Wie barrierefrei ist die Kevelaerer Innenstadt eigentlich wirklich? Diese Frage stellte sich die Kevelaerer SPD-Fraktion und lud Menschen mit Handicap ein, um mit ihnen einen Rundgang durch die Stadt zu machen.

So wollte die Fraktion lernen, wo man noch ansetzen kann, und die Problemstellen bei der Stadt einreichen.

Beim Rundgang fiel auf, dass bei manchen Geschäftseingängen Rampen fehlen. Diese einzubauen, ist oft platztechnisch schwierig.

Besonders negativ ins Gewicht fällt die Busmannstraße. Fehlende und lose Steine sind große Behinderungen für Menschen mit Handicap. Einer der Teilnehmer des Rundgangs erzählte, dass sein E-Scooter beim Fahren über die Busmannstraße beschädigt wurde.

Positiv zu erwähnen ist aber das neue Pflaster auf dem Peter-Plümpe-Platz. „Es rollert sich gut“, so eine Frau im Rollstuhl.

Zusätzliches Lob bekam der neue Spielplatz auf dem Platz. Denn durch den Gummibelag und den breiten, ebenerdigen Eingang des Drehkarussells ist dieser auch für Kinder im Rollstuhl nutzbar. Solche Inklusionsspielplätze sind selten und die Eltern eines behinderten Kindes wünschen sich neben der Schaukel im Solegarten noch mehr solcher Optionen in Kevelaer.