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Kevelaerer
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DAS
NEUE KÄVELS BLÄCHE - Ausgabe Nr. 10 / 2010
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Jetzt
muss Justitia zwischen dem KSV und seinem ehemaligen Trainer
Hans-Gerd Brouwers vermitteln Vom
KSV-Trainerstuhl in den Saal des Arbeitsgerichtes
KEVELAER –
Wer mit den Bezirksliga-Fußballern des Kevelaerer SV hält,
macht gerade eine schwere Zeit durch. Als Tabellenletzter und
„Schießbude” der Liga sieht es sportlich zurzeit alles
andere als rosig aus. Und auch abseits des Platzes hat der KSV
derzeit eine unerfreuliche Partie zu spielen – gegen den
ehemaligen Coach Hans-Gerd Brouwers.
„Es
stimmt, wir sind uns uneins”, sagt der im April 2009
beurlaubte Ex-Trainer auf Anfrage des KB. Eine vorsichtige
Formulierung. Denn Brouwers hat den KSV vor dem Arbeitsgericht
in Wesel verklagt. Ein Jahresgehalt stehe ihm noch zu, das er
jetzt auf juristischem Wege beansprucht.
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Nach
neun Jahren Schaffenspause ist Gisela Meis mit "Ich will
'meer" zurück Zur
Ruhe gekommen
KEVELAER –
Eine „Reise durch die Farbenwelt” verspricht die Kevelaerer
Künstlerin Gisela Meis mit ihrer neuen Ausstellung „Ich will
'meer'”. Sie meldet sich damit nach einer neunjährigen
SchaffensPause ausdrucksstark zurück. „Ich war einfach
ausgepowert und manchmal rücken wichtigere Dinge in den
Vordergrund”, erklärt die Künstlerin. Vor eineinhalb Jahren
jedoch gab sie dem Drängen ihres Künstlerkollegen Norbert
Vorfeld nach und griff beherzt – wenn auch etwas unsicher –
zu Farben und Leinwand. „Ich war mir auf einmal gar
nicht mehr sicher, ob ich überhaupt noch malen kann”, sagt
Gisela Meis mit einem Lächeln. Nachdem jedoch die ersten Farben
auf der Leinwand ihren Platz gefunden hatten, war ihr
Enthusiasmus kaum noch zu bremsen. Plötzlich war sie wieder
geweckt, die Leidenschaft. Und genau die ist in ihren 20 neuen
Bildern zu spüren.

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Gut
für Umwelt und Geldbeutel: Die FDP regt an, über neue
Energieformen nachzudenken Kevelaer
als Selbstversorger
KEVELAER
– Windkrafträder, Holzpellets-Anlagen oder große
Solarkraft-Felder all das könnte sich bald schon in Kevelaer
ansiedeln. Zumindest, wenn es nach der Kevelaerer FDP um
Ratsherr Klaus Sadowski geht. „Die Zeit ist günstig,
Kevelaers Energieversorgung grundlegend zu überdenken”, sagt
Sadowski.
Warum?
Im kommenden Jahr läuft nach 20 Jahren der
Konzessionsvertrag mit dem Konzern RWE aus, der die Marienstadt
als Vollversorger mit
Energie füttert. Die
FDP regt nun an, die
Energieversorgung nicht mehr aus der Hand zu geben, sondern –
soweit möglich – selbst Strom und Wärme zu produzieren.
Kevelaer als Selbstversorger?
Es wäre ein komplettes Umdenken, ein Paradigmenwechsel. „Aber
warum nicht”, fragt Sadowski.
Aus
der Luft gegriffen ist seine Überlegung nicht. Rückblende: Als
vor 20 Jahren die Verhandlungen mit RWE liefen, initiierten Rat
und Verwaltung um Stadtdirektor Heinz Paal
ein Energieversorgungskonzept.
Die Firma „Kommunale Energieberatung” mit Sitz in
Oberhausen analysierte den Energieverbrauch der Marienstadt und
legte Einsparungs-Potentiale dar.
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Doch
die KSV-Handballdamen haben im Falle des Aufstiegs ein Problem:
Neue Spielerinnen müssen her
Fünf Spiele
bis zum Glück
KEVELAER –
Erst in der letzten Saison sind die Damen der
KSV-Handballabteilung aus der Kreisklasse in die Bezirksliga
aufgestiegen. Trainiert werden sie von Christian Dörr und
Carsten Neubauer. Dörr, der vor vier Jahren den Trainerjob übernahm,
spielte vorher in Mülheim. Dann zog er mit seiner Freundin nach
Kevelaer und hat „sich breitschlagen lassen”, die Damen zu
trainieren. „Am Anfang der Saison lautete das Ziel, den
Klassenerhalt zu schaffen”, erklärt Christian Dörr. Darüber
sind die Handballerinnen klar hinausgeschossen. Das erste Spiel
wurde noch, wie auch erwartet, verloren, danach folgte ein
Unentschieden, doch seitdem sind die Handballerinnen
ungeschlagen. Nach einem Sieg vor zwei Wochen gegen den ärgsten
Konkurrenten, den TV Voerde (18:17), stehen die Damen in der
Tabelle nun mit zwei Punkten Vorsprung auf dem ersten Platz.

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SPD
und KBV haben sich personell neu aufgestellt Alte
und neue Köpfe
KEVELAER
– Die CDU hat gerade erst mit Thomas Selders einen
neuen Mann als Stadtverbands-Vorsitzenden ins Rennen geschickt, da zieht
die Opposition nach. Jedoch sind sich die CDU und die KBV nicht
nur in inhaltlichen Fragen oft uneins, sondern offenbar auch
bei der Besetzung der Ämter: Während Selders betonte,
dass es ein großer Vorteil sei, als Parteivorsitzender auch
zugleich Stadtratsmitglied zu sein, legte Johann-Peter van Ballegooy
sein Amt an der KBV-Spitze aus eben diesem Grund nieder. Ein Ratsmandat sei schon
zeitlich nicht mit der Arbeit als Parteivorsitzender vereinbar,
teilte er den
Parteifreunden bei der Hauptversammlung
mit. Neuer
KBV-Vorsitzender ist
Udo Holtmann. Er wurde
einstimmig ins Amt gewählt. Alle anderen
Vorstandsmitglieder ließen sich wiederwählen und wurden
einstimmig im Amt bestätigt.
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Jetzt
anmelden für den Golddorflauf Winnekendonk Einfach
goldig
WINNEKENDONK
– Da staunten die
Zuschauer im vergangenen Jahr nicht schlecht: Viktor Ricken
hatte seine beiden Hobbys beim Winnekendonker Golddorflauf
einfach verknüpft: Als Spaßmacher der „Küchencombo” kennt
man ihn in Winnekendonk – also streifte er neben den
Laufschuhen auch die Perücke und den Schlabber-Frack über und
lief als joggender Spaßmacher durch das Golddorf.
Auf eine solche Show-Einlage müssen die Winnekendonker
in diesem Jahr leider verzichten. Viktor Ricken ist nämlich
verletzt und kann nicht teilnehmen. Doch langweilig wird es auch
dieses Mal bestimmt nicht:
Insgesamt stehen neun Läufe auf dem Programm, unter anderem der
Jedermann-Lauf über 5.000 Meter, der Hauptlauf über 10
Kilometer sowie verschiedene
Strecken für die Schüler und Bambinis. Doch auch die Walker
kommen nicht zu kurz.
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HEIMATGESCHICHTE
Legendärer
Kohl-Besuch vor 15 Jahren in Geldern / Kevelaerer
halfen als Ordner mit
Vom
Bäuerchen zur Flasche
GELDERN
- Wenn in diesen Tagen Helmut Linssen an das Ende
einer langen Dienstzeit als Landtagsabgeordneter im
Südkreis denkt, dann kommt ihm vielleicht auch der
legendäre Besuch des Bundeskanzlers in Geldern vor 15
Jahren in den Sinn.
Helmut
Kohl war in Höchstform, schlagfertig und ziemlich
bissig: Als jugendliche „Gegendemonstranten“ mit
Biergelage und Gesang die Kohl-Rede störten, ging der
Kanzler auf sie ein und sagte: Vor einigen Jahren
hätten sie noch „Bäuerchen gemacht“, jetzt
griffen sie zur Flasche. „Und wenn sie dann eines
Tages Brutto von Netto unterscheiden können, dann
werden sie CDU-Wähler.“
Im
gesamten Südkreis waren Wahlplakate geklebt, die den
Kandidaten Helmut Linssen mit einem Dreifach-Porträt
zeigten - von vorne, schräg und im scharfen Profil.
Dieses Wahlplakat ging in die Geschichte ein, weil es
mehr Aufsehen erregte als von der Werbeagentur aus
Wiesbaden geplant.
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Bericht Seite 5
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HEIMATGESCHICHTE
KEVELAERER
PERSÖNLICHKEITEN
-
Karl
Heinrich Janssen - Zum 140. Geburtstag
(† 1946),
ehem. Bürgermeister des Amtes Kervenheim
-
Jacob
Holtmann - Zum 85. Todestag (* 1863), Künstler in
Kevelaer
-
Bernhard
van Eßen - Zum 85. Todestag (* 1871),
ehem. Kreisbrandmeister
-
Hanne
van Aerssen - Zum 70. Geburtstag
(† 2007), "verwaiste Mutter" aus Kevelaer
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Würdigungen
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HEILIGE
SCHRIFT
4.
Fastensonntag (Laetare), 14. März: 1. Lesung aus dem
Buch Josua, Jos 5,9a.10-12 – Antwortpsalm Ps 34, 2-7,
Kehrvers: „kostet und seht, wie gütig der Herr
ist!” – 2. Lesung aus dem zweiten Korintherbrief
2Kor 5, 17-21 – Evangelium nach Lukas:
„In
jener Zeit kamen alle Zöllner und Sünder zu Jesus, um
ihn zu hören. Die Pharisäer und die Schriftgelehrten
empörten sich darüber und sagten: Er gibt sich mit Sündern
ab und isst sogar mit ihnen. Da erzählte er ihnen ein
Gleichnis und sagte: Ein Mann hatte zwei Söhne. Der jüngere
von ihnen sagte zu seinem Vater: Vater, gib mir das
Erbteil, das mir zusteht. [...]”
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HAUSMITTEILUNG
Zurück
in die Schule
Die Schulbank
am Kevelaerer Gymnasium drückt nun wieder Jan Aben. Als
Praktikant hatte er sich in den vergangenen zwei Wochen in der
KB-Redaktion „ausgetobt”. Seine Texte, die Sie in der
aktuellen Ausgabe lesen, sind in enger Abstimmung mit den
Redaktionsmitarbeitern entstanden. Doch auch nach Ende seines
Praktikums bleibt Jan Abend dem KB als Autor treu.
Selbst
ist der Bürger
Kevelaer biete
„Potential für regenerative Energieformen” bescheinigt ein
mehr als 20 Jahre altes Energiekonzept. Schön und gut! Vor
allem bescheinigt das gleiche Schreiben aber auch, dass die
Kevelaerer Bürger enorme Potentiale beim Energiesparen haben.
Hier sollte man zunächst ansetzen. Denn dafür braucht es keine
Rats-Beschlüsse. Das hat ein jeder selbst in der Hand.
Eine
gute Woche
Benedikt
Giesbers
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