Aktuelles aus Kervendonk
3. Mannschaft verliert wichtigen Punkt
Spielbericht 3. Mannschaft
Ein Politiker, der zupackte
Wilhelm Wehren sen. war ein wichtiger Gestalter und Zeuge des 20. Jahrhunderts – als Landwirt, als Kommunal- und als Landespolitiker.
„Hippeländer“ auf dem Rouenhof
Zum Lämmertag, am 3. März 2024, treten sie mit einer eigenen Bühne auf dem Rouenhof in Kervendonk auf und freuen sich bereits auf alle Besucherinnen und Besucher.
Schützen feiern 400-jähriges Bestehen
Anlässlich des Jubiläums werden die Kervenheimer Schützen ihr Königsschießen nicht nur erstmalig auf dem Burghof der Burg Kervenheim abhalten…
Blitzer beschädigt
Am Freitagmorgen, 11. Februar 2022, meldeten Zeug*innen Beschädigungen an einem Verkehrsschild und einer Geschwindigkeitsüberwachungsanlage an der Schloß-Wissener-Straße.
Nachfragebündelung in den Ortsteilen erfolgreich
In Wetten, Schravelen und Winnekendonk West kann bald der Ausbau des Glasfasernetzes beginnen. „Mit dem geplanten Anschluss sind dann die Ortsteile Twisteden, Kervenheim, Wetten, und Winnekendonk im Rahmen des privatwirtschaftlichen Ausbaus der Deutschen Glasfaser mit schnellem Internet versorgt“, erklärt Tobias Nelke von der Wirtschaftsförderung der Stadt Kevelaer.
Ein Internetanschluss über Glasfaser bedeutet eine Bandbreite von mindestens 300 Mbit/s im Download und 150 Mbit/s im Upload. Der momentan noch übliche und weit verbreitete DSL-Anschluss über ein Kupferkabel, bietet in der Regel nur eine Bandbreite von bis zu 16 Mbit/s im Download bzw. 2,4 Mbit/s im Upload. Über VDSL lassen sich Geschwindigkeiten von 50 Mbit/s im Download und 10 Mbit/s im Upload erreichen. Mit dem sogenannten Vectoring kann die Downloadgeschwindigkeit sogar auf 100 Mbit/s im Download und die Uploadgeschwindigkeit auf 40 Mbit/s erhöht werden. Selbst mit Vectoring lässt sich aber nur ein Drittel der Bandbreite der Mindestgeschwindigkeit eines Glasfaseranschlusses von Deutsche Glasfaser erreichen und zudem ist diese Technologie nicht überall verfügbar. Deshalb freuen sich alle Beteiligten, dass die Planung für den Glasfaserausbau in den drei Ortsteilen jetzt beginnen kann.
Die Voraussetzung, dass die Deutsche Glasfaser die Ortsteile an das Glasfasernetz anbindet, war eine Quote von 40 % bei der Nachfragebündelung. Das bedeutet, dass 40 % der Haushalte einen Vertrag über einen Glasfaseranschluss abschließen.
Lob für alle Beteiligten
Diese Marke konnte im Rahmen der Nachfragebündelung, die von Anfang November 2019 bis Ende 2019 lief, dank der Bemühungen von Deutsche Glasfaser, der Wirtschaftsförderung der Wallfahrtsstadt Kevelaer und zahlreicher Multiplikatoren aus Vereinen, Politik und Bürgerschaft der drei Ortsteile, erreicht werden.
Die Wirtschaftsförderung freut sich, dass in Wetten, Schravelen und Winnekendonk West insgesamt zusätzlich 832 Haushalte in absehbarer Zeit mit zukunftsfähigem schnellen Internet über Glasfaserkabel versorgt werden.
Neben dem privatwirtschaftlichen Ausbau im Nachgang der Nachfragebündelung gibt es auch noch den geförderten Glasfaserausbau im Kreis Kleve. Hier werden Gebiete, deren privatwirtschaftlicher Ausbau besonders unwirtschaftlich ist, mit Fördermitteln von Bund und Land Nordrhein-Westfalen gefördert. Dies betrifft besonders die ländlichen Gebiete, deren aktuelle Versorgung unter 30 Mbit/s im Download liegt und kein eigenwirtschaftlicher Ausbau eines Anbieters mit mindestens 30 Mbit/s geplant ist. So soll das gesamte Kreisgebiet an ein flächendeckendes Glasfasernetz angeschlossen werden.
Großes Potenzial für Photovoltaik in Kevelaer
Auf den rund elf Millionen Dächern von Nordrhein-Westfalen schlummert ein großes Potenzial zur Stromerzeugung aus Sonnenenergie durch Photovoltaik, von dem bisher erst gut fünf Prozent genutzt werden. Mit einer Onlineanwendung zum Solarkataster hat jeder Hausbesitzer die Möglichkeit, sich seine Potenziale auf dem Dach anzuschauen. Eine tolle Sache, wie die Kevelaerer Klimaschutzmanagerin Dr. Nina Jordan findet: „Jeder kann für sein Dach errechnen lassen, wie groß die Anlage sein kann und welchen Ertrag sie bringt. Und man stellt sehr schnell fest, dass Photovoltaik nach wie vor rentabel ist.“
Unabhängig, kostenlos, einfach und schnell kann sich jeder, ob Hauseigentümer, Besitzer von Gewerbe-Immobilien, Wohnungsbaugesellschaften, Kommunen oder Energieversorger, über die Möglichkeiten der Photovoltaik- und Solarthermie-Nutzung informieren. Das Solarkataster ist zu finden unter www.energieatlas.nrw.de.
In diesen Tagen werden außerdem vom Klimaschutz Kevelaer die Eigentümer von geeigneten Immobilien in Kervendonk inklusive Ferienpark angeschrieben, um auf die Möglichkeit dieser Investition hinzuweisen. Für Rückfragen steht Nina Jordan unter klimaschutz@kevelaer.de oder Tel. 02832-122740 zur Verfügung.
Im Herbst gab’s Preise für den Frühjahrsputz im Kreis Kleve
Im Frühjahr hatte die Abfallberatung der Kreis-Kleve-Abfallwirtschaftsgesellschaft aus Uedem zum kreisweiten Frühjahrsputz aufgerufen. Die Resonanz übertraf dabei das Ergebnis aus dem letzten Jahr.
19 Vereine und 35 Schulklassen von zehn Schulen beteiligten sich an der großen Säuberungsaktion. Mehr als 1600 fleißige Helfer befreiten Wege, Wälder, Plätze und Straßenränder von über 85 Kubikmeter Abfall. Eine Win-Win-Situation für die Umwelt aber auch für die großen und kleinen Umweltschützer – denn für viele wurde das Engagement auch mit klingender Münze belohnt.
So durften sich bereits vor den Sommerferien insgesamt zehn Schulklassen aus Bedburg-Hau (Dietrich Bonhoeffer Schule), Emmerich (Gesamtschule), Geldern (Gesamtschule, LiseMeitner Gymnasium, Realschule, Sekundarschule), Kleve (Joseph-Beuys Gesamtschule) und Wachtendonk (Sekundarschule) über ein Preisgeld von je 150 Euro für die Klassenkasse freuen.
Beim Herbstfest des Kreisverbandes Kleve für Heimatpflege in Donsbrüggen wurden nun (nach Losverfahren) stellvertretend fünf Vereine ebenfalls für ihren Umwelteinsatz ausgezeichnet. Die ausgelosten Vereine (nicht nur aus dem Kreis der Heimatvereine) erhielten aus den Händen von Rolf Janssen, Geschäftsführer der KKA GmbH, eine Urkunde sowie 300 Euro für die Vereinskasse.
Freuen durften sich der Heimat- und Verschönerungsverein Kervenheim-Kervendonk e.V., die Jugendgruppe der St. Sebastianusbruderschaft 1888 Hees-Baal e.V., der Heimat- und Verschönerungsverein Praest e.V., die Deutsche Waldjugend – Horst Kleve und der Natur- und Heimatverein Lüllingen e.V.. Die Auszeichnung für die Beteiligung an der Aktion Frühjahrsputz soll sowohl eine Anerkennung als auch ein Anreiz für andere Gruppen sein. Denn im kommenden Jahr wird es eine neue Aktion geben, zu der die KKA aufrufen wird. Ganz nach dem Motto: „Nach dem Frühjahrsputz ist vor dem Frühjahrsputz.“
Beschreibungen und Bilder zu allen Aktionen der Schulen und Vereine findet man auf der Homepage unter www.kkagmbh.de
Lämmertag auf dem Rouenhof
„Normalerweise ist es wichtig, dass die Tiere in den ersten Tagen für sich sein können“, sagt Johann Verhoeven und wagt sich trotzdem in dem Gehege vorsichtig etwas näher an die jungen Ziegenlämmer und ihre Eltern heran. Der 19-Jährige lebt und arbeitet auf dem Kervenheimer Rouenhof und ist begeistert: „Eine abwechslungsreiche Arbeit mit vielen schönen Begegnungen und dem Leben mit den Tieren. Gerade die Lämmerzeit jetzt ist interessant und schön.“
Im vergangenen Spätsommer hatte der Ziegen-Bock die Gelegenheit, seiner „Verpflichtung“ als Erzeuger nachzukommen – jetzt kommen nach und nach die Jungtiere zur Welt. Und da kämen in vier Wochen eine ganze Menge zusammmen, schätzt der Sohn des Hofbesitzers Bernd Verhoeven.
„Wir laden die Leute ein, dabei zu sein“, blickt der Junior dementsprechend auf den Lämmertag am kommenden Sonntag, der den „Fans“ des Hofes von nah und fern die Gelegenheit geben soll, die Geburten der Geißlein „live“ aus der Nähe zu verfolgen. „Da kommen die Leute, die uns kennen, von den Märkten und die „Event“-Besucher, die einfach die Lämmer sehen wollen.“
Die Besucher werden sicher wieder die Gelegenheit haben, das eine oder andere Tier berühren und in den Arm nehmen zu dürfen. Die älteren und erwachsenen Tiere natürlich, so Verhoeven, „die kennen das, dass die Leute zu ihnen kommen – und die genießen das auch.“ Neben der „tierischen“ Attraktion wartet der Bio-Hof auch mit seiner breiten Palette an Erzeugnissen auf, die im Hofladen erworben werden können. „Da werden wir sicher auch spezielle Angebote machen.“
Kaffee und Kuchen, frisch gemachte Schmörkes und Allerlei aus der großen Pfanne wird es auf dem Hof auch geben. „Gute Laune und wetterfeste Kleidung“, die wären an dem Tag sicher angesagt, meint Verhoeven.
Die Idee der Bio-Landwirtschaft zu transportieren, das gelinge an so einem Tag auch ganz gut. „Wir wollen transparente Landwirtschaft haben, damit alle sehen, wie wir Tiere halten. Und da kommen viele Familien, die begeistert sind und wiederkommen wollen.“










