Es gibt sie, die Menschen, die die Rente nicht herbeisehnen, sondern weitermachen wollen, irgendwie noch nicht fertig sind, noch viel zu geben haben und kein bisschen alt wirken. So jemand ist Irmgard „Irms“ Rütten aus dem St.-Marien-Kindergarten.
Jeden Tag sieht man sie mit dem Fahrrad zu „ihrem“ Kindergarten düsen. Sie besuchte ihn schon selbst als Kind und erfüllte sich vor gut 32 Jahren den Wunsch, hier als Quereinsteigerin tätig zu werden.
Irmgard hat seitdem viele Feste im Kindergarten gefeiert, Traditionen wie der Besuch des Nikolauses und der St. Martinszug sind ihr wichtig.
Gleichzeitig hat sie immer neue Ideen, ist kreativ und versprüht gute Laune, erfindet Kostüme, spielt Instrumente und bringt den Kindern das Gärtnern bei.
Sie hat viele Kinder kommen und gehen sehen, inzwischen betreut sie die Kinder ihrer früheren Kindergartenkinder, hat also eine ganze Generation beim Aufwachsen begleitet. Dennoch wirkt sie nicht „vom alten Schlag“, bildet sich fortwährend weiter und lässt sich auf pädagogische Veränderungen ein.
Irmgard hinterfragt aber auch mal kritisch die Entwicklungen in der Einrichtung, der Kinderbetreuung und der Gesellschaft. Ihr wichtigstes Anliegen ist dabei immer das Wohl der Kinder und der Familien, au…



