Aus der Passion ein Geschäft gemacht

„Ich hatte schon immer ein Faible dafür und sowas vorgehabt – jetzt habe ich aus der Passion ein Business gemacht“, freut sich Stefan Hartenstein darüber, dass er den Schritt zum Erwerb des „Pfannkuchenhauses“ an der Busmannstraße gemacht hat.
Der 50-jähirge Diplom-Ingenieur, Architekt und gelernte Tischler, der in Oberhausen einen Objekteinrichtungsbetrieb leitet und in Rees-Bienen wohnt, hatte zuvor auch schon Gastronomieeinrichtungen gestaltet und ist bereits seit zehn Jahren Besitzer der beiden  Nachbargebäude und Betreiber des Handtaschengeschäfts.
Jetzt hat er zum 1. April das Gebäude und das Restaurant von dem niederländischen Vorbesitzer erworben. „Über den Hauskauf bin ich Gastronom geworden – das rechnet sich über das Bauen“, meint Hartenstein. Aus den beiden Handtaschenläden soll einer werden, die beiden Wohnungen oben sollen über ein Treppenhaus miteinander verbunden werden.
Das heißt aber nicht, dass er nicht langfristig als Gastronom im „Pfannkuchenhaus“ bleiben will –  den Innenraum hat er bereits „heller und großzügiger“ mit anderen Farben aufgepeppt, um es für die Gäste attraktiv zu machen.
„Wichtig ist, was bei den Kevelaerern noch nicht so bekannt ist, was für hochwertige Pfannkuchen hier verkauft werden, dass alles hier frisch zubereitet wird.“
Den Koch hat er vom Vorgänger übernommen, um diesen Qualitätsanspruch zu halten. Doch er plant, mehr aus dem Restaurant zu machen: „Wir wollen ergänzend auch Abendküche machen  – vielleicht auch mal sowas wie spanische oder indische Küche, ein Schnitzelbuffet, Steaks oder „all you can eat“.
Über verschiedene Marketingkanäle will Hartenstein die Marke „Pfannkuchenhaus“ für Gäste interessant machen, „Aktionen machen und nach draußen gehen“. Und er will mit stets korrekt gekleidetem Fachpersonal punkten.
Den gastronomischen Standort mit dem Anschluss an die Busmannstraße findet er einfach nur Klasse. „Da passt die Atmosphäre für gute Gastronomie“, sagt er. Und  der Unternehmer denkt noch  einen Schritt weiter. Denn mit der Kirche möchte er gerne darüder reden, wie man den Platz mit der „Arche Noah“ davor noch gestalten kann.