| THEMEN IM KB | LINKS | TEAM | ARCHIV | ADRESSE | ZEITUNG | BÜCHER | IMPRESSUM
 
..............................
DerWesten | NRZ Neue Rhein Zeitung | WAZ Mediengruppe

Ausgabe Kreis Kleve

..............................

Google-Suchmaschine

 

 

 Kevelaerer Blatt

im Abo

 

DAS NEUE KÄVELS BLÄCHE - Ausgabe Nr. 08 / 2010

Die Sanierung geht weiter

KEVELAER – Die Sanierungsarbeiten am Kreuzweg sind wieder angelaufen. Nachdem die Arbeiter witterungsbedingte Pause machen mussten, sind sie nun seit gut einer Woche wieder im Einsatz. „Jetzt hoffe ich, dass wir durchgängig arbeiten können”, sagte der federführende Architekt Jörg Bousart dem KB. Am 18. Dezember vergangenen Jahres haben die Männer das letzte Mal durchgehend an den Kapellchen arbeiten können. Dann gab es am 15. Januar noch einmal die Möglichkeit, für drei Tage Hand anzulegen – und schon hatte Väterchen Frost wieder alle Motivation lahmgelegt. Dann hieß es: abwarten auf konstanteres Wetter. „Die zwei Monate haben uns wertvolle Zeit gekostet”, führt Bousart weiter aus.

| Bericht Seite 1 und 11

..............................

WETTEN –  Die Fußballer von der Union Wetten haben ein Problem. Kein sportliches. Da läuft mit Platz vier in der Kreisliga B und Kontakt zu den  Aufstiegsplätzen alles nach Plan. Ihr Problem ist ein ganz anderes: Nach der Saison stehen die Jungs ohne Trainer da. Denn Erfolgscoach Andreas Raadts macht im Sommer nicht mehr weiter.  Nach drei Jahren als sportlicher Leiter bei der Union legt er sein Traineramt zum Saisonende nieder. Schweren Herzens. „Es sind keine sportlichen, sondern allein persönliche Gründe”, betont Stefan Clasen. „Die Familie Raadts baut im Sommer ein Haus, da bleibt für das Traineramt nicht genügend Zeit.” Gemeinsam mit Fußballobmann  Josef van Bebber sucht Clasen nun einen Nachfolger für den 31-jährigen Spielertrainer. Für ihn eine Herzenssache.

| Bericht Seite 9
[NACH OBEN]

..............................

Unzählige Fotos, Texte, Urkunden und Bücher erzählen im Archiv des Heimatvereins die Ortsgeschichte

Die "heiligen Hallen" Kervenheims

KERVENHEIM – Ernst Umbach schließt die Türe über der Pausenhalle der St. Norbert Grundschule auf und steigt die Treppenstufen hinauf. „Hier oben befinden sich die heiligen Hallen Kervenheims”, sagt der Ortsvorsteher und Vorsitzende des Heimat- und Verschönerungsvereins Kervenheim- Kervendonk. In der Tat. Hier oben in den Räumen einer ehemaligen Lehrerwohnung laufen sie zusammen, die Fäden der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Ortschaft. Hier stellen sich der Haupt- und Betreuungsausschuss sowie die Wander- und Internetgruppe des Heimat- und Verschönerungsvereins den Aufgaben des Dorfes Kervenheims. Und hier hat die Geschichte Kervenheims einen festen Platz gefunden. Der Ortsverein verfügt über eine außerordentliche Geschichtsgruppe, die ein wahrlich gut geführtes Archiv betreut.

| Bericht Seite 3
[NACH OBEN]

..............................

Die Kevelaerer Politik konnte sich nicht zu einer aktuellen Neuauflage der Maula-Diskussion durchringen

Irritationen um eine Aula

KEVELAER – Schade. Die Kevelaerer Politik hat am Dienstag eine Möglichkeit verpasst, sich elegant wieder einem Thema zu widmen, das sie eigentlich für den Moment per Ratsbeschluss abgeschlossen hatte, über das aber gleichwohl in Teilen der Bevölkerung weiter diskutiert wird: die Aula am Schulzentrum. Ob sich insbesondere die CDU damit einen Gefallen getan hat, wird sich in den nächsten Jahren zeigen. Was war passiert? Wie das KB in Ausgabe 7/2010 berichtete, muss die Schulverbandszweckversammlung der Gesamtschule Mittelkreis in Goch am Mittwoch, 3. März, über den Haushalt beraten. Neben den dringenden Sanierungsarbeiten am Gebäude sind im Haushaltsplan unter anderem einmal 25.000 Euro Grundlagenplanungskosten für einen notwendigen Ausbau des Lehrertraktes vorgesehen. Weitere 25.000 Euro sollen in die Grundlagenplanung für die „Neuausstattung und Neugestaltung” der Aula investiert werden.  Die Stadt Kevelaer ist vertraglich gebunden, sich an den Kosten zu beteiligen. Derzeit besuchen etwa 127 Kevelaerer Schüler die Gesamtschule Mittelkreis in Goch. Am Kevelaerer Schulzentrum sind es rund 2000. So weit, so gut.

| Bericht Seite 1
[NACH OBEN]

..............................

Dr. Elke Kleuren-Schryvers ist gerade aus Afrika zurück / Eindrücke

Niederrheinisches Engagement

KERVENHEIM /GOHOMEY –  Afrika, zum neunundvierzigsten. Dr. Elke Kleuren-Schryvers muss nicht lange nachrechnen. 49mal Afrika hin und zurück – es ist   ein beeindruckendes Engagement, dass die Kervenheimer Medizinerin und Präsidentin der Hilfsorganisation „Aktion pro Humanität” (APH), lebt. Am Montag kehrte die Ärztin von ihrer jüngsten  Projektreise zurück. Zufrieden und zuversichtlich – die überwiegend mit Spendenmitteln realisierte Krankenstation mitten im afrikanischen Busch, in Gohomey, entwickelt sich prächtig. Emotional aufgewühlt – der erste Teil der Reise führte in den Niger – und „wenn es eine Steigerung von Armut gibt, dann ist sie in diesem Land zu erleben.” Müde und erschöpft: Die niederrheinische Delegation kehrte mit zweitägiger Verspätung heim – ein technischer Defekt am Flugzeug bescherte der Truppe zwei durchwachte Nächte auf den Flughäfen in Cotonou (Benin) und Paris.

| Bericht Seite 11
[NACH OBEN]

..............................

KB-Interview mit Dr. Frank Wackers über zehn Jahre Vorstandsarbeit in der CDU

Der CDU-Chef geht von Bord

KEVELAER – Heute ist der erste freie Tag für Dr. Frank Wackers. Zumindest Kevelaer-Kommunalpolitisch gesehen. Das KB sprach vor der gestrigen Sitzung des CDU-Stadtverbandes mit ihm über die vergangenen zehn Jahre.

Herr Dr. Wackers, zehn Jahre Arbeit als Stadtverbandsvorsitzender liegen hinter Ihnen. Was war eine Ihrer ersten wichtigen Entscheidungen?

Dr. Frank Wackers: Eine der wichtigsten Angelegenheiten war schon bald die Frage, wer neuer Bürgermeisterkandidat der CDU wird. Damals musste geklärt werden, wie es an der Stadtspitze weitergehen sollte. Heinz Paal stand nach einer für Kevelaer sehr erfolgreichen Zeit als Stadtdirektor und Bürgermeister für eine weitere Periode nicht zur Verfügung.

| Bericht Seite 8
[NACH OBEN]

..............................

HEIMATGESCHICHTE

Einer der alten Vereine im heutigen KSV hat zwei Gründungsjahre / Das erste geriet in Vergessenheit

KEVELAER - Wie immer, wenn das KB den Tatort Geschichte aufruft, können die Leser eine harte Nuss erwarten. Diesmal geht es gleich um zehn fehlende Jahre in der Geschichte eines der bekanntesten Vereine in Kevelaer: Der Ballspielverein 1920 e.V., der sein Gründungsjahr im Namen trug, wurde bereits zehn Jahre zuvor ins Leben gerufen.

Niemand hat sich bisher mit den fehlenden zehn Jahren des Ballspielvereins bis zum Gründungsjahr 1920 beschäftigt. So wie die 1990 herausgegebene Festschrift des KSV mit keinem Wort darauf eingeht, was es mit dem bereits 1910 gegründeten Ballspielverein auf sich haben könnte, so wenig findet sich in der übrigen Literatur.

| Bericht Seite 5 
[NACH OBEN]

..............................

HEIMATGESCHICHTE

KEVELAERER PERSÖNLICHKEITEN

  • Heinrich Froitzheim - Zum 135. Geburtstag  († 1944), ehem. Vorsitzender des Kevelaerer Männergesangvereines.

  • Carl Schumacher - Zum 135. Geburtstag  († 1942), ehem. Lehrer in Winnekendonk

  • Jakob Gerhard Köster  - Zum 105. Geburtstag  († 1968), ehem. Verleger und Herausgeber des Kävels Bläche

  • Artur Elders-Boll - Zum 70. Geburtstag, ehem. Leiter der Rendantur der Gemeinde St. Urbanus

  • Dr. Bernd Rolf - Zum 60. Geburtstag, Lehrer am Kardinal-von-Galen-Gymnasium und Musiker

| Würdigungen Seite 5
[NACH OBEN]

..............................

HEILIGE SCHRIFT

2. Fastensonntag, 28. Feb.: 1. Lesung aus dem Buch Genesis, Gen 15,5-12.17-18 – Antwortpsalm, Ps 27, 1.7-9.13-14, Kehrvers: „Der Herr ist mein Licht und mein Heil.” – 2- Lesung aus dem Phulipperbrief, Phil 3,17-4,1 – Evangelium nach Lukas, Lk9, 28b-36: 

„In jener Zeit nahm Jesus Petrus, Johannes und Jakobus beiseite und stieg mit ihnen auf einen Berg, um zu beten. Während er betete, veränderte sich das Aussehen seines Gesichtes, und sein Gewand wurde leuchtend weiß. Und plötzliche redeten zwei Männer mit ihm. Es waren Mose und Elija; sie erschienen im strahlenden Licht und sprachen von seinem Ende,... [...]”

[NACH OBEN]

HAUSMITTEILUNG

Geschmacklos

Nach einer witterungsbedingten Pause schreiten die Sanierungsarbeiten am Kreuzweg wieder voran. Dabei werden die Arbeiter immer wieder überrascht. Wie der federführende Architekt Jörg Bousart im KB-Gespräch erzählte, habe man während der Bauarbeiten sogar „Fragmente der Figuren” gefunden – diese lagen am Rande der Stationen im Erdreich oder im Gebüsch. Das zeigt einmal mehr, wie dumm manche Menschen sind, Menschen, die meinen, sie müssten durch Vandalismus an christlichen Stationen ihre Fußnote hinterlassen. Es ist schlimm genug, dass es Menschen gibt, die sich nur durch Aggressionen artikulieren können. Aber christliche Figuren zu zerstören, Teile derselben zu entfernen und einzubuddeln – das ist wirklich geschmacklos.

Spendenaktion

Die Gemeinde St. Marien stemmt ihren Anteil an der Kreuzwegsanierung durch Spenden. Bereits auf der großen Pilgerleitertagung im vergangenen Jahr hatte Wallfahrtsrektor Dr. Stefan Zekorn für das Großprojekt geworben. Und: Es haben sich viele, viele Menschen gefunden, die die Sanierung durch einen finanziellen Beitrag unterstützt haben. Auch das Kevelaerer Blatt hatte sich in Zusammenarbeit mit der Gemeinde St. Marien am Spendenanruf beteiligt. Wer jetzt noch für die notwendigen Arbeiten spenden möchte, hat weiterhin auf diesem Konto der Verbandssparkasse Goch-Kevelaer-Weeze Gelegenheit dazu:

BLZ: 322 500 50

Konto-Nr.: 700 441 207

Empfänger: Kevelaerer Blatt

Betreff: Kreuzwegsanierung

Eine gute Woche!
Sonja Volkmann

[NACH OBEN]

| THEMEN IM KB | LINKS | TEAM | ARCHIV | ADRESSE | ZEITUNG | BÜCHER | IMPRESSUM

© Kevelaerer Blatt 2009