Auf dem Teppich ging‘s in den Orient

22 Kinder begaben sich im Pfarrheim Twisteden auf eine erlebnisreiche Abenteuerreise

Gruppenbild mit Haremsdamen. 21 Kinder erlebten im Pfarrheim Twisteden eine Nacht mit vielen Abenteuern.

In einen Ort der Träume verwandelte das Büchereiteam Twisteden das Pfarrheim anlässlich der Nacht der Bibliotheken. 22 Kinder nahmen das Wagnis auf sich, ein unbekanntes Land mit fremden Gerüchen, märchenhaften Farben, außergewöhnlicher Musik und faszinierenden Geschichten zu entdecken.

Ausgestattet mit einer Wunderlampe wurden die fliegenden Teppiche von den Kindern ausgerollt und besetzt. Nach einem  gelungenen Start konnte die Flugroute über Twisteden und Wetten eingeschlagen werden und ein Flug mit einigen Turbulenzen in den Orient erfolgen. Nach sanfter Landung stürzten sich die vier Gruppen in die unterschiedlichsten Abenteuer.
In der orientalischen Küche wurde von jedem Kind ein Hefeteig-Fladenbrot geformt und nach eigenen Wünschen mit den wundersamen typischen Zutaten, wie Sesam, Mohn und Sonnenblumenkernen bestreut.  Zu den Fladenbroten wurde ein Dip aus Joghurt und frischen orientalischen Kräutern  hergestellt. Den Abschluss bildeten selbst geröstete Mandeln mit Zucker karamellisiert und mit charakteristischen Gewürzen wie Zimt oder Kreuzkümmel abgeschmeckt. Dazu wurde ein Teeritual als wichtiger Teil der orientalischen Kultur mit türkischem Apfeltee aus einem Original Samowar zelebriert.

Ein besonderer Höhepunkt war die Entdeckung der „Höhle von Ali Baba und den 40 Räubern“. Dazu flogen die Kinder mit Hilfe eines „Teppichs“ quer durch das Land. Sie mussten Hindernisse umfliegen, sich rund um den gefährlichen Berg schlängeln und einen Code knacken. Nach einem lauten „Sesam öffne dich“ ging das Höhlentor langsam auf. Die Kinder fanden die versteckten „Goldtaler“. Diese wurden natürlich sofort verspeist.
Nach all der Aufregung hatten die kleinen Räuber eine Pause verdient. Sie machten es sich auf den Decken und Kissen in der dunklen Höhle gemütlich und hörten gespannt der Geschichte zu, die von Haremsdame Hannah vorgelesen wurde.

Weitere Entspannung und Erholung wurde den Kindern in der Wellness-Oase der Haremsdame Marianne  angeboten. Dort wurden mit Igelbällen Massagen angeboten und die Ruhe genossen oder auch die Bauchmuskeln trainiert. Einige konnten auch der Anziehungskraft des Massageöls nicht widerstehen.

Die Kreativität der Abenteurer wurde bei der Anfertigung der goldenen Windlichter in der Edel-Werkstatt deutlich. Die aus goldener Prägefolie gefertigten Lichter, deren Licht zarte Schattenspiele an die Wand zeichneten, sorgten mit ihren aufwendigen Ornamenten und Steinen für eine besondere und geheimnisvolle Stimmung, die die Kinder mit nach Hause nahmen.

Eine weitere Gelegenheit, ihre Grenzen auszutesten und Neues zu wagen, bot ein Besuch auf dem Basar. Nachdem rätselhafte Fragen zu „1001 Nacht“ gelösten waren, wurden Geruchs- und Geschmacksproben unbekannter Substanzen getestet. Die Kinder entdeckten ihre Vorliebe für Zimt und den Geschmack von Zitronengras, wurden an „Sesambrötchen“ erinnert und konnten „Kardamom“ so gar nicht zuordnen. Zum Ausklang des Basar-Besuchs lauschte man den orientalischen Klängen.  Dazu wurde mit passender Kleidung und Hüftschwung die Vorliebe für den Bauchtanz entdeckt und die Furcht vor Schlangen bei einer Schlangenbeschwörung abgelegt.

Nach einem lautstarken Rückflug auf den fliegenden Teppichen wurden die Kinder nach ihrem dreistündigen Ausflug in den Orient erschöpft, aber glücklich wieder von ihren Eltern in Empfang genommen.