Artur Elders-Boll – Mein Kevelaer

Dipl.-Finanzwirt (77) aus Winnkendonk

Was schätzen Sie an Kevelaer?

Die Stadt Kevelaer ist seit 375 Jahren ein bedeutender und internationaler Marienwallfahrtsort mit unverwechselbarem Flair, historischen Gebäuden und einer herzlichen Willkommenskultur.
Besonders erwähnen möchte ich die Kunstwerkstätten und Galerien, die viele Menschen von Nah und Fern motivieren, die Wallfahrt zur Consolatrix Afflictorum gerne mit einem speziellen Einkauf und einer guten Tasse Kaffee bzw. Mittagessen zu verbinden.

Für einen Tag Bürgermeister von Kevelaer. Welches Problem würden Sie als erstes in Angriff nehmen?

Unser volksnaher Bürgermeister Dr. Dominik Pichler macht einen ausgezeichneten Job. Er zaudert nicht, sondern handelt sehr verantwortungsbewusst zum Wohle seiner Bürgerinnen und Bürger. Mit vollem Engagement realisiert er die von der Politik beschlossene Stadterneuerung zur Attraktivitätssteigerung unserer Wallfahrtsstadt. Als Bürgermeister für einen Tag würde ich den Kapellenplatz zur Stadtmitte erklären, denn dort pulsiert das Leben und nicht auf dem Peter-Plümpe-Platz. Alle Wegweiser müssten auf diesen Mittelpunkt unserer Stadt ausgerichtet sein. Schließlich führen fünf Straßen sternförmig zum Kapellenplatz.
Außerdem würde ich ein Parkleitsystem initiieren, um die Verkehrsströme zu regulieren. Den jeweiligen Bildungsauftrag von Kindertagesstätten und Schulen würde ich mit den Verantwortlichen koordinieren und mit moderner Technik fördern.

Was sollte ein Besucher auf jeden Fall gesehen bzw. unternommen haben?

Den vielen Gästen empfehle ich zuerst einen Besuch der Gnadenkapelle mit der Consolatrix Afflictorum, danach das Ambiente des Kapellenplatzes, die Kerzenkapelle und die Teilnahme an einem festlichen Gottesdienst in der Basilika.
Ferner mache ich die Besucher auf die vielen Cafés und Restaurants aufmerksam, um gestärkt in Ruhe einkaufen zu können.
Mein Geheimtipp bei schönem Wetter: die große, parkartige Kreuzweganlage, beginnend am Sankt-Klara-Platz.
Mein Geheimtipp bei schlechtem Wetter: das Niederrheinische Museum für Volkskunde und Kulturgeschichte.

 

Mitmachen: Seit Anfang des Jahres erfreut sich die Serie „Drei Fragen an…“ im KB großer Beliebtheit. Viele Mitbürger haben sich bereits geäußert. Auch die Leser können gerne ihre Meinung über ihre Stadt kundtun. Wir benötigten dazu kurze Angaben zur Person (Wohnort, Alter und Beruf) ein Porträtfoto und natürlich Antworten auf die oben stehenden Fragen. Das Ganze dann per mail an: redaktion@kevelaerer-blatt.de schicken.