Ganz und gar unaufgeregt, wie selbstverständlich mit Stoffbeutel und entspannt, betrat Herman van Veen in Begleitung von Agentin Ingrid Verbraeken die Galerie Kocken. Dort warteten bereits zahlreiche Gäste, Fans und Bekannte mit Büchern, Schallplatten und großer Vorfreude auf ihn, bereiteten ihm quasi ein laufendes „Bad in der Menge“ an diesem Vormittag.
Einer von ihnen war Christoph Gesthuysen, der den Niederländer und Weltbürger mit einem Bildnis von van Veen überraschte. „Das hat ein Freund von mir vor 15 Jahren gemalt“, sagte er. Es sei ihm ein Bedürfnis gewesen, das mal so zu zeigen.
„Er hat mein Leben begleitet“, meinte die Xantenerin Lydia Wenzel. „Früher, in den 70ern, bei der Friedensbewegung mit seinen Liedern, und später war Alfred Jodocus Quak wichtig für die Kinder.“ Ihr niederländischer Bekannter Frank Groot zeigte sich von der neuen Seite des Künstlers überrascht. „Ich wusste nicht, dass er malt.“
Ähnlich ging es Peter Hohl, der auch selbst mal zu Zeichenblock oder Pinsel greift. „Ich bin begeistert von der Abstraktheit, hatte ihn als Maler so nicht auf dem Schirm.“
Farnschaften
Senior-Galerist Herbert Kocken hatte sich kurz vor seinem Eintreffen daran erinnert, wie es zu dem Kontakt mit dem Weltstar gekommen war. „Das war 2005, als Herman van Veen auf dem Golfplatz bei Schloss Moyland zu …



