Freiheit und Abenteuer, dafür steht keine zweite Straße auf der Welt so sehr wie die „Route 66“ in den USA, die 1926 quer durch acht Bundesstaaten gebaut die Städte Chicago im Norden und Santa Monica an der amerikanischen Westküste verbindet.
Anderthalb Tage mit dem Auto braucht man für die Strecke. Keine wirkliche Herausforderung, fand der Kevelaerer Fred de Lasberg und holte vor ein paar Wochen kurzentschlossen mangels Pferd seinen Drahtesel aus dem Schuppen und stimmte ihn auf einen langen Ritt in den wilden Westen ein … übrigens einige Zeit, bevor er seine Freundin Anika Joosten und seine Eltern in seinen Plan einweihte.
Der bald 35-jährige Kevelaerer, den die einen als Frederik, andere als Fred, die meisten aber als Freddy kennen, hat sich einiges vorgenommen.
Seine Oma verstarb im vergangenen März im gesegneten Alter von 99 Jahren nach einigen Wochen im Hospiz in Wetten, einem friedlichen, würdigen Ort, der Fred schon seit früher Jugend vertraut ist.
Praktikum im Hospiz
Die Vorstandsvorsitzende Birgitt Brünken wohnte damals in der Nachbarschaft seiner Eltern und der 15-Jährige brauchte seinerzeit nicht lange, um sie von seinem Wunsch nach einem Schülerpraktikum im Hospiz zu überzeugen – obwohl dies für Jungs damals keineswegs auf der Prioritätenliste stand.
Nach der dann doch eher klassischen ,Männer-Lehre‘ als KFZ-Mechatroniker bei Sürgers, wo er weitere sieben Jahre blieb, wechselte Fred für fünf Jahre in die Eventbranche. Dort lernte er nicht nur eine Großveranstaltung nach der anderen kennen, sondern fand aufgrund der flexiblen Arbeitseinsätze auch genügend Zeit, sich ein e…



