Auch wenn sich bald die sommerlichen Temperaturen verabschieden, gibt es noch schöne Tage, die zu einem Picknick oder einem Grillabend, zum Beispiel am idyllischen Rheinufer, einladen.
Die Abfallberatung der Kreis Kleve Abfallwirtschaftsgesellschaft mbH weist darauf hin, dass diese Idylle leider zunehmend von unschönen „Hinterlassenschaften“ getrübt wird, die unachtsam oder sorglos nach einem Besuch in der Natur liegen bleiben. Pappteller oder -becher, Getränkedosen, Flaschen, Einweggrills, leere Verpackungen und vieles mehr werden im Sand oder auf der Wiese zurückgelassen. Besser wäre es, direkt einen Müllsack mitzunehmen und anschließend die Abfälle zuhause sortiert zu entsorgen.
Viele Abfälle lassen sich auch schon beim Einkauf vermeiden: Mehrwegflaschen statt Getränkedosen, selbstgemachte Salate in Tupperschalen statt Fertigsalaten, Metallbesteck statt Plastikgabeln, Trinkgläser statt Wegwerfbecher. Das ist nicht nur kulinarisch ansprechender, sondern auch ökologisch der sinnvollere Weg und hilft zudem, eine Menge Müll einzusparen.
Wer das alles schon beherzigt, aber noch mehr für die Umwelt tun möchte, kann beispielsweise bei einer Müllsammelaktion mithelfen. Die beiden nächsten offiziellen Aktionstermine sind der 13. September (Rhine cleanup) und der 20. September (World cleanup day). Oft gibt es in der näheren Umgebung gemeinschaftliche Sammlungen, aber auch eigene Aktionen sind möglich. Nähere Informationen sind unter www.rhinecleanup.org und www.worldcleanup.de zu finden.
Übrigens: Achtlos weggeworfenen Müll kann man natürlich auch ohne organisierte Sammelaktion bei jedem Spaziergang, beim Jogging oder Gassigehen aufsammeln. Die Umwelt freut’s auf jeden Fall.
Mehr Informationen zu Abfallthemen auf der Website der KKA unter www.kkagmbh.de.



