Alternatives Weihnachtsoratorium am 23. Dezember in Kevelaer

Ja, es hat bereits Tradition: Vor 18 Jahren, im Jahr 1998, fand am Tag vor Heiligabend das erste alternative Weihnachtsoratorium mit Live-Bands im Kevelaerer Jugendzentrum „Kompass“ statt. Damals und in den folgenden zehn Jahren organisierte die ansässige Band „Food“ dieses musikalische Fest der Begegnung in dem alten Gebäude hinter der Kroatenhalle.
Warum am Tag vor Heiligabend? Nun, traditionell treffen sich am 23. Dezember seit Jahrzehnten Generationen von Kevelaerern bei „Mine“ im Prinzenhof. Und da zum Weihnachtsfest so mancher Weggezogene seine Kevelaerer Verwandtschaft besucht, gibt es jedes Jahr ein freudiges Wiedersehen mit alten Bekannten. Ein wunderbares, bunt gemischtes Publikum also. So begann vor 18 Jahren eine musikalische Veranstaltungsreihe mit meist lokalen Bands unter dem Namen „Weihnachtsoratorium“. Von da an ging es für viele am 23. Dezember erst zum Kompass, Bands gucken, und anschließend zu Mine.
Alternatives WeihnachtsoratoriumDen Kompass hinter der Kroatenhalle gibt es mittlerweile als Veranstaltungsort nicht mehr. Das Weihnachtsoratorium findet jedoch, mit wenigen Jahren Unterbrechung, immer noch statt. Vor zwei Jahren gab es sogar ein Wiedersehen mit der Band „Food“, die sich spontan ein Wochenende zum Proben traf und am 23. Dezember 2014 ein grandioses Konzert spielte. Der Veranstaltungsort ist seit dem die ehemalige Gaststätte Endress, heute bei Andrea, auf der Alten Wember Straße. Er liegt also immer noch in direkter Nachbarschaft zum Prinzenhof und hat sich in den letzten beiden Jahren etabliert.
In diesem Jahr stehen drei Kevelaerer Bands auf der Bühne. „Kfortyseven“ machen mit alternativem Punkrock den Auftakt gegen 20 Uhr. Anschließend bieten „EE T“ eine wilde Mischung aus Rock, Reggae und Jazz-Improvisation. Als dritte Band heizen die Jungs von „Aus Euphorie“ mit Rap-Gesang und akustischen Instrumenten zum Tanzen ein. Einlass ist ab 19 Uhr. Da es nur ein begrenztes Platzangebot gibt, empfiehlt es sich, im Vorverkauf eine Eintrittskarte für zehn Euro in der Bücherstube Aengenheyster auf der Hauptstraße in Kevelaer zu erwerben. Unterstützt wird die Veranstaltung vom KUK-Atelier Kevelaer und dem Zeltplatz Anna Fleuth. Und so heißt es auch in diesem Jahr für den geneigten Besucher: erst zum Konzert und dann zu Mine!