In einem Bürgerantrag an den Kreistag fordert der Klever Jannik Berbalk, der sich seit Jahren für Verbesserungen auf der Strecke engagiert (das KB berichtete) die Einrichtung eines Gremiums zum regelmäßigen Austausch der Beteiligten. In seinem Schreiben an Landrat Gerwers heißt es unter anderem:

„Die Zustände beim RE10 sind auch nach Jahren der Versprechungen seitens Rhein-Ruhr-Bahn (RRB) und der Deutschen Bahn (DB) nach wie vor mehr als katastrophal. Damit endlich eine schnellere Vernetzung und Abstimmung zwischen Verantwortlichen, Betroffenen und der Politik stattfindet, braucht es ein Gremium, welches sich ausschließlich diesem Thema widmet.
Konkret stelle ich mir vor, dass man einen selbst verpflichtenden Arbeitskreis auf Initiative des Kreises einrichtet, in welcher benannte Vertreter von Beispielsweise RRB, DB, VRR, der Politik und der Interessengemeinschaft RE10 sich kontinuierlich und regelmäßig austauschen.
(…) Die Strecke RE10 erleidet fast täglich Pannen, Ausfälle oder Behinderungen. Die Kommunikation sowohl seitens der Verantwortlichen mit den Betroffenen als auch der Austausch zwischen Politik und Verantwortlichen läuft schleppend oder nur über Presse-/ Emailverteiler. Ein direkter Austausch, insbesondere mit dem Blick derjenigen, die diese Zustände tagtäglich erleben, könnte zu einer schnellen Lösung akuter Probleme beitragen.
Nicht zuletzt die fehlende, quasi mangelhafte Kommunikation für Betroffene sind untragbar. Stabilität und Kontinuität der Bahnlinie sind schon lange nicht mehr gegeben. Dieses Desaster ist auf vielen Kanälen ein Thema, sollte und muss aber endlich gebündelt werden.
(…) Nach wie vor sind Pendler auf der Strecke die Leittragenden des Unvermögens von Rhein-Ruhr-Bahn, Deutscher Bahn und auch VRR die Strecke zu stabilisieren (…).“