Ist das wirklich wahr, Mechel, dass heutzutage alles viel einfacher ist als früher? Gut, früher gab es noch keine Taschenrechner oder geschweige sogar Computer. Zum Telefonieren musste man noch an der Scheibe drehen und der Apparat hing an einer Schnur.
Dafür konnten wir aber noch Kopfrechnen und wir fassten unsere Gespräche auf das Wesentliche zusammen, denn Telefonieren war teuer.
In letzter Zeit sehe ich meist jüngere Zeitgenossen, die laut sprechend über die Straße laufen, ohne dass ein Gesprächspartner zu sehen ist. Bei genauerem Hingucken erkenne ich dann die kleinen weißen Stöpsel in den Ohren, über die der Mitmensch per Funk mit seinem Smartphone verbunden ist.
So weit, so gut, aber neulich bekam ich von meinem Geldinstitut eine Mitteilung, meine Konditionen hätten sich geändert und daher müsse ich den Bedingungen zustimmen.
Alles ganz einfach: entweder scannen Sie mit der Kamera Ihres Smartphones den QR-Code oder Sie geben den nachfolgenden Link in Ihren Browser ein.
Mal ehrlich, Mechel, je weiter ich im Alter fortschreite, desto mehr hinke ich dem Fortschritt hinterher. Wörter mit „Q“ waren bisher für mich „quack“ und „Quark“. Wer weiß schon, dass „QR“ die englische Abkürzung für „Quick Response“ ist?


