Alles begann mit drei Stiftern, die ihre Grundstücke in Winnkendonk als „Geschenk“ an die Wallfahrtsstadt gaben. Der Erlös beim Verkauf der Grundstücke diente dann als Startkapital für einen Fonds, der auf den Wunsch der Stifter für einen sozialen Zweck eingesetzt werden sollte. 2015 dann verwandelte sich der Fonds in die Kerpenkate Stiftung. Der Name kommt von dem alten Namen der Grundstücke.

Um die Gelder des Fonds gut anzulegen, baute die Stiftung ein Mehrfamilienhaus für 13 Familien. Die Mieteinnahmen fließen nun jeden Monat in die Stiftung. So kann diese jedes Jahr zwischen 85.000 und 90.000 Euro für den guten Zweck ausschütten. „Wir haben aus Beton Gold gemacht“, freut sich Geschäftsführer Heinz Lamers.

Mit den Ausschüttungen unterstützte die Stiftung im vergangenen Jahr 1.035 sozial schwache Kinder und Jugendliche. In diesem Jahr sollen voraussichtlich 1.348 sozial schwache Kinder und Jugendliche unterstützt werden. Eine erschreckende Zahl, findet Vorsitzender Karl Aengenheyster. „Und das in so einer Stadt wie Kevelaer“, fügt er hinzu.

Zu Beginn der Stiftung hat man mit den verschiedenen Institutionen, die mit Kindern und Jugendlichen zusammenarbeiten, Kontakt aufgenommen. „Wir sind auf alle zugegangen“, so Aengenheyster.

So entstand die Zusammenarbeit mit den Kindergärten, Grundschulen und den beiden weiterführenden Schulen sowie mit den Sportvereinen. Die Stiftung is…