Aktuelles aus Kevelaer

So könnte der Antwerpener Platz aussehen

Die Entwicklung des Antwerpener Platzes schreitet voran: Am kommenden Dienstag, 7. März 2017, wird Edeka Brüggemeier die Neubaupläne für den Antwerpener Platz im Stadtentwicklungsausschuss vorstellen. Die Veranstaltung im Rathaus beginnt um 18.30 Uhr und ist öffentlich.
Nach den Unterlagen, die dem Kevelaerer Blatt vorliegen, sieht das Konzept des Einzelhändlers vor, den heutigen Parkplatz neu zu strukturieren, aber in seiner Größe in etwa beizubehalten. Rund 140 Fahrzeuge sollen dort Platz finden. Das Marktgebäude soll südwestlich davon entstehen und bis an den Kreisverkehr heranreichen, also auch das heutige Holtappels-Gelände überdecken. Die Verkaufsfläche soll etwa 2000 Quadratmeter betragen. Teile davon könnten im Eingangsbereich ein Bäcker oder ein Café und ein weiteres kleines Geschäft wie ein Blumenladen werden. Weitere 700 Quadratmeter sieht das Konzept für Lager und Technik vor.
Die hier gezeigte Grafik ist eine mögliche Gestaltungsvariante. Sie wäre 7,40 bis 8,16 Meter hoch und soll sich in Farbe und Material an den benachbarten Bestandsgebäuden orientieren.
Unterstützt die Politik das Konzept, stehen die Änderung des Flächennutzungsplans und ein konkreter Plan­entwurf an.

So könnte der Platz künftig aufgeteilt werden. (Grafik: VDH)

So könnte der Platz künftig aufgeteilt werden. (Grafik: VDH)

Treibende Kraft des Kevelaerer Künstlerbundes

In diesen Tagen jährte sich zum 130. Mal der Geburtstag von Karl Wenzel , der später über Jahre als Künstler in Kevelaer wirkte und an der Ausmalung der Basilika beteiligt war.
Ein Großteil seiner Werke wurde bei einem Bombenangriff auf Kevelaer zerstört. Wenige Jahre danach, im September 1947, starb der aus Ibbenbüren stammende Maler, der als bedeutender Künstler aus dem Kreis der Schüler um Friedrich Stummel hervorgegangen ist.
Karl W. Wenzel wuchs in einer musisch sehr vielseitigen Familie auf und schaute oft seinem Vater Louis (1852 bis 1920) über die Schulter, der ein bekannter Landschafts- und Porträtmaler war. Nach Abschluss seiner Gymnasialzeit kam Wenzel als 19-Jähriger nach Kevelaer in das Atelier von Friedrich Stummel, der weithin als Kirchenmaler bekannt war.
Wenzel galt, wie Peter Lingens einmal schrieb, als der begabteste Schüler Stummels. Von 1906 bis 1914 wirkte Wenzel an der Ausmalung der Marienbasilika mit. Nach seiner Zeit im Stummel-Atelier arbeitete er 1921 mit Heinrich Holtmann am Kathedralchor der Basilika, das durch Bauarbeiten stark entstellt war. Gemeinsam banden die beiden Künstler den Chorraum wieder ins Gesamtkunstwerk ein.
Wenzels Tochter, Gerte Paessens-Wenzel, über ihren Vater: „[In Kevelaer] lehnte er schon bald die in überlieferten Formen erstarrte Kunstauffassung innerlich ab und suchte nach langen Jahren schwerer Kämpfe mit sich selbst nach eigenen Wegen.“ Seine Studienreisen führten ihn durch Deutschland, die Schweiz und durch die Niederlande.
Als Vorsitzender des Künstlerbundes organisierte Wenzel 1932 eine umfangreiche Kunstausstellung in Kevelaer, die die breite Palette des Schaffens einheimischer Maler zeigte. Offenbar weil Aufträge für ihn als Kirchenmaler in den 1930er- und 1940er-Jahren ausblieben, wandte er sich in dieser Zeit der profanen Malerei zu.
Seine naturalistische Arbeit erregte im NS-Deutschland positives Aufsehen. Aus seinem zeitangepassten „’völkischen’ Malstil“ (Lingens) dürfe nach Aussagen seiner Tochter Gerte Paessens-Wenzel nicht der Fehlschluss gezogen werden, Wenzel sei ein Anhänger der Nazi-Politik gewesen. Seine Malweise in jener Zeit – eine in der Kunstgeschichte sich immer wieder zeigende Entwicklung – und seine so erzielten Erfolge als Maler seien ihm in keiner Weise vorzuwerfen.
Als Wenzel nach dem Krieg nach Kevelaer zurückkehrte, das ihm ab 1906 längst zur zweiten Heimat geworden war, „fand er Heim und Atelier, auch das Atelier im Gartenhaus Bausch, bis auf die Grundmauern von Bomben zerstört. Was im Keller war, die besten seiner Bilder in Kisten eingenagelt, Rahmen, Malgerät, Material, Arbeiten jahrelangen Studiums, alle Kupferplatten, seine literarischen Werke, alles war gestohlen worden. Nur einen kleinen Teil seiner Radierungen hatte ein Kunstfreund retten können“.
Für Wenzel war der Verlust der künstlerischen Zeugnisse vieler Jahre eine tiefe Erschütterung. Freunde und Verehrer gaben ihm Mut für einen neuen Anfang. Unermüdlich schuf er neue Werke.
Doch Wenzel dachte nicht allein an sein eigenes Fortkommen. Nach dem Krieg versuchte er eine Neubelebung des Kevelaerer Künstlerbundes, dem er angehört hatte und dessen treibende Kraft er war. Der Bund veranstaltete noch eine große niederrheinische Ausstellung, bei der auch Werke von Wenzel zu sehen waren. Doch da der Künstler wenige Wochen nach der Ausstellung starb, „ging das junge Pflänzchen des organisierten Kevelaerer Kunstlebens bald wieder ein“, schrieb Peter Lingens in „Unsere Heimat“ 3/1996.
In Kevelaer wurde im Januar 1967 eine viel beachtete Ausstellung von Grafik und Bildern von Karl W. Wenzel gezeigt. Heute verfügt auch das Museum in Kevelaer über einige Werke des Künstlers: Seine Tochter aus Bad Neuenahr-Ahrweiler hatte sie dem Verein für Heimatschutz und Museumsförderung aus dem Nachlass ihres Vaters gestiftet, darunter eine von Will Horsten geschaffene Bronzebüste, acht gerahmte Bilder in Aquarell und Mischtechnik aus der „Städte-Serie“ sowie vier Radierungen.
Zwei Radierungen von Karl W. Wenzel konnte 1994 der Verein aus einem anderen Nachlass für eine symbolische Mark kaufen. Die Federzeichnungen und Radierungen aus der „Städte-Serie“ waren deswegen so willkommen und wichtig für das Kevelaerer Museum, weil diese Wenzel-Reihe seinerzeit die Abteilung „Wallfahrts- und Ortsgeschichte von Kevelaer“ im neuen Teil des Museums abschloss. In der Einschätzung von Sachverständigen nimmt Karl W. Wenzel als Maler, Musiker, Schriftsteller und Kinderbuchautor eine der ersten Stellen im Reigen der Kevelaerer Künstler im 20. Jahrhundert ein.
Die Stadt benannte eine Straße auf Kevelaer-Nord nach Wenzel, wo er sich im „Künstlerviertel“ mit Dürer, Stummel, Korthaus, Grünewald, Holbein, Kolbe, Klee, Rubens, Spitzweg und Zille in illustrer Gesellschaft befindet.

Judith Schelbergen – Mein Kevelaer

Was schätzen Sie an Kevelaer?
Da wir in Achterhoek wohnen, schätze ich es besonders, so schön ländlich zu wohnen. Fern ab von allen Trubel. Hier habe ich die nötige Ruhe, um meiner Kreativität freien Lauf lassen zu können. Jedoch schätze ich auch die Ach­terhoeker Dorfgemeinschaft. Hier wird so einiges auf die Beine gestellt und man hilft sich gerne. In jedem Jahr darf ich das aufs Neue bei unserer großen Ausstellung „Land Art“ erfahren. Wenn Parkplätze zur Verfügung gestellt werden, Kuchen für die Cafeteria in großen Mengen gebracht wird und viele fleißige Helfer aus dem Achterhoek uns zur Seite stehen.
Für einen Tag Bürgermeister von Kevelaer. Welches Problem würden Sie als erstes in Angriff nehmen?
Eigentlich würde ich wohl nichts ändern. Ich denke, Herr Pichler macht einen tollen Job und mit ihm tauschen wollte ich nicht.
Was sollte ein Besucher auf jeden Fall gesehen bzw. unternommen haben?
Mein Geheimtipp ist die Land Art, die jedes Jahr am letzten Augustwochenende in Achterhoek stattfindet. Rund 20 Künstler stellen dann auf unserem Anwesen ihre Kunst aus. Es gibt viele verschiedene Kunstrichtungen zu bewundern und für das leibliche Wohl wird bestens gesorgt.

Auftakt im Prozess wegen versuchten Mordes

Am Landgericht Kleve ist am Mittwoch, 1. März 2017, der Prozess gegen eine 51-jährige Kevelaererin wegen „versuchten Mordes aus Habgier“ eröffnet worden. Sie soll eine 91-jährige Seniorin in Kevelaer beim Versuch, diese zu berauben, mit einem Sack fast erstickt haben. Die Angeklagte zeigte zum Prozessauftakt in Kleve Reue und gestand, bei der Polizei nicht die Wahrheit gesagt zu haben.
Bei der Verlesung der Anklage machte der zuständige Staatsanwalt Daniel Klocke deutlich, dass die Angeklagte den Tod des 91-jähriges Opfers billigend in Kauf genommen habe, „wenn jemand so stark würgt, dass man das Bewusstsein verliert.“ Die Angeklagte habe am 3. Juni 2016 bei der Seniorin an der Tür um eine Euro-Münze fürs Telefonieren gebeten, woraufhin das Opfer im Schlafzimmer eine Blechdose hervorholte und ihr fünf Euro geben wollte. Die arbeitslose Angeklagte habe der alten Frau dann einen Stoffsack über den Kopf gezogen, mit einer Kordel zugezogen und sie zu Boden gedrückt. Das Opfer habe um Hilfe gerufen, sei bewusstlos geworden. Die Angeklagte habe ihr dann eine Decke über den Körper gelegt und aus einer Dose 330 Euro und eine Bankkarte mitgehen lassen.
Für die Angeklagte verlas die Rechtsanwältin Anke Zimmermann eine Erklärung. Ihre Mandantin habe das Geschehen bei der Polizei „nur teilweise zutreffend geschildert“, weil sie überfordert gewesen sei und nicht bestraft werden wollte. Sie habe vor der Inhaftierung finanzielle Probleme, keine feste Anstellung und in dem Moment kein Handyguthaben mehr gehabt. Deshalb habe sie die alte Frau um Geld gebeten. „Da waren noch mehr Geldscheine, da kam der Entschluss, sie kurzfristig an mich zu nehmen“, verlas die Anwältin.
Ihre Mandantin habe der Frau den Stoffbeutel über den Kopf gezogen, weil sie sich geschämt und nicht gewollt habe, dass die Angeklagte den Diebstahl sehe. Die Angeklagte könne sich nicht erinnern, ob der Beutel aus der eigenen Tasche kam oder in der Wohnung gewesen sei. Nach einem Handgemenge sei die Frau mit dem Beutel auf dem Bett gelandet, die Angeklagte habe der Seniorin dann den Beutel vom Kopf gezogen, weil sie diese nicht verletzten wollte, und die Bettdecke über den Körper gelegt. Sie habe die 165 Euro aus der Dose mitgenommen.
Die Angeklagte entschuldige sich beim Opfer und dessen Familie: „Ich bereue sehr, was ich ihr angetan habe – dass sie sich in ihrer Wohnung nicht mehr sicher fühlt und darunter leidet, bedrückt mich sehr.“ Und wenn sie sich bewusst mache, was die Frau alles allein durchmachen müsse, schäme sie sich noch mehr.
Nach einer kurzen Pause ergänzte die Angeklagte über ihre Anwältin ihre Aussage. Der Beutel habe „ganz sicher keine Kordel“ gehabt. Es habe sich um einen „Einkaufsstoffbeutel mit Henkeln dran“ gehandelt.
Der Prozess wird am 15. März fortgesetzt. Dann sollen das Opfer, das aktuell noch an den Folgen einer Operation laboriert, und mehrere Polizeibeamte gehört werden.

KB-Fotorätsel – Teil 6

Na, haben Sie es erkannt? Im fünften Teil unseres Fotorätsels hat unser Fotoreporter Axel Hundertmarck das Foto am Übergang vom Johannes-Stalenus-Platz zur Basilikastraße aus aufgenommen.
Bis Ostern haben Sie weiterhin die Chance, eine Busreise nach Brüssel mit der Firma Jean Schatorjé, eine Saisonkarte für vier Personen fürs Irrland oder ein Abonnement für die kommende Theatersaison im Bühnenhaus zu gewinnen. Erraten Sie, wo der Fotograf stand, als er das obenstehende Foto gemacht hat und schreiben Sie an redaktion@­kevelaerer-blatt.de oder Kevelaerer Blatt, Johannesstr. 11, 47623 Kevelaer. Oder Sie raten direkt online mit unter www.kevelaerer-blatt.de/das-grosse-kevelaerer-blatt-fotoraetsel.
Nach zwölf Folgen ziehen wir unter allen Teilnehmern die drei Gewinner.

Friedliche Narren

Bei den Karnevalszügen am Sonntag in Twisteden und Winnekendonk und am Montag in Kevelaer ist es der Polizei zufolge weitgehend friedlich geblieben. Demnach stellte die Polizei in Twisteden zwei Anzeigen wegen Körperverletzung und sprach zwei Platzverweise aus. Zwölf Alkoholgebinde wurden dort sichergestellt. In Kevelaer vernichtete die Polizei bei Jugendschutzkontrollen 95 Alkoholgebinde. Keine Personen wurden in Gewahrsam genommen. Bei den Karnevalsveranstaltungen in den Nachbarkommunen musste die Polizei meist häufiger eingreifen.

Die Hoffnungsträgerin für Afrika erhielt eine hohe Auszeichnung

„Aufgeregt anders“ beschrieb Elke Kleuren-Schryvers ihren Gemutszustand vor der Verleihung des außergewöhnlichen Preises. „Es sind so viele Freunde, Förderer und Mitstreiter da, die ich auch aus Afrika kenne“, war ihr beim Begrüßen und Umarmen so vieler vertrauter und liebgewonnener Gesichter nach dem Marienlob in der Kerzenkapelle und später im großen Saal des Priesterhauses die Freude anzusehen.
Schon unmittelbar nach dem Marienlob hatte eine Delegation aus Benin, wo die Stiftung tätig ist,  ihr noch im Vorraum der Kerzenkapelle einen Blumenstrauß überreicht. Überraschend war auch die Botschafterin Benins in Deutschland, Josseline da Silva Gbony, aus Berlin angereist. Sie dankte später in ihrer Rede für das außergewöhnliche Engagement von Kleuren-Schryvers im Benin und im Niger.
„Ich bin froh, dass Sie überhaupt gekommen sind“, verwies Wallfahrtsrektor Rolf Lohmann dann im großen Saal des Priesterhauses bei seinem Grußwort auf die Tatsache, dass Kleuren-Schryvers viele lobende Worte über sich nicht gern hört und einige öffentliche Ehrungen schon abgelehnt hat. „Einen Papstorden konnten Sie aber nicht ablehnen“, meinte er mit einem verbalen Augenzwinkern. Freundliche Worte über sich müsse sie einmal ertragen. Und es sei irgendwie dazu passend gewesen, dass er ihr die frohe Botschaft für den Silvesterorden am Silvestertag überbracht habe.
Lohmann streifte den Lebenslauf der bald 58-Jährigen, von ihrer Geburt in Kleve-Kellen und dem Abitur am dortigen Konrad Adenauer Gymnasium, dem Studium der Humanmedizin in Düsseldorf und Promotion bei dem Herzchirugen Prof. Körfer. „Immer war da der Wille, an den Niederrhein zurückzukehren und Landärztin zu werden“, sei ihr der intensive  Kontakt zu den Patientein und die umfassende hausärztliche Begleitung ein Leben lang wichtig gewesen.
Nach dem Studium eines Berichtes über den Benin als erstem demokratisiertem Land Westafrikas habe sie sich 1994 auf die erste Reise dorthin gemacht. Die Bedingungen dort hätten sie sofort veranlasst, etwas zu tun. „Da muss geholfen werden, das war klar“, beschrieb Lohmann den Impuls, der mit ihrem verstorbenen Mann Herbert damals zum Aufbau der Krankenstation und der Klinik in der Region Mono/Kouffo 1995 geführt hat.
Eine Hoffnungsträgerin für Afrika
Mittlerweile sei sie mehr als 70 mal in Afrika im Projekt in Gohomey eigenfinanziert unterwegs gewesen. Kleuren-Schryvers sei „Hoffnungsträgerin für viele Menschen in Afrika“. Sie sammele unermüdlich Geld für Projekte – für Menschen , die „unter einen Dollar pro Tag zu leben haben, Frauen, die sterben und Kindern, die drohen zu sterben, weil ihnen die Ernährung fehlt.“ Dazu komme noch das AIDS-Problem. „Aus einer kleinen Krankenstation wurde ein großes Krankenhaus“, in dem 20.000 Menschen pro Jahr versorgt würden. „Das Unglaubliche wurde wahr“, erinnerte Lohmann an die dort im vergangenen Jahr eingerichtete OP-Station und der Kopie des Gnadenbildes, die jetzt auch die Afrikaner und Menschen andere Religionen “ als Bindeglied zwischen den Völkern“ anziehe.
Kleuren-Schryvers habe im Nachbarland Niger mit dem Bau von 30 Brunnen 600.000 Menschen den Zugang zu sauberem Trinkwasser ermöglicht. Sie habe mit dem Bischof der Diözese Niamey, Laurent Lompo, einen engagierten Partner. „20 Jahre nachhaltige Hilfe“ wäre ohne diese „couragierte Helferin, die nicht müde wird“, nicht möglich gewesen.
Daneben übernehme sie in Pfarrgemeinde St. Marien vielfältige ehrenamtliche Aufgaben, habe mit Rupert Neudeck die Interreligiöse Friedenswallfahrt initiiert, das Projekt „spiritual care“, sich für Flüchtlinge und deren Rettung im Mittelmehr engagiert, habe das Lampedusa-Kreuz „als mahnendes Symbol der Barmherzigkeit“ nach Kevelaer geholt und sei aktiv in der Syrienhilfe. „Danke für Deine Werke, Deine Persönlichkeit und dass Du hier bist, um ihm in Empfang zu nehmen.“
Der Weihbischof und bischöfliche Offiziat Wilfried Theising dankte ihr vor dem Anstecken des Ordens für ihr „großartiges Engagement“, richtete den Dank des Bischofs aus und verwies auf die große Bedeutung des Ordens als einziger Auszeichnung, die der Papst autark vergeben könne. Mit der Auszeichnung seien auch die Rechte verbunden, „sich eine Silvesteruniform schneidern zu lassen, ein Schwert schmieden zu lassen und mit dem Pferd die Treppen des Petersdoms hinaufzureiten“, sorgte er für Gelächter im Saal. Von dem Orden seien alle mit berührt, so dass sie den Orden ruhig öffentlich tragen solle, so seine Aufforderung.
Bürgermeister Dominik Pichler sprach danach von einer „bemerkenswerten Lebensleistung“, auf die Elke Kleuren-Schryvers zurückblicken könne. „Es erfüllt mich schon mit Stolz, eine Bürgerin hier zu wissen, die all diese Dinge getan hat“, machte er aber deutlich: „Sie sehen aber nicht so aus, als wären Sie schon fertig.“
Das Feuer der Nächstenliebe schüren
Diesen Impuls griff die Geehrte nach der Verleihung des Ordens und der in latenischer Sprache verfassten Urkunde dazu in ihrer dreiviertelstündigen Rede auf. „Jeder, der mich kennt, der weiß , dass Dame gar nicht geht“, sprach sie von einem „Gefühl großer Freude“ , der „dynamischen, lebensfrohen Gemeinschaft, mit der alles gelingen kann“ und dankte für die „nachhaltige Radikalität“ der Unterstützung an dem Ursprungsort Kevelaer „für die Geplagten und Geschundeten unserer Zeit.“
Kleuren-Schryvers hielt ein flammendes , von großer Humanität geprägtes Plädoyer, in dem sie dazu aufrief,  die zurzeit sehr infektiöse „Schlafkrankheit der Seele“ zu überwinden, in einer verwirrenden Zeit von Rechtspopulisten, Terror, Hunger und einem Amerika, wo man „einem unberechenbaren Mann im mittelalterlichen Sinne den Schlüssel“ übergeben habe.
Diese „Krankheit“ äußere sich in Gleichgültigkeit, Bequemlichkeit, Lethargie, der inneren Ehgozentrik und dem dem „ewigen Gefühl von egal“ , zitierte sie die Preisträgerin des Frreidenspreisträgerin des Deutschen Buchhandels von 2016, Carolin Emcke: „Mitgefühl ist das natürliche menschliche Gefühl, nicht die Gnadenlosigkeit.“
In Zeiten des Achtungsverlustes der Kirche mache sie in ihrer Arbeit eine „starke Erfahrung von Authentizität der Kirche“ und viele positive Erfahrungen. „Wort und Werk müssen eine lebendige und ehrliche Symbiose sein. Wir Christen sollten uns das zur Aufgabe machen“, so ihr Plädoyer.
Wichtig seien Werte wie Mitgefühl, Respekt, Toleranz und Gerechtigkeit, verwies sie auf ihren „humanitären Ziehvater“ Rupert Neudeck und dessen Gedanke der „humnitären Radikalität.“ Es gehe „um Einigkeit gegen Spaltung, um Weite gegen Sturheit und Enge.“ Kleuren-Schryvers verwies auf die Tatsache, dass es nicht gelinge, Fluchtkorridore zu schaffen, Menschen auf der Flucht auf dem Mittelmeer weiter stürben.
Man könne Menschen nicht übel nehmen, sich hierher auf den Weg zu machen, wenn „in der besten aller Welten ein Fünftel vier Fünftel aller Güter“ verbrauchten. Das werde ihr über die Arbeit im Niger bewusst, wo chronischer Hunger herrsche und Hunderttausende nur einmal pro Tag zu essen haben.
„Zu lange hat die Erste Welt die Dritte Welt hängen lassen“, ohne zu sehen, dass man teilen müsse, benötige es einer Umkehr. „Es müssen sich Kapital- und Expertenströme in die Herkunftsländer dieser Menschen begeben.“ Den Menschen müssse man dort eine Perspektive geben. Das bekämpfe auch den Terror, denn es werde deutlich, „dass wir nichts mehr in der Hand haben, egal wieviel Videokameras und Polizisen wir haben. So begegnen wir dem IS nicht.“
Man brauche ein „Weckmittel“, um sich aufzumachen – „nicht das Feuer der Zerstörung, sondern der Nächstenliebe“, so Kleuren-Schryvers. So ein Feuer könne alle Menschen mit Kraft versehen. „Wir können alle zu Brandstiftern Gottes im konstruktiven Sinne werden“, sprach sie von einem „Perspektivwechsel“ unserer Gesellschaft – weg von Profit und Gewinnmaximierung hin zu einer anderen Form der Wirtschaft, „die sich nicht um die Opfer kümmert, die sie selbst produziert.“
Sie berichtete von einer Kreuzwegandacht im Niger vor einigen Jahren, in der mehr als 1.000 Menschen in die Kathedrale kamen und sich die Frauen in dem Bewusstsein auf den Boden warfen wie Maria den selben Weg des Verlustes ihres Kindes gegangen zu sein. „In diesem Erleben werde ich sehr klein.“
Jeder Einzelne müsse mehr tragen als bisher, ein mulmiges Gefühl reiche nicht mehr. „Seid vernünftig – verlangt das Unmögliche“ zitierte sie den früheren französischen Philosophen Albert Camus und meinte mit Blick auf die afrikanischen Gäste. „Mission possible- on y va.“
 

Bescheiden und gerührt nahm Elke Kleuren-Schryvers Lob und Applaus der Anwesenden entgegen.


Nach dem Orden gab´s von Theisiung auch die Urkunde.


Die Botschafterin Benins bedankte sich ausdrücklich bei Kleuren-Schryvers für ihre Hilfe in Afrika.


Bürgermeister Dominik Pichler drückte seinen Stolz über die Lebensleistung von Elke Kleuren-Schryvers aus.


Der frühere Weibischof Theising hob die Verdienste von Kleure-Schryvers hervor.


Wallfahrtsrektor Rolf Lohmann lobte ausführlich die Verdienste der Geehrten.

Am Ende fehlten sechs Ringe

Nicht alle vorab gesetzten Ziele wurden von den Luftgewehrschützen der SSG (Schießsportgemeinschaft) Kevelaer in der gerade abgelaufenen Ligasaison erreicht. Trotzdem blicken Sportler, Trainer, Betreuer und Vereinsmitglieder stolz zurück. Immerhin hat die SSG als erster Schießsport-Verein dafür gesorgt, dass ihre Heimwettkämpfe von Sportdeutschland.TV übertragen wurden.
Das war eindeutig das Highlight für den Schießsport und für die Region. Dazu kam, dass sich an diesem Wochenende die erste Mannschaft der Kevelaerer Erfolgsschützen für die Finalwettkämpfe der 1. Bundesliga Luftgewehr qualifizieren konnte. Da machte es auch nicht mehr viel aus, dass bereits der erste Wettkampf im Viertelfinale das Aus für die Tiger bedeutete.
„Anfangs waren wir schon geknickt“, zeigt sich Trainer Rudi Joosten enttäuscht, im Finale direkt nach einem Wettkampf den Hut nehmen zu müssen. „ Mittlerweile bin ich entspannter und freue mich schon auf die nächste Saison.“ Nach Beschluss aller Vereine aus dem Oberhaus werden die Liveübertragungen dann weitergehen. Somit halten alle Bundesliga-Wettkämpfe Einzug ins heimische Wohnzimmer.
Die zweite Mannschaft verfehlte ihr gestecktes Ziel knapp. In der Relegation für die zweite Bundesliga entging dem Team mit nur sechs Ringen Unterschied ein sicherer Aufstiegsplatz. Zuvor konnten die Sportler ungeschlagen in der Rheinlandliga (dritthöchste Klasse) den Meisterpokal entgegennehmen.
Bei den Relegationswettkämpfen zählte nicht der direkte Vergleich Mannschaft gegen Mannschaft. Vielmehr war die höchste Gesamt­ringzahl nach zwei Wertungsdurchgängen ausschlaggebend. Hier konnte die SSG-Reserve im ersten Durchgang nicht die gewohnten Leistungen abrufen. Die zweite Runde verlief zwar besser, dennoch reichte es am Ende nicht ganz. Mit insgesamt 3.905 (von max. 4.000) Ringen erzielten die Tiger aus der zweiten Mannschaft den dritten Platz (von sieben Mannschaften). Erster wurde der BSV Buer-Bülse II mit 3915 Ringen, der sich vom Relegations-Abstiegs-Platz aus der zweiten Bundesliga qualifizierte.
Der VSS Epe zog das zweite Ticket für den Aufstieg und erreichte 3911 Ringe. Die Enttäuschung der Stammmannschaft mit den Schützen Anna Janshen, Manon Smeets, Birgit Lohmann, Simon Janshen und Denise Faahsen war groß. Trotzdem wird das Team um Coach Hans-Josef Dohmen nicht den Kopf in den Sand stecken: „Wir greifen im nächsten Jahr wieder an; unser altes Saisonziel wird unser neues Saisonziel.“
Auch die Mitglieder der dritten Mannschaft dürfen nun nicht mehr auf den Aufstieg von der Landesoberliga in die Rheinlandliga hoffen. Nur eine Mannschaft pro Verein darf in der gleichen Liga antreten. Doch auch hier mildert der Meisterpokal die Enttäuschung. Alison Bollen, Franka Janshen, Maike Trötschkes, Markus Bauer und Kerstin Schünemann haben mit 12:2 Mannschaftspunkten den ersten Platz in der Tabelle der Landesoberliga Nord erzielt. „Dabei haben wir nicht einen Wettkampf verloren,“ erklärt Mannschaftsbetreuerin Lucie Kösters, „unglücklicherweise konnten wir einen Wettkampf nicht antreten, zwei Schützen wurden krank und es gab keine Ersatzschützen an diesem Tag. Somit mussten wir dort die zwei Punkte lassen.“
SSG-Mannschaft IV belegte in der Landesliga den dritten Relegations-Platz.  Aber die Schützen Wesley Holthuijsen, Charlyne Faahsen, Marc Koenen, Björn Wegers und Danny Smeets haben gleichermaßen nicht die Möglichkeit auf einen Aufstieg in die Landesoberliga.
Sicherlich wird sich für die nächste Saison das Besetzungskarussell neu drehen. Die  Saisonleistungen müssen entsprechend zugrunde gelegt und  Zu- bzw. Abgänge berücksichtigt werden.  Hierbei ist es unumgänglich, dass die Ligavorgaben wie Mindestalter und Ausländerregel, eingehalten werden müssen.
Damit stehen die Trainer Rudi Joosten und Hans-Josef Dohmen sowie die Betreuer Lucie Kösters und Dirk Schünemann bis zum Ligastart im Herbst vor der nächsten Herausforderung.

Am Wochenende rollt endlich wieder der Ball

Rund fünf Wochen Vorbereitung liegen hinter den Kreisligisten aus dem Kevelaerer Stadtgebiet. Am Wochenende rollt nun wieder der Ball für KSV, Union und Co.
Gute Leistungen in der Hinrunde führten dazu, dass sich derzeit keine der fünf Mannschaften in Abstiegsnöten befindet – im Gegenteil: Mit dem Kevelaerer SV und der DJK Twisteden sind gleich zwei Teams mitten im Aufstiegsrennen.
Für den KSV unter Trainer Ferhat Ökce gibt es in der Rückrunde nur ein Ziel. Der Aufstieg soll her, egal wie. Derzeit steht Kevelaer in der Kreisliga B auf Platz zwei und hat einen Zähler Rückstand auf den Tabellenführer DJK Labbeck-Uedemerbruch. Die Aufholjagd soll für Ökce und sein Team am Sonntag (15 Uhr) bei der SuS Kalkar beginnen. Das Duell gegen den aktuellen Tabellensechsten wäre erst das vierte Spiel des KSV in diesem Jahr. Zwei weitere Testspiele gegen den FC Aldekerk II und den SV Nütterden waren geplant, mussten aufgrund von Platzsperren jedoch abgesagt werden. In den drei Tests gegen die Erste Mannschaft (1:6) und die Drittvertretung (3:1) des SV Sonsbeck sowie den Uedemer SV (3:2) erzielte der KSV in der Vorbereitung zwei Siege und eine Niederlage.
Gleich drei Teams aus dem Stadtgebiet treten in dieser Spielzeit in der Kreisliga A an. Dort, wo der KSV mit aller Macht hin will, läuft es derzeit bestens für die DJK Twisteden. Nach der ersten Halbserie führt die Mannschaft von Trainer Andreas Holla das Tableau mit großem Vorsprung an. 46 Punkte hat die DJK bisher gesammelt, auf den Zweitplatzierten TSV Weeze sind es schon jetzt neun Zähler Abstand. Alles spricht dafür, dass in der kommenden Saison in Twisteden Bezirksliga-Fußball geboten wird. Los geht es für die DJK am Sonntag (15 Uhr) jedoch gleich mit einem Kracher: Die Holla-Elf ist bei den Sportfreunden Broekhuysen und damit einem weiteren Aufstiegskandidaten zu Gast, der momentan auf Platz drei steht. Verstecken muss sich die DJK bei dem Absteiger der Vorsaison nicht. Immerhin stellt man die beste Offensive (60 Tore) und die beste Defensive (neun Gegentreffer) der Liga.
Union Wetten voll im Soll
Voll im Soll ist auch die Union Wetten. Trainer Timo Pastoors geht auf Abschiedstournee. Er verlässt den Verein bekanntermaßen im Sommer. Dass der bereits gefundene Nachfolger Marcel Lemmen eine bestmögliche Ausgangslage hat, wenn er das Ruder zur neuen Saison übernimmt, dafür arbeitet die Union in der Rückrunde. Am Sonntag (15 Uhr) startet Wetten mit dem Auswärtsspiel beim TSV Weeze, keine leichte Aufgabe. 22 Punkte wurden bisher gesammelt, damit sollte der Abstieg kein Thema mehr sein. Ob zum Rückrundenauftakt beim Tabellenzweiten weitere Zähler hinzukommen, bleibt abzuwarten.
Punktgleich mit der Union und nur aufgrund des schlechteren Torverhältnisses einen Rang hinter den Wettenern liegt die Viktoria Winnekendonk. Die Mannschaft von Trainer Sven Kleuskens fuhr bisher sechs Siege und vier Remis ein und musste zudem sechs Niederlagen einstecken. Zum ersten Pflichtspiel in diesem Jahr fährt die Viktoria am Sonntag (15 Uhr) zum FC Concordia Goch, der nur drei Punkte hinter den Grün-Weißen auf Platz elf rangiert. Ein Sieg zum Rückrundenstart würde bedeuten, die Konkurrenz auf Abstand zu halten. Auch wenn in den Testspielen während der Vorbereitung mit einem 4:1 gegen den TSV Weeze II nur ein Sieg gelang, geht der Blick der Viktoria bis zum Saisonende eher nach oben.
Mit dem Heimspiel gegen die Zweite Mannschaft des TSV Weeze beginnt am Sonntag (15 Uhr) auch die Rückrunde für die Union aus Kervenheim. In der Liga, in der der KSV um den Aufstieg spielt, steht die Mannschaft von Trainer Dany Wischnewski derzeit auf dem fünften Rang. 29 Punkte auf dem Konto bedeuten, dass weder nach oben noch nach unten noch viel passieren kann. Ein Sieg und zwei Niederlagen waren die Resultate in der Vorbereitung, gegen den TSV geht es nun endlich wieder um Punkte.

Frauenpower für globale Gerechtigkeit gibt’s auch in Kevelaer

Am Freitag, 3. März, laden Frauen weltweit zu ökumenischen Gottesdienstfeiern ein. Allein in Deutschland werden Hunderttausende erwartet.  In über 100 Ländern weltweit sind ökumenische Gottesdienste geplant. In diesem Jahr  laden philippinische Frauen ein, gegen diese und viele andere Ungerechtigkeiten aufzustehen: Der Inselstaat ist Schwerpunktland des Weltgebetstags 2017.

Unter dem Motto „Was ist denn fair?“ kommen  Christen aller Konfessionen zusammen, um mit Liedern, Gebeten und Aktionen für globale Gerechtigkeit einzutreten. Den Gottesdienst „Was ist denn fair?“ hat ein Team von über 20 Frauen neun unterschiedlicher Konfessionen verfasst. Sie lassen mit Merlyn, Celia und Editha drei fiktive Frauen zu Wort kommen, die von Armut, Ausbeutung, Migration und den dramatischen Folgen des Klimawandels berichten. In Kontrast dazu setzen die Verfasserinnen das biblische Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg (Mt 20, 1-16).

„Am Beispiel des Lebensmittels Reis erklären uns die Filipinas anschaulich, wie ungerechte Strukturen im Welthandel für Armut in ihrem Heimatland sorgen und welchen Anteil unser Konsumverhalten daran hat“, sagt Dr. Irene Tokarski, Geschäftsführerin des Deutschen Weltgebetstagskomitees. „In tausenden Gottesdiensten werden am 3. März kleine Tütchen mit fair gehandelten Reis verteilt, den wir uns in unsere Kochtöpfe mischen können – uns also buchstäblich einmischen für eine gerechte Gesellschaft.“ Der Weltgebetstag 2017 bietet so die Gelegenheit, sich dem globalen Thema „Gerechtigkeit“ auf vielen Wegen spirituell und gesellschaftspolitisch zu nähern.

Seit Ende des 19. Jahrhunderts hat sich der Weltgebetstag zur größten ökumenischen Frauenbewegung weltweit entwickelt. Jedes Jahr laden christliche Frauen eines anderen Landes am ersten Freitag im März zum Weltgebetstag. In allen Weltregionen werden diese Gottesdienste vorbereitet von Frauen unterschiedlichen Alters, Herkunft und Konfessionen. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag für ökumenisches Miteinander und mehr Geschlechtergerechtigkeit in der Kirche.

Der Weltgebetstag ist eine weltweite, ökumenische Basisbewegung christlicher Frauen.
Glaube, Gebet und Handeln für eine gerechte Welt gehören in ihr untrennbar zusammen. Ein sichtbares Zeichen dafür sind die Kollekten aus den Gottesdiensten in Deutschland, die vor allem Frauen- und Mädchenprojekte weltweit unterstützen. Im Jahr 2017 sind darunter acht Partnerorganisationen auf den Philippinen, die sich u.a. für politische und gesellschaftliche Beteiligung sowie gegen Gewalt an Frauen und Kindern engagieren.

Frauen aller Konfessionen sind  am Freitag, 3. März, um 15 Uhr auch zu einem Gottesdienst in der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde, Händelstraße 40, eingeladen. Anschließend findet ein Kaffeetrinken mit Gedankenaustausch statt.