Jedes Jahr, Mechel, kannst du es nicht erwarten, bis endlich der Winter vorüber ist und die ersten Blumen bunte Tupfer in unseren kleinen Garten setzen.
Im Sommer geht es dann erst richtig los. Da freust du dich schon auf die Rosen in ihrem leuchtenden Rot, und vor dem Haus blüht die Kapuzinerkresse und streckt ihre Blüten in allen Tönen von Gelb bis Rot zwischen den blassgrünen Blättern hervor.
Weniger Sonne vertragen die Hortensien, die viel besser im Schatten gedeihen und nicht so gut mit der Hitze zurechtkommen. Da heißt es: gießen, gießen und nochmals gießen!
Jetzt ist es von Vorteil, dass unsere Terrasse zur Ostseite liegt, sodass wir nachmittags Schatten haben. Da kannst du es dir auf dem Liegestuhl bei einem Getränk und bei der Lektüre eines guten Buches gut gehen lassen.
Oder du lässt einfach die Seele baumeln und betrachtest die üppigen, farbenfrohen Blumenkästen an der Balustrade.
Farbenfroh, das ist das richtige Wort. Beim Anblick schöner, bunter Farben muss automatisch Freude aufkommen. Buntheit und Freude gehören untrennbar zusammen. Das graue Wetter dagegen, Mechel, hat bei dir schon immer zu einer trüben Stimmung geführt, gegen die du nur mit Mühe ankämpfen konntest.
Wie schön, dass auch in diesem Jahr Menschen ihre Gärten geöffnet hatten, so dass auch Gäste an der Blumenpracht teilhaben konnten.
Auch junge Menschen mögen es augenscheinlich, ihre Umwelt…


