstattet. Der Beach wird trotz der Vorfälle weiterhin für alle Besucher zur Verfügung stehen und wir hoffen, dass erneute Meldungen dieser Form ausbleiben.“

Atempause-Beach auf der Hüls wurde mutwillig zerstört

Der Kevelaer-Beach „Auf der Hüls“ sollte im Rahmen der „Atempause im August“ ein Ort für Entspannung und Entschleunigung sein. Um durchzuatmen wurden einige Sonnenliegen zur Verfügung gestellt, damit die Füße in den Sand gesteckt werden können. Leider wurden dieses Mobiliar und auch der Informationsstand zwischen Dienstagmittag und Donnerstagnachmittag zum wiederholten Mal mutwillig zerstört. Das Kevelaer Marketing bittet Zeugen, die diese Zerstörung beobachtet haben, darum, Hinweise der Polizei, Kriminalkommissariat Goch, unter der Telefon-Nummer 0 28 23 / 10 80 mitzuteilen.
„Ich kann nicht verstehen, wie einige wenige Idioten den Kevelaer-Beach und die gesamte Aktion ‚Atempause im August‘ auf diese Weise sabotieren“, so Bürgermeister Dr. Dominik Pichler, nachdem er von den Schäden erfahren hat. „Wir haben Strafanzeige wegen Sachbeschädigung erstattet. Der Beach wird trotz der Vorfälle weiterhin für alle Besucher zur Verfügung stehen und wir hoffen, dass erneute Meldungen dieser Form ausbleiben.“

Zweiter Freundinnen-Tag in der Kevelaerer Innenstadt

Shopping mit der besten Freundin! Gibt es etwas Schöneres? Es gibt wohl kaum eine Frau, die nicht gerne einkaufen geht und mit der besten Freundin an der Seite macht der Einkaufsbummel gleich doppelt Spaß.
Nachdem der erste Freundinnen-Tag in Kevelaer am 28. Mai 2016 ein gutes Feedback aus der Händlerschaft und von den Besuchern erhalten hat, freuen sich nun alle Beteiligten auf eine Wiederholung. City-Managerin Nicole Wagener kann sich vorstellen den Freundinnen-Tag im kommenden Jahr zu einer festen Veranstaltung zu etablieren.
Samstag, 6. August, ist es wieder soweit
Am Samstag, 6. August, findet der zweite Shopping-Tag für Freundinnen in der Kevelaerer Innenstadt statt – der „Freundinnen-Tag“.
Viele Geschäfte halten am „Freundinnen-Tag“ tolle Überraschungen und attraktive Angebote für ihre Kundinnen bereit. Ein spritziger Sekt hier, ein Foto als Andenken dort, überraschende Ermäßigungen und geschmackvolle Präsente machen den Freundinnen-Tag in Kevelaer zu einem besonderen Erlebnis. Von A wie „Accessoires“ bis Z wie „Zusammen verreisen“ ist alles dabei.
Die Marienstadt Kevelaer heißt alle Freundinnen herzlich willkommen – egal welchen Alters und in welcher Konstellation: Ob Mutter und Tochter, Geschwister, Sandkastenfreundinnen, Arbeitskolleginnen und viele mehr. Unter dem Stichwort „Freundinnen-Tag“ erhalten Sie bei den teilnehmenden Partnern detaillierte Informationen zu den jeweiligen Angeboten.
Für die Shopping-Pause
Zu einem perfekten Einkaufsbummel gehören natürlich auch entspannte Pausen und eine Stärkung zwischendurch. Einfach mal durchatmen, ein Pläuschchen halten und sich kulinarisch verwöhnen lassen. Viele Kevelaerer Gastronomen haben sich für den „Freundinnen-Tag“ ebenfalls etwas Besonderes einfallen lassen.
Alle Partner des „Freundinnen-Tages“ finden Sie vorab auf www.kevelaer.de. Am Tag selbst erkennen Sie die teilnehmenden Geschäfte und Gastronomen am Freundinnen-Tag Poster im Fenster.

Ein Fest der Gemeinschaft

Am kommenden Samstag steigt in Kevelaer wieder das große Stadtbundfest. Der Vorsitzende des Stadtbundes, Rainer Koppers, hofft, dass das Fest auch in seinem dritten Jahr zu einem besonderen Ereignis für alle Beteiligten wird. „Uns war es als Stadtbundvorstand wichtig, das gemeinsam für alle Schützen einzuführen. Da jeder der sechs Mitgliedvereine für sich seinen Vereinskönig ermittelt, haben wir gedacht, es wäre schön, das mit allen Vereinen in einem Schützenfest hinzubekommen.“
Aus den sechs Schützenkönigen wird der Stadtbundkönig ermittelt. Und natürlich stehen der gesellige Aspekt und die Pflege der gemeinsamen Identität mit im Vordergrund des Tages. In den vergangenen beiden Jahren hat das Stadtbundfest noch sonntags stattgefunden. In diesem Jahr hat man das Fest bewusst auf den Samstag vorverlegt, „was der Wunsch vieler Stadtbundfestteilnehmer war“, so Koppers. Darauf sei man gerne eingegangen: „Wir erhoffen uns so am Samstagabend eine längere Feier, sonst schaute am Sonntag der eine oder andere wegen der Arbeit schon auf die Uhr.“ Ansonsten habe man angeknüpft an die Erfahrungen der beiden Vorjahre. „Da kam kein Wunsch, irgendetwas zu verändern.“
Das große Antreten der Vereine wird gegen 12.45 Uhr am Kapellenplatz vonstatten gehen. Von dort aus wird dann eine große Parade mit dem amtierenden Stadtbundkönig Albert Bies und seinem Adjutanten Bozo Guteza von der St. Johannes-Bruderschaft plus Vorstand an der Spitze in die Busmannstraße führen, wo auch ein großes Fahnenschwenken geplant ist.
Von da aus wird es dann geradeaus Richtung Twistedener Straße zur Josef-Schotten-Schützenhalle gehen. „Und natürlich werden wir musikalisch begleitet – vom Musikverein Kevelaer und den „Swingies“.Dort werden dann die diversen Schießwettbewerbe durchgeführt. Natürlich wird es auch wieder einen eigenständigen Fahnenschwenker-Wettbewerb geben.
Auf dem Platz wird in Richtung eines transportablen Schießstandes gezielt. Wer trifft, sichert dem Verein erneut einen der „kulinarischen Preise“ für jeweils 25 Personen – vom Haxen- übers Gockelessen bis zum Grillpaket inklusive Getränke.
Was oft sogar zu einer noch größerer „Sause“ führt, erläutert Koppers: „Als wir vor zwei Jahren das Gockel­essen gewonnen haben, haben wir gleich den kompletten Verein eingeladen und waren statt 25 dann 80 Leute – das machen die anderen Vereine genauso.“ Im Anschluss daran wird es an dem festen Hochstand mit dem Schießen der sechs Könige weitergehen, bis der Sieger dann feststeht.
In der Caféteria werden die vielen fleißigen Helfer Kaltgetränke, Kaffee und Kuche anbieten und Gegrilltes wird für gute Verköstigung sorgen. Abends klingt der Tag bei DJ-Musik in der Halle aus. Als Gäste sind Bürgermeister Dominik Pichler und die beiden Kaplane von St. Antonius eingeladen, Wallfahrtsrektor Rolf Lohmann wird zu dem Zeitpunkt schon im Urlaub weilen. Auch die Geselligen Vereine werden mit von der Partie sein. Koppers hofft auf schönes Wetter „gerade für die Schützen und die Fahnenschwenker open air“ und für die Verleihung der Preise auf der Wiese. „Zur Not haben wir ja noch die Halle im Rücken.“ (aflo)

Über 200 Kinder feierten Geburtstag der Offenen Ganztage

Mit einem großen Ausflug zum Oermter Berg feierten über 200 Kinder und Betreuer aus Kevelaer das 10-jährige Jubiläum der Offenen Ganztage in der Marienstadt. Bunter Höhepunkt des Ausfluges, der im Rahmen der gemeinsamen Ferienbetreuung aller Kevelaerer Ganztage stattfand, war ein Luftballonwettbewerb, bei dem die Kinder hunderte Ballons mit Postkarten steigen ließen und nun abwarten, welcher Ballon am weitesten geflogen ist.
Nadja Hübinger, Leiterin des Caritas-Centrums Kevelaer-Weeze erinnert sich noch an die Anfänge: „Heute ist die Ganztagsbetreuung in den Grundschulen eine Selbstverständlichkeit. Vor zehn Jahren aber war die Einrichtung der OGS eine Fahrt ins Ungewisse. Niemand konnte damals ahnen, wie wichtig die Betreuung für die Familien, aber auch für die Schulen werden würde.“
Schon im Jahr 2006 war es der Stadt Kevelaer ein Anliegen, auch an kleineren Schulen den Offenen Ganztag anzubieten. So ging die OGS an der St.-Norbert-Schule in Kervenheim seinerzeit mit acht Schülern an den Start. Von Anfang an war auch die Caritas als Träger an vier Grundschulen dabei. Heute ist die OGS in Kervenheim mit rund 30 Schülern immer noch der kleinste der Caritas-Standorte, die St.-Hubertus-Schule ist mit rund 120 Kindern der größte Ganztag. An allen vier Standorten – zu den beiden genannten Schulen kommen noch die St.-Franziskus-Schule und die Overberg-Grundschule hinzu – betreuen die 27 festangestellten Caritas-Mitarbeiter insgesamt rund 280 Kinder.
Schon vor zehn Jahren hatten die Caritas-Mitarbeiter die Arbeit im Offenen Ganztag mit einem besonderen Anspruch verbunden: „Wir wollten von Anfang an, Familien entlasten und jedem Kind die gleichen Startchancen ermöglichen“, erinnert sich Nadja Hübinger.
Zusätzlich haben sich die Offenen Ganztage als Anlaufstelle für Familien bewährt. Denn diese arbeiten nicht nur mit Vereinen und Ehrenamtlichen zusammen, sondern bei Bedarf auch mit Beratungsstellen und Ämtern. „Gerade für Familien in schwierigen Situationen sind wir wichtige Ansprechpartner, denen die Familien leichter Vertrauen schenken“, sagt Nadja Hübinger. Und die Entwicklung geht noch weiter: Die Offenen Ganztage der Caritas im ganzen Südkreis Kleve stellen sich derzeit konzeptionell neu auf, um in der Arbeit mit den Schülern zukünftig neben der Betreuung einen besonderen Fokus auf Bildung und Erziehung zu legen.
Ein offizieller Festakt zum zehnjährigen Jubiläum der Offenen Ganztage in Kevelaer ist für den Herbst geplant.

Vollsperrung Et Grotendonk (K13)

Ab Montag, 25. Juli 2016, wird die Fahrbahndecke der Straße Et Grotendonk von der Zufahrt des Kieswerks bis Et Grotendonk 4, auf einer Länge von etwa 700 Metern erneuert. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis zum 30. Juli 2016 andauern. Eine Vollsperrung dieser Straße ist erforderlich. Der Verkehr wird über die Uedemer Straße (L 5), Gocher Straße/Kevelaerer Straße (B 9) und Kervenheimer Straße/Schloß Wissener Straße (L 464) und umgekehrt umgeleitet. Die Umleitungsstrecke wird entsprechend ausgeschildert. Der Radweg, der neben der Straße verläuft, steht den Fahrradfahrern und Fußgängern weiterhin zur Verfügung.
Die Kosten der Baumaßnahme in Höhe von etwa 80.000 Euro trägt der Kreis Kleve. Ansprechpartner für die Baumaßnahme ist das Sachgebiet Straßenbau in der Kreisverwaltung.

„Leave home, stay connected“ – Gratis-KB für junge Leute

Die Schule ist beendet, das Zeugnis ist in der Tasche und wie in jedem Jahr um diese Zeit werden nun die Weichen für die Zukunft junger Menschen gestellt.
Einige haben sich entschieden für eine Weile ins Ausland zu gehen, um hier Erfahrungen zu sammeln, wie es sich anfühlt, weg von Zuhause zu sein. Manche machen „Work and Travel“, also arbeiten und reisen, und lassen sich treiben von Tag zu Tag, ohne zu wissen, wo es sie morgen hin verschlägt. Andere wiederum werden unsere Heimatstadt oder die Ortschaften verlassen, um in der Ferne ihr Studium zu beginnen. Wieder andere haben die Chance wahrgenommen, eine Ausbildungsstelle anzunehmen, die sich nur mit einem Umzug bewerkstelligen lässt.
Damit diese jungen Leute dennoch am gesellschaftlichen Leben in Kevelaer und den Ortschaften Woche für Woche, ja sogar täglich teilhaben können, obwohl sie für einige Zeit die Heimatregion verlassen, stiften Kevelaerer Unternehmen ein digitales Jahresabo des Kävels Bläche.
Die Kevelaerer Unternehmen Niers­Energie, die Provinzialgeschäftsstellen Jürgen Aben, Michael Heilen und Andre Renard sowie die Sparkasse Kevelaer tun dies vor dem Hintergrund, dass sie sich dieser Generation im Besonderen verpflichtet fühlen. Letztlich möchten die Unternehmen zum einen den jungen Menschen das Zeitunglesen näherbringen. Zum anderen möchten sie, dass die vielen Ereignisse während eines Jahres in unserer Heimat auch diejenigen erreichen, die eben nicht täglich in das gesellschaftliche Leben eingebunden sind.
Jeder Entlassschüler, der in Kevelaer, Twisteden, Wetten, Winnekendonk oder Kervenheim zu Hause ist und jetzt zeitlich begrenzt oder auch für eine längere Zeit die Stadt Kevelaer verlässt und Interesse an einem kostenlosen digitalen Abo des KB hat, der kann sich per E-Mail an leserservice@kevelaerer-blatt.de oder telefonisch unter 02832-4089994 melden. Wir benötigen den vollständigen Namen, das Geburtsdatum, den Namen der absolvierten Schule, eine E-Mail-Adresse, den Namen der Stadt oder des Landes, wo es hin geht und die geplante Dauer. Im Gegenzug verschicken wir einen Gutscheincode, der das digitale Abo freischaltet.
Darüberhinaus bietet die Redaktion den interessierten jungen Leuten die Möglichkeit an, über sich und die zukünftigen Ereignisse zu berichten. Das KB wird dies gerne in die Zeitung übernehmen und drucken. Ihr könnt schreiben über eure Beweggründe, das Ankommen in der neuen Umgebung und den Fortgang der Ausbildung – oder einfach nur einen Reisebericht, gerne auch mit Fotos. Die Berichte müssen sprachlich nicht perfekt sein – unsere Redakteure übernehmen gerne den Feinschliff.
Ihr/Euer Rudi Beerden